Den Sonntag nutze ich gerne für Spaziergänge mit meinem Sohn. Zumal freie Sonntage für mich sehr wertvoll sind und ich ja auch mal sehen möchte was sich in Homberg verändert!

Leider scheint sich nicht viel zum Guten hin zu verändern. Denn in vielen Schaufenstern hängen schon seit etlichen Monaten große Plakate mit eher negativen Offenbarungen. Ob das mal besser wird scheint auch fraglich! Der Niedergang des Bezirkes steht seit Jahren wohl fest, egal wer im Rathaus das Sagen hat!

Zunächstmal das Positive vorweg: die Kirmes war sauber und es gab keine Prügeleien als ich mit meinem Sohn über den Bürgermeister-Wendel-Platz flanierte!

Und da störten auch die Polizeieinsatzwagen mit Essener Kennzeichen ein paar Meter weiter nicht das Gesamtbild. Nur wirkt die Kirmes leider selbst immer armseliger und dürfte selbst von so mancher Dorfkirmes oder Schützenfest auf dem Lande glatt übertrumpft werden! So erbärmlich und schlecht läuft das Geschäft, dass die Homberger Kirmes vielleicht sogar bald ganz gestrichen wird.

In der parteihörigen Lokalpresse wird diese Entwicklung dann auch noch verteidigt mit dem Argument, dass es eben andere Unterhaltungsmedien gäbe. Als ob das vor zehn Jahren nicht so gewesen wäre als die Homberger Kirmes noch so richtig brummte und selbst zwei große Plätze nicht ausreichten um alle Fahrgeschäfte und Buden unterzubringen.

Dass der erschreckende Niedergang unserer Kirmes was mit vermehrter Armut und einer wenig attraktiven gewordenen Kirmes zu tun hat dürfen die Parteischreiber ihren verbliebenen Lesern wohl nicht zumuten!

Warum bleibe ich?!

19. Mai 2008

Vielleicht ist der Ausblick aus meinem Fenster die Antwort darauf! Natur, Nachbarschaft und Freunde halten mich noch in Hochheide trotz dramatischen Niedergangs!

So sieht es leider aus!

So sieht es leider aus!

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und vielleicht werden wir ja auch nach der nächsten Kommunalwahl in einem Jahr die schlimmsten Provinzpolitiker in Homberg los sein. Damit im Homberger Rathaus endlich mal wieder auf die Bürger gehört wird. Daran wird auch nun wieder das HBN arbeiten! Und das neue Stadtteilbüro sowie die ganzen vielen neuen Maßnahmen für Hochheide werden wohl helfen wenigstens die schlimmsten Zustände etwas zu bessern.

Aber der entscheidende Grund für mich zu bleiben trotz aller Widrigkeiten ist die Wohnumgebung und eine gute Nachbarschaft in der man sich aufeinander verlassen kann und Solidarität gelebter Alltag ist. Deswegen werde ich mich auch weiter für meinen Stadtteil einsetzen. Selbst wenn ich die Politik ganz an den Nagel hängen sollte.

Es ist einfach schön hier zu wohnen!

Schöne Natur!

Schöne Natur!

Willkommen in Hochheide!

Es wurden Fehler gemacht…„! Auf der heutigen Bürgerversammlung der Homberger SPD räumte der Jugendamtsleiter Krützberg nach längerer Diskussion und zahlreichen kritischen Wortbeiträgen von Bürgern endlich auch mal Versäumnisse ein! Nach den Silvesterkrawallen in Hochheide war das wohl auch unvermeidlich!

Schaden in Hochheide!

Von „paradiesischen Zuständen“ war heute jedenfalls nicht die Rede! Dafür hielt der Amtsleiter mit SPD-Parteibuch einen schönen langen Fachvortrag vor rund 70 Bürgern und einem WDR-Fernsehteam in dem er wortreich die Jugendarbeit seiner Behörde in den schönsten Farben malte. Es gäbe ja soviel „hochwertige“ Projekte mit „hochqualifizierten“ Leuten, die“hochengagiert“ im Stadtteil die Jugend nach modernen sozialpädagogischen Konzepten betreuen. Und überhaupt seien es heute zuviel unfähige Eltern, die ihren Kindern keine Erziehung vermittelten. Das mag ja auch stimmen, aber neu ist das nicht. Und dann angesichts dieser bekannten Tatsachen von einem ausreichenden Angebot in der Jugendarbeit zu sprechen überzeugte nicht.

