Nokia-Boykott

Auch wenn aller Protest nichts nützt und das Nokia-Werk in Bochum wohl verloren ist, so einfach hinnehmen und sich klaglos in das Schicksal einer asozialen Wirtschaftsordnung ergeben wollen viele Menschen sich nicht! Und so wird der asoziale milliardenschwere NOKIA-Konzern jetzt von Verbrauchern, Verbänden, Vereinen und sogar Stadtverwaltungen boykottiert!

Ich selbst habe mich dazu durchgerungen nicht wie noch vor zwei Wochen geplant ein Nokia N95 zu kaufen. Auch wenn mir das Modell gefällt, Nokia kommt mir nicht mehr ins Haus! Und auch gestern in Bochum haben Gewerkschafter sich entschlossen keine Nokia-Handys zu kaufen. Das war ihnen peinlich, dass sie noch Diensthandys dieser Marke haben! Sogar die Stadtverwaltung von Bonn hat offiziell beschlossen alle Diensthandys von Nokia abzuschaffen und diese Marke zu boykottieren!

Im Internet bin ich auch auf eine Seite gestoßen wo man öffentlich seinen Boykott erklären kann. Allerdings ist das eine kommerzielle Seite, wie ich gerade erfahren habe.

Nokia soll seine Mobiltelefone gefälligts in Ungarn und Rumänien verkaufen!

Nokia in den Müll

Nie wieder Nokia!

Nokia machts möglich: viele Bürger fragen sich wieso die Wirtschaft immer rücksichtsloser mit den Menschen umgeht und Profite nur für eine kleine Minderheit von Kapitalbesitzern Vorteile bringt!

Und der Widerstand gegen proftgieriges asoziales Verhalten von Konzernen wie Nokia wächst so stark, dass sich selbst die Kapitaldiener aus SPD und CDU gezwungen sehen verbal dieses rücksichtslose Verhalten zu kritisieren das sie sonst politisch fördern.

In Bochum finden nun verstärkt Protestaktionen der Beschäftigten statt und am Dienstag, den 22. Januar ist für 12:00 Uhr eine Großveranstaltung in Bochum geplant auf der auch Oskar Lafontaine sein Kommen zugesagt hat. Um 10:45 Uhr ist gemeinsame Abfahrt am Duisburger Hauptbahnhof, Treffpunkt Ostausgang (wo das Kino liegt!).

Ebenso setzt die IG Metall Sonderbusse ein, die um 11:00 Uhr in Bruckhausen am Thyssen Tor 1 losfahren! Jeder der kann sollte mit nach Bochum fahren denn niemand ist mehr vor dem asozialen Verhalten von Konzernen sicher. Selbst hochprofitablen Werken droht heute die Schließung wenn Subventionen winken!!! Eine Gefahr für alle Arbeitnehmer!!!

Zusätzlich gibt es auch eine Unterschriftenliste im Internet von der Linken, auf die sich jeder eintragen kann der das Verhalten von Nokia ablehnt!

Nie wieder Nokia!

17. Januar 2008

Nokia-Müll

Das ist Marktwirtschaft und Kapitalismus in einer nicht so schönen Form: da schmeißt der milliardenschwere NOKIA-Konzern einfach mal eben 2300 Arbeitnehmer in Bochum raus um mit Fördergeldern in Osteuropa billiger zu produzieren!

Und das Beste ist ja auch noch, dass wir dieses asoziale Verhalten über die EU auch noch mitfinanzieren! Selbstverständlich hat NOKIA auch noch vom Land NRW Fördergelder bekommen um in Bochum zu produzieren. Dem „armen“ Konzern war das wohl aber nicht genug.

Im Radio beschwerte sich heute abend auf WDR 2 ein Kleinunternehmer darüber, dass die Politik solchen Großkonzernen Steuermillionen, also unser aller Geld hinterherwirft während kleine Betriebe völlig im Stich gelassen werden. Da zeigt sich wiedereinmal für wen die Politik gemacht wird. Das müssten die meisten Menschen jetzt begreifen, dass die asoziale kapitalhörige Politik keine Rücksicht auf unsere Interessen nimmt.

Gegen das asoziale Kapital und seine inoffiziellen Mitarbeiter in Parlamenten und Regierung hilft nur noch massiver Widerstand! Als Verbraucher kann man da am ehesten was bewirken wenn möglichst viele Menschen nun NOKIA-Produkte ächten und liegenlassen! Es gibt auch andere Hersteller, und das Geld sollten wir auch lieber festhalten denn sicher ist heute niemand mehr vor Arbeitsplatzabbau und erhöhten Lebenshaltungskosten!

Dazu ist ein Vorschlag im Blog des Bürgervereins Haesen und Gerdt aufgetaucht am Valentinstag alle Handys aus Protest auszuschalten und so den Netzbetreibern klarzumachen, dass NOKIA bei uns, den Verbrauchern, nicht mehr so gerne gesehen ist. Dann werden die Kapitalisten im NOKIA-Konzern lernen das asoziales Verhalten zu Umsatzeinbußen führt wenn die großen Netzbetreiber dann deren Produkte nicht mehr ins Angebot nehmen. Ich mache da auch mit und spare so auch ein bischen Geld!

Morgen früh und in den kommenden Tagen soll es auch am NOKIA-Werk in Bochum und am Bochumer Rathaus zu Protestaktionen kommen. Ministerpräsident Rüttgers will jetzt für die Beschäftigten kämpfen, hoffentlich auch nicht nur zur Schau. Solidaritätsbekundungen kann man an den Betriebsrat unter christian.latuner@nokia.com schicken! Und die Linke lädt zur Teilnahme an Protestaktionen ein und bildet dazu Fahrgemeinschaften. Näheres dazu auf dem Blog des Homberger Signals!

Selbst SPD und CDU, die dem Konzern die millionenschweren Subventionen hinterhergeworfen haben sind jetzt schockiert über das Konzernverhalten. Aber diesen Kapitaldienern traue ich keinen Zentimeter über den Weg

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