Straßenfest vor der Haustür

12. September 2010


25 Jahre Wohnungsgenossenschaft Rheinpreussensiedlung

Gestern wurde es richtig laut und fröhlich vor unserer Haustür: unsere Wohnungsgenossenschaft feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Straßenfest!


Benny hat sich gefreut und mit anderen Kindern das Schminkangebot und die Hüpfburg in Anspruch genommen. Ich selbst habe die Gelegenheit genutzt um kurz bei der offiziellen Eröffnung anwesend zu sein. Die Stadt hatte ausgerechnet Bürgermeister Kocalar als Vertreter geschickt, der dann in seiner Rede die Leistung der Siedler für die Integration und das gute Zusammenleben hervorhob. Danach gab es dann auch noch eine kleine Rederunde mit Zeitzeugen aus der Siedlung, Alt-Oberbürgermeister Krings und einem Vertreter des Genossenschaftsverbandes. Das interessierte allerdings kaum einen der Nachbarn. Kuchenstand, Bierwagen und Hüpfburg waren den allermeisten wichtiger als die trockene Geschichtsstunde.

Ich muss gestehen auch mir, und so habe ich wohl meinen Auftritt als Ratsherr verpasst weil ich lieber mit Benny über die Straße lief und sowieso nicht vorhatte offiziell in Erscheinung zu treten. Meine Nachbarn kennen mich auch so und sehen mich eh fast jeden Tag!

Ich freue mich aber, dass Alois Fischer und das Team mit den vielen freiwilligen Helfern aus der Siedlung schon seit Jahren regelmäßig das Straßenfest mit Erfolg und viel Zuspruch veranstalten. Da kommen dann sogar Leute aus den Hochhäusern zum Feiern vorbei!

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Warum bleibe ich?!

19. Mai 2008

Vielleicht ist der Ausblick aus meinem Fenster die Antwort darauf! Natur, Nachbarschaft und Freunde halten mich noch in Hochheide trotz dramatischen Niedergangs!

So sieht es leider aus!

So sieht es leider aus!

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und vielleicht werden wir ja auch nach der nächsten Kommunalwahl in einem Jahr die schlimmsten Provinzpolitiker in Homberg los sein. Damit im Homberger Rathaus endlich mal wieder auf die Bürger gehört wird. Daran wird auch nun wieder das HBN arbeiten! Und das neue Stadtteilbüro sowie die ganzen vielen neuen Maßnahmen für Hochheide werden wohl helfen wenigstens die schlimmsten Zustände etwas zu bessern.

Aber der entscheidende Grund für mich zu bleiben trotz aller Widrigkeiten ist die Wohnumgebung und eine gute Nachbarschaft in der man sich aufeinander verlassen kann und Solidarität gelebter Alltag ist. Deswegen werde ich mich auch weiter für meinen Stadtteil einsetzen. Selbst wenn ich die Politik ganz an den Nagel hängen sollte.

Es ist einfach schön hier zu wohnen!

Schöne Natur!

Schöne Natur!

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