Hetze von "ProNRW"

Hetze von „ProNRW“

Es war wohl unvermeidlich: die Angstprediger von „ProNRW“ haben wieder die Auseinandersetzung gesucht und mussten ihre Hetze gegen Muslime ausgerechnet vor der Marxloher Merkez-Moschee hinausposaunen

Natürlich war viel Polizei da und sperrte Teile der Warbruckstraße um Gegendemonstranten und „ProNRW“-Aktivisten auseinanderzuhalten. Der Moscheegemeindevorsitzende war völlig genervt von dem Trubel und holte die Jugendlichen aus seiner Gemeinde von der Demo um jede Konfrontation zu vermeiden. Ein älterer „ProNRW“-Aktivist versuchte auch noch auf das Gelände der Moschee zu kommen, wurde aber zum Glück rechtzeitig von der Polizei abgefangen.

Danach kam dann das übliche Ritual: Sperrgitter auf der Straße, Polizistinnen und Polizisten mit ernster Miene dahinter, Volksverhetzer und Gegendemonstranten auf der jeweils anderen Seite der Sperren. Die 30 Volksverhetzer freuten sich auch noch sichtlich, dass wegen ihnen über 100 Gegendemonstranten kamen, die mit viel Leidenschaft auf die dümmlichen Parolen der „ProNRW“-Frontleute reagierten. Zum Glück blieb die Auseinandersetzung rein verbal.

Trotzdem ist es absolut ärgerlich, dass inzwischen bei jeder Wahl die Hetzer von „ProNRW“ vor der Moschee stehen um vorsätzlich Auseinandersetzungen zu provozieren. Der Oberbürgermeisterkandidