Rudolf Kley und Frank Koglin

Rudolf Kley und Frank Koglin

Auf unserem DAL-Gesprächsabend waren ca. 35 Teilnehmer, und lauschten den Vorstellungen der Kandidaten um danach beim gemeinsamen Imbiss direkt ins Gespräch zu kommen

Wie schon vorher verraten haben die unabhängigen Kandidaten Rubinstein, Siegel, Lenders und Koglin besonderen Zuspruch bei den anwesenden Mitgliedern und Unterstützern der DAL gefunden. Das lag teilweise an betont migrantenfreundlichen Positionen wie der Forderung nach einem Wahlrecht für alle Duisburger unabhängig von der Nationalität, wie sie besonders Ahmet Siegel vehement aufstellte als auch am Umstand, dass sie sich die Zeit nahmen gut zwei Stunden lang mit den Menschen zu sprechen. Mindestens zwei Stunden lang standen alle Beteiligten im Raum oder an der Theke oder saßen auch in der Sitzecke und unterhielten sich angeregt miteinander.

In manchen Punkten bestand große Einigkeit: Gewerbesteuer, KITA-Gebühren und Sprachförderung dürfen nicht zum Schaden der Stadt verändert werden. Hohe KITA-Gbühren und hohe Gewerbesteuern würden wie eine Strafe für alle Menschen wirken, die trotz sinkender Lebensqualität der Stadt noch die Treue halten. Höhere Unternehmenssteuern wären geradezu eine Aufforderung an die Selbstständigen unsere Stadt zu verlassen da fast alle Nachbarstädte günstigere Gewerbesteuersätze haben.

Ich werde hier nun die einzelnen Programme der Kandidaten mal vorstellen und fange heute mit Frank Koglin an, der auch sehr engagiert mit Elan an die Sache rangeht obwohl er sich nach eigenen Aussagen erst seit 90 Tagen mit Kommunalpolitik beschäftigt. Unten steht sein Angebot an die Duisburger Bürger:

Duisburg braucht Ideen.

Liebe Duisburgerinnen und Duisburger,

statt eines „Weiter-so-wie-bisher“ stehe ich als Oberbürgermeister-Kandidat für neue Ideen:

1) Als OB spende ich jeden Monat 2.000 Euro meines Gehaltes für die Haushaltssanierung und den Erhalt sozialer und kultureller Institutionen in Duisburg.

2) Durch zinsgünstigere, teils durch Unternehmen und Privatpersonen finanzierte Stadtanleihen für die 2,3 Mrd. Euro Stadtschulden lassen sich bis zu 10 Mio. Euro jährlich einsparen, die niemandem weh tun.

3) Die 82 Mio. Euro Sparliste bedeutet 47 Cent pro Tag und Duisburger. Können wir diese gemeinsam Spenden basiert organisieren, bleibt unsere Stadt lebenswert und interessant auch für Unternehmen und Familien. Als OB zahle ich gerne diese 47 Cent und übernehme 100 „Patenschaften“ für bedürftige Duisburger. Im Gegenzug gibt es eine DuisburgCard (u. a. mit Rabatten in Schwimmbädern und Stadtteilbibliotheken, die es dann noch gibt, freien Eintritten in Zoo und Oper, Vergünstigungen bei Einkäufen in teilnehmenden Duisburger Geschäften, Verlosungen etc. ).

DAS sind neue Ideen!

Darüber hinaus möchte ich mich für alle Aspekte des (Zusammen-)Lebens in Duisburg tatkräftig einsetzen, die sich in nachfolgenden Themenkomplexen bündeln lassen:

Solidarität leben
Kultur fördern
Zukunft gestalten

Gerne nehme ich Ideen und Vorschläge engagierter DuisburgerInnen auf, wie wir gemeinsam unsere Stadt und unser Zusammenleben positiv gestalten können.

Senden Sie mir hierzu bitte eine formlose E-Mail an: f.r.ank@gmx.net

Mit freundlichem Gruße und Dank im Voraus

Ihr OB-Kandidat

Frank Koglin – Ihre Stimme für Duisburg

www.kultur-fuer-duisburg.de

Das Programm klingt für mich ein bischen naiv, aber auch sehr ehrlich und engagiert. Neue Ideen braucht unsere Stadt in diesen schweren Zeiten wahrlich ganz dringend!

Duisburger Oberbürgermeister im Jahre 2042

Duisburger Oberbürgermeister im Jahre 2042

Das könnte der neue Oberbürgermeister in Duisburg sein, wenn auch erst in 30 Jahren!

Jung, dynamisch, mit leicht anarchistischen Tendenzen sowie absolut neugierig wie begierig sich auf neue Entwicklungen einzulassen.

Auch wenn er für die Oberbürgermeisterwahl 2012 aus gesetzlichen Gründen nicht zugelassen werden dürfte nehme ich mir mal die Freiheit auch den Namen Benjamin Emre Grün in die aktuelle leicht verwirrte Kandidatendiskussion zu werfen. Er wäre auf jeden Fall eine bessere Wahl als die Büroleiter diverser Minister aus Düsseldorf.

Auch wenn zu befürchten ist, dass um den 01. April 2012 herum verkündet wird welcher SPD-Apparatschik von Jägers Gnaden den Chef im Duisburger Rathaus mimen darf bleibt zu hoffen, dass irgendwann wann mal auch neue unabhängige Persönlichkeiten im Duisburger Rathaus die Richtung der Stadt bestimmen werden. Hoffentlich dauert das aber nicht bis zum Jahre 2043, spätestens dann könnte die Stunde von Benjamin Emre Grün schlagen!

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