Ich gehe gerne regelmäßig mit meinem Benny am Essenberger See spazieren. Benny ist richtig neugierig und beobachtet mit großem Interesse die Enten und Schwäne!


Allerdings sieht er auch die Müllberge und beschädigten Bänke und Schilder und fragt sich wie so etwas passiert und wer sowas macht! Er versteht schon, dass das nicht richtig ist wenn Müll herumfliegt und Sitzbänke beschädigt werden.

Offensichtlich sind die Vandalen am Essenberger See nicht in der Lage zu begreifen, dass ihr Verhalten selbst für Kleinkinder erkennbar falsch ist! Wahrscheinlich hilft da nur harte Pädagogik in Form von Geldbußen, die das Ordnungsamt verhängen könnte.

Schade eigentlich, dass ein so schönes Naturidyll von wenigen „Blödmännern“, wie Benny sie nennt, so verunstaltet wird!

Die letzten Tage meines Urlaubs habe ich genutzt um die Hochzeit meiner Nichte Leyla in Bartin zu besuchen und mit Freunden durch die Landschaft zu fahren!

Auf der Hochzeit war ich zwar nur gut zwei Stunden, aber es war wirklich eine gelungene Feier mit viel Musik und zahlreichen Hochzeitsgeschenken, die von den anwesenden Gästen und mir natürlich auch dem Brautpaar an Anzug und Kleid gesteckt wurden.

Am nächsten Tag ging es mit der Familie zum Essen in ein Restaurant mitten im Wald. Gerade mal drei Kilometer außerhalb von Safranbolu kann man in natürlicher Idylle gut grillen und essen während man die Landschaft betrachtet.

In der Natur haben meine Familie und die meines Schwagers dann den Tag gemütlich ausklingen lassen. Das war dann auch leider mein letzter Urlaubstag!

In den nächsten Tagen werde ich einige Bilder von meiner letzten Urlaubswoche in voller Auflösung auf meinen Fotoblog stellen!

Zwei Biertrinker im Wald bei Safranbolu

Zwei Biertrinker im Wald bei Safranbolu

Bier, Wein und natürlich auch Raki sind auch in der Türkei sehr beliebte Getränke!

Dummerweise nur haben die regierenden Islamisten begonnen den Alkoholkonsum zu begrenzen und die früheren freizügigen Regelungen zu verschärfen.

Konzessionen für Bauchtanz und Alkoholausschank werden kaum noch vergeben und die Hotels und Gaststätten, die ihren Gästen noch Bier und Wein sowie Spirituosen anbieten müssen mit Repressalien rechnen.

In der Öffentlichkeit darf man nun natürlich auch nicht trinken.

Da bleibt ausser den dunklen Spelunken und teuren Restaurants nur der Wald um ein Bierchen zu trinken. Da kann man mit Freunden noch ungezwungen einen heben.

Picknick

Picknick

Eine Urlaubsimpression

23. Mai 2009

Interessante Begegnung!

Interessante Begegnung!

Ein Grund warum wir jedes Jahr an die türkische Schwarzmeerküste fahren ist neben der Verwandten und Freunde ganz einfach die immer noch weitgehend unberührte Naturlandschaft und die idyllische Landschaft!

Heute wollen wir deshalb auch in den nahegelegenen Wald hoch fahren damit unsere mitreisende Nachbarin auch davon einen Eindruck gewinnt!

Mehr Bilder gibt es übrigens auf meinem Fotoblog! Da werde ich dann auch in den naechsten Tagen mehr Bilder von unseren Ausflügen veröffentlichen!

Eigentlich soll der Frühling ja ein Grund zur Freude und Optimismus sein. Aber irgendwie fällt mir das schwer bei den derzeitigen Aussichten!

In zwei Monaten drohen Entlassungen in der Firma oder, noch schlimmer, Hungerlöhne unterhalb des Existenzminimums, da nun die Auftraggeber aus der Industrie und anderen Betrieben weniger Sicherheitspersonal bestellen und es mir und anderen Kollegen schwer fallen dürfte mitten in der Wirtschaftskrise noch einen anderen Job zu finden. Dank der beschissenen Arbeitsverträge, die wir haben kann uns die Firma auch ohne Bezahlung einfach zuhause sitzen lassen wenn es an Arbeit mangelt.

Und der Kollege vom Betriebsrat hat mir auch schon erzählt, dass die Firma nicht kündigt und ihre Beschäftigten einfach in die Armut abstürzen lässt. Als ich ihm sagte, dass es dann richtig Ärger gibt und meine Arbeitsmotivation deutlich nachlassen wird wenn es dazu kommt meint er nur sowas dürfe ich nicht sagen und dann würde ich ein Risiko eingehen.

Von Hilfe hat der feine Kollege aus dem Betriebsrat nichts gesagt. Der fühlt sich eben wohl auch vor allem seinen eigenen Interessen verbunden.

Ich überlege mir schon mal ob ich nicht vielleicht meinen Chef verprügeln sollte falls ich von der Firma gezwungen werde trotz Arbeit „HARTZ IV“ zu beantragen! Natürlich mache ich mich dann strafbar, aber dann brauche ich wenigstens nie wieder in meinem Leben im Sicherheitsdienst zu arbeiten!

Überhaupt habe ich zur Zeit eine pessimistische Einstellung: da stelle ich mir schon vor wie man die verantwortlichen asozialen Spekulanten in den Bankpalästen durch ein Spalier von prügelnden Arbeitslosen jagt und ihnen ihre Villen, Luxuslimousinen und Ferienhäuser in der Schweiz wegnimmt.Doch dann lese ich auch noch in der „BLÖD am Sonntag“, dass angeblich die meisten Bürger ausgerechnet Merkel, Steinbrück, Steinmeier und Müntefering die Lösung der Krise zutrauen, die diese Kapitaldiener selbst mitausgelöst haben.

Wenn diese BLÖD-Umfrage wirklich stimmt kann man nur in Pessimismus verfallen! Denn dann können wir uns schon auf vier weitere Jahre mit den Gestalten freuen, die Zumwinkel zu seiner 20 Millionen EURO-Pension verholfen haben und den Pleitebankern bei IKB sowie Landesbanken trotz völligen Versagens noch Bonuszahlungen verschafft haben. Also mit dieser dämlichen kapitalhörigen Bundesregierung!

Der einzige Lichtblick, der mir da noch bleibt ist das heutige abendliche Grillen bei einigen kühlen Bierchen wo sich der Frust runterspülen lässt!

Sonnige Ostern und Natur

10. April 2009

Pünktlich zu Ostern blüht die Natur bei herrlichem Wetter auf und steigen die Benzinpreise!


Natürlich bleibt man da am besten zuhause bei der Familie und genießt Natur und Sonne im heimischen Garten. Dumm nur wenn man als armer Hungerlöhner auch zu Ostern durcharbeiten muss.

Muss ich eben in meiner knapp bemessenen Freizeit die Natur genießen!


Aprilwetter im März!

30. März 2009

Das Wetter ist so zuverlässig wie unsere Bundesregierung: mal Sonnenschein und Wärme und dann im nächsten Moment heftiger Regen und kalter Wind!

Zur Arbeit nehme ich schon vorsichtshalber meinen Parka mit, selbst wenn die Sonne scheint und es fast 20 Grad Celsius warm ist. Denn der Wetterumschwung kommt so sicher wie neue schlechte Nachrichten von der Wirtschaftskrise!

Immerhin habe ich noch Arbeit und kann mir sogar während der Arbeitszeit den Luxus leisten die erwachende Natur zu beobachten. Ansonsten bleibt noch die Hoffnung, dass es wieder besser wird und die Firma auch weiterhin versucht ihre Leute zu halten!

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