Da fragte man sich nur wenn alles schon ausreicht wieso dann „frisches Geld“ für Kurse, Gewaltprävention und aufsuchende Jugendarbeit her muss?! Da ist dann wohl doch ein gewisser Bedarf vorhanden gewesen. Und um den zu erkennen musste es richtig knallen. Denn der Wirt der Kneipe in der Hochheider Ladenstadt erinnerte daran, dass er sich schon zu Zeiten der abgewählten SPD-Oberbürgermeisterin Zieling über die pöbelnden Gruppen von Halbwüchsigen beschwerte, die sich auch schon damals Schlägereien lieferten und Anwohner als „Nazis“ beschimpften. Damals wurden dem Mann auch versprochen was dagegen zu unternehmen. „Es wurde viel geschlafen…“ meinte er denn auch in Richtung Politik berechtigterweise!

Es geht abwärts mit Hochheide!

Und ein Anwohner der Ladenstadt berichtete von einem Gespräch mit einem Bekannten, der bei der Polizei ist: „Warum bist du nur nach Hochheide gezogen wo es am meisten Kriminalität gibt“ !

Doch Krützberg bekam dann auch von seinem Parteifreund und SPD-Fraktionsvorsitzenden Grindberg Unterstützung und der schob den schwarzen Peter für den Niedergang des Stadtteils den Geschäftsleuten und Vermietern in der Ladenstadt zu die doch besser aufpassen sollten wem sie Geschäftsräume verpachten. Als ob es noch soviele Interessenten gäbe, die nach Hochheide wollten um dort ein Geschäft zu eröffnen!

Doch da bekam er Widerspruch vom Vertreter der Hochheider Kaufleute, Obereiter, der ihm auch sofort 3 leere Ladenlokale für den immer wieder geäußerten Wunsch nach Räumlichkeiten für ein Stadtteilbüro in Hochheide anbieten konnte. Was der Ortsvereinsvorsitzende Paschmann dann sofort freudig aufnahm um, bevor irgendein Beschluss gefallen war, gleich die Modalitäten auszuhandeln!

Ein SPD-Bauwerk!

Und natürlich beklagte dann ein Grindberg auch, dass die Stadt nicht bereit war die leere Hochhausruine in Hochheide an der Hanielstraße zu kaufen und sich damit die ganzen Folgekosten für den asbestverseuchten Bau des SPD-Baulöwen Kun aufzuhalsen. So schnell sollen die Menschen jetzt vergessen wer diese leerstehenden Schandmale zu verantworten hat mitsamt den ganzen Problemen dort. Zum Glück ist die Stadtspitze in Duisburg aber nicht so dumm sich auf ein solches Risiko einzulassen. Auch wenn die aSozialdemokraten es gerne hätten.

Aber dafür werden jetzt intensive Maßnahmen ergriffen um die Probleme in der Hochheider Ladenstadt im Griff zu bekommen. Erstaunlich wie jetzt auf einmal mehr Jugendhilfe und mehr Polizei möglich werden sollen, sogar mit dem Versprechen verbunden bei Nicht-Besserung der Lage auch die Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Mal sehen was an dem Versprechen dran ist!

Ein SPD-Bauwerk!

Die Ironie ist etwas überzeichnet! Und ich mag den „Lifesaver“ in Duisburg! Einen gewissen Charme und Unterhaltungswert kann ich dem Clip allerdings nicht absprechen!

Das Ganze ist von der Duisburger Gruppe „diebandbreite“. Bei „YouTube“ finden sich noch mehr Clips von dieser Band! Und danke an Werner Wirtgen für den Tipp!

Die HipHop-Gruppe hat auch eine Homepage: www.diebandbreite.de !

Müllberge in Hochheide

Beim Spaziergang mit meinem Sohn durch Hochheide fielen mir selbst für Hochheider Verhältnisse heute viele Müllberge auf…

Überhaupt wirkt der Stadtteil immer öder und schmutziger auf mich. Was wohl auch an den vielen leeren Ladenlokalen liegt und den umher fliegenden Müll sowie den beschädigten Spielgeräten auf dem Markt wo ich immer Angst haben muss, dass mein Kleiner sich verletzt!

Müllberge in Hochheide

Müllberge in Hochheide

Müllberge in Hochheide

Aber wahrscheinlich bilde ich mir den Niedergang von Hochheide nur ein und in Wirklichkeit ist alles in Ordnung, denn „Hochheide steht nicht auf der Kippe“!
Kein gutes Zeichen
Eine Hinterlassenschaft der SPD Homberg
Eine Hinterlassenschaft der SPD Homberg

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: