2014: Auf ein Neues!

1. Januar 2014

Feuerwerk

Das neue Jahr wird gefeiert!

Das war wieder eine laute und fröhliche Neujahrsnacht. 2014 wird sicher einiges an neuen Herausforderungen und Schwierigkeiten mit sich bringen….

Ilumination am Rathaus

Ilumination am Duisburger Rathaus

…die wir alle mit viel Anstrengung und Glück auch bewältigen werden. Die Gewerbesteuer ist ja gerade wieder gestiegen und jetzt wo alle rumänischen und bulgarischen Bürger hier auch offiziell am Arbeitsleben teilnehmen dürfen wird die Lage in unserer Stadt nicht einfacher werden. Umso mehr hoffe ich darauf, dass die rot-rot-grünen Herrscher im Duisburger Rathaus sich nicht länger der Realität verweigern und sich auch für Vorschläge und Ideen von anderen Fraktionen wie auch der Bürgerschaft öffnen werden. Bisher wurde ja leider immer alles abgelehnt. Selbst die Einhaltung von Gesetzen wollten die linken Ideologen in Duisburg nicht durchsetzen. Im Wahljahr ändert sich das vielleicht. Im Mai, also in viereinhalb Monaten, dürfen die Bürger dann das Europäische Parlament und die Rathäuser politisch neu zusammensetzen. Das könnte bei den Mächtigen für etwas Einsicht sorgen.

Hoffen wir alle auf etwas mehr Vernunft wie Einsicht, und darauf dass uns im Duisburger Rathaus Rechtspopulisten und Rechtsextreme nach der nächsten Wahl erspart bleiben.

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Ein zündendes Jahr

Ein zündendes Jahr

Bald ist 2012, in nicht mal zwei Stunden schon! Und ich bemühe mich alle seltsamen Voraussagen aus Maya-Kalendern, Astrologiemagazinen und EU-Kommisssion nicht allzu ernst zu nehmen und auf ein erfolgreiches wie glückliches Jahr 2012 zu hoffen!

Selbstverständlich wünsche ich auch allen Lesern hier, bösartige Kommentatoren mal eingeschlossen, alles Gute und viel persönliches Glück im neuen Jahr (das erspart mir dann vielleicht den einen oder anderen bösartigen Kommentar hier). Auf dass 2012 allen die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche ermöglicht (vorausgesetzt sie widersprechen nicht meinen!).

Vernebelter Sylvester

1. Januar 2011

Was für ein trostloser diesiger Jahreswechsel mit weniger als 50 Meter Sichtweite!

Keine Sterne, kein klarer Himmel, nicht mal erkennbare Wolkengebilde! Als ob man sich in einem alten Sherlock Holmes-Film, der im nebeligen London des vorletzten Jahrhunderts spielt, befinden würde.

Kurzum so trostlos wie 2010 war hörte es auch auf. Das Feuerwerk war praktisch unsichtbar, und durch den dichten Nebel um Mitternacht konnte man bestenfalls schwache rote oder blaue Leuchtspuren erahnen sowie das Geräusch von Knallern wahrnehmen. Um den Jahreswechsel nicht allzu fade erleben zu müssen habe ich dann selbst eine Kette von Böllern auf der Arbeit gezündet. So ließ es sich auch besser ertragen, dass ich ausgerechnet Sylvester und Neujahr Dienst habe!

Nicht alles war schlecht, aber leider war auch vieles nicht gut!

Obwohl Anfang des Jahres die Demagogen und Islamhasser von „ProNRW“ auf sich aufmerksam machten will ich mal mit den positiven Dingen beginnen:
ich habe Arbeit und verdiene Geld, wenn auch nicht allzuviel! Meine alte japanische Reisschüssel ist wieder über den TÜV gekommen. Die Familie ist wohlauf und Benny tobt immer wilder herum.

Politisch kann ich sagen geht es mit der Fraktionsarbeit ganz ordentlich voran. Natürlich gibt es auch Verbesserungsbedarf, aber im Großen und Ganzen läuft es gut. Bald bekommt Duisburg wohl auch zwei Megamöbelmärkte, die hoffentlich der Wirtschaft vor Ort positive Anstöße geben und viele Arbeitsplätze in unsere Stadt bringen.

Aber leider gibt es auch viel weniger Gutes im Jahr 2010 festzuhalten: ein von einer unvernünftigen rot-rot-grünen Ratsmehrheit durchgesetzter unseriöser Haushalt, der nun sogar von einer grünen Regierungspräsidentin abgelehnt wurde! Ein leider immer schlechter werdendes Klima im Duisburger Rathaus zwischen den Parteien sowie einer seit geraumer Zeit nur destruktiv agierender Duisburger SPD, und natürlich die Loveparade-Katastrophe mit ihren verheerenden Folgen für die Stadt.

Die Katastrophe ist bis heute nicht wirklich aufgeklärt, aber die SPD/Linke benutzt zusammen mit ihren Propagandamedien WAZ/NRZ und Radio Duisburg dieses schlimme Ereigniss leider nur für machtpolitische Taktik. Den blamablen Auftritt eines Jürgen C. Brandt in der Sondersitzung des Rates der Stadt am 6. September werde ich nie vergessen wo er nicht in der Lage war auch nur eine Nachfrage zu stellen als der städtische Bericht zur Loveparade vorgelegt wurde und er nur Allgemeinplätze aus dem Mund herausbekam während alle anderen Fraktionen umfangreiche Fragenkataloge ausgearbeitet hatten. Ich selbst habe mir auch nach der Katastrophe vorgenommen viel kritischer mit zukünftigen Planungen umzugehen, denn ich glaube, dass der gesamte Rat der Stadt viel zu wenig über das Sicherheits- und Veranstaltungskonzept der Loveparade nachgedacht hat. Kein Ratsmitglied hat meiner Erinnerung nach jemals danach gefragt!

Andere Probleme hat die Stadt aber auch genug da ja ohne genehmigten Haushalt alles in der Schwebe hängt und niemand sicher sein kann ob Geld für alle Aufgaben zur Verfügung steht. Es sieht also wieder so aus wie zu Beginn des Jahres 2010: alle freiwilligen Einrichtungen der Stadt, also Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen sind in Gefahr. Wie wir damit umgehen und wo der Haushaltsentwurf am 17. Januar 2011 Streichungen ansetzen wird werden wir dann sehen. Wahrscheinlich werden dann wieder alle aufschreien und darüber klagen, dass nicht genug Geld vorhanden ist. Während aber natürlich nirgendwo gespart werden soll!

Die Versprechungen der neuen Landesregierung aus SPD und Grünen mit der Linkspartei als inoffizieller Partner haben sich bisher nur als heiße Luft herausgestellt, die Stadt wird mit ziemlicher Sicherheit sogar wesentlich weniger Geld für ihre Aufgaben bekommen als noch 2010 ganz entgegen der schönen Versprechungen aus dem Landtagswahlkampf!
Angesichts solcher Ausblicke fällt es da auch nicht leicht optimistisch ins neue Jahr zu blicken. Ich versuche es trotzdem und hoffe, dass der wirtschaftliche Aufschwung sowohl für mich selbst als auch für die Stadt spürbar wird. Immerhin scheint es wirklich wieder mehr freie Stellen zu geben, und meine Firma hat zur Zeit auch genug Aufträge.

Es gibt also noch ein bischen Hoffnung!

P. S.: Natürlich ist dieser kleine Rückblick nicht vollständig. Aber jetzt auch noch über den Integrationsrat oder die Bezirksvertretung und die vielen Versuche der SPD mich zu diskreditieren zu schreiben wäre einfach zu umfangreich geworden!

2009 ist bald Geschichte! Und wie 2010 wird wissen wir noch nicht!

Auch wenn eine Merkel und diverse Wirtschaftsexperten von einem „schwierigen Jahr“ reden will ich mir die Laune nicht verderben lassen. Ich habe zum Glück gelernt mit wenig Geld über die Runden zu kommen und notfalls auch selbst zu kündigen wenn der Arbeitgeber mit krummen Touren versucht den Lohn zu drücken!

Deswegen hoffe ich auch nur, dass neue Jahr mit meiner Familie gesund zu überstehen. Natürlich will ich auch nicht arbeitslos werden, auch wenn die obigen Experten damit rechnen.

Ich wünsche allen Lesern hier (auch denen, die gerne auf mich schimpfen) ebenfalls ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2010 (möglichst ohne „Agenda 2010“!). 😉

Der letzte Arbeitstag im Jahr

31. Dezember 2009

Das Arbeitsjahr ist vorbei! Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag, und bis Montag habe ich nun frei!

Mit den Kollegen habe ich gestern noch ein paar Schwätzchen gehalten, alle beschweren sich über zuwenig Arbeitsstunden und dadurch auch zuwenig Lohn. Es ist doch überall das Gleiche!

Nun hoffe ich aber trotzdem auf ein gutes neues Jahr, auch wenn der Dienstplan für Januar ziemlich mickrig aussieht! Heute nutze ich meine freie Zeit um mit meiner Familie was zu unternehmen und die Sorgen zu vergessen während wir die Raketen steigen lassen!

Die Märchenerzählerin

3. Januar 2009


Kanzlerin-TV

…ein neuer Geist…“ geht angeblich durchs Land! So jedenfalls hörte ich es in der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin!

Ob sie damit die anstehenden Arbeitsplatzverluste und die pünktlich zum Jahresbeginn erhöhten Krankenversicherungsbeiträge meinte sowie die fetten Milliardenpakete für die Spekulanten in den Bankpalästen?!


Kanzlerin-TV

Und irgendwie werden wir natürlich schon die Krise überstehen dank unserer Kanzlerin und ihrer Garde von Kapitaldienern namens Bundesregierung. Wer glaubt dieser Märchentante eigentlich noch etwas?

In den „NachDenkSeiten“ fand ich dazu auch eine gute ausführliche Analyse:

2. Januar 2009 um 9:52 Uhr
Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin – Eine atemberaubende Flucht aus der Wahrheit
Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück

Festtagsansprachen von Politikern sollen den Gemeinsinn ansprechen und bei den Menschen Zuversicht schaffen. Das ist ein legitimes Anliegen. Aber die Neujahrsansprache der Kanzlerin strotzte nur so von Selbstlob und von neoliberalem „Neusprech“. Das Gesagte und das Gemeinte, die Ansprache und die Wirklichkeit könnten nicht weiter auseinander liegen. Man muss nur einmal Satz für Satz hinterfragen, was sich hinter dem Gesprochenen verbirgt und welche Täuschungsversuche hinter den Worten stecken. Wolfgang Lieb

Gehen wir einfach einmal die wichtigsten Sätze durch.

„Deshalb steht für mich auch im kommenden Jahr an erster Stelle, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Gerade hier ist Deutschland in den vergangenen drei Jahren gut vorangekommen. Es gibt heute mehr Erwerbstätige als je zuvor.“

Die Kanzlerin will uns wieder einmal einreden, dass die Zunahme der Zahl der Erwerbstätigen ihr politischer Erfolg sei. Sie verdrängt bis heute, dass die (leichte) Belebung auf dem Arbeitsmarkt vor allem auf den von der Weltwirtschaft getragenen Konjunkturaufschwung zurückzuführen war. Sie fragt darüber hinaus nicht, welche Art der Erwerbstätigkeit zugenommen hat. Sie folgt der inhumanen Parole von der Arbeit zu jedem Preis und zu allen Bedingungen. Kein Wort zum Mindestlohn, kein Wort zu gleichem Lohn für gleiche Arbeit. „Vorangekommen“ ist vor allem die Leiharbeit und die prekäre Beschäftigung und die Zahl der „Aufstocker“, die so wenig verdienen, dass sie auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind.

„Auch die Sozialversicherungen sind stabiler geworden und die Staatsfinanzen solider.“

Auf wessen Kosten die Sozialversicherungen „stabiler“ geworden sind, bleibt genauso unerwähnt, wie die Ruinierung der gesetzlichen Rente und die Tatsache, dass die Arbeitslosen-„Versicherung“ kaum noch ihren Namen verdient und Millionen mit dem Arbeitslosengeld II an die Grenze des Existenzminimums geführt hat.
Verschwiegen wird auch, dass die Staatsfinanzen vor allem deswegen solider geworden sind, weil durch den leichten Konjunkturanstieg die Steuern stärker gesprudelt sind.

„Die Familien wurden gestärkt.“

Die Frage ist nur, welche Familien wurden gestärkt. Das Elterngeld hat besser verdienende Familien gestärkt und arme geschwächt. Ca. 155 000 Familien werden durch die Neuregelung schlechter gestellt und das ganz bewusst. Diese Gruppe hat nämlich bei einer Geburt seit dem 1. Januar 2007 volle 3.600 Euro weniger im Geldbeutel. Betroffen davon sind alle Arbeitslosengeld II – (bzw. Sozialhilfe- und Grundsicherungs-) bezieher/innen: Sie bekamen vorher über zwei Jahre hinweg 7.200 Euro und erhalten jetzt wahlweise über ein oder zwei Jahre hinweg nur noch 3.600 Euro.
Die Kindergelderhöhung von 10 bzw. 16 Euro erreicht die Hartz-IV-Empfänger nicht.

War die Streichung der Eigenheimzulage, die Kürzung der Pendlerpauschale, die Beschränkung des Kindergelds nur bis zum 25. Lebensjahr und die Mehrwertsteuererhöhung eine Stärkung der Familien?….

Der ganze Beitrag: http://www.nachdenkseiten.de/?p=3678

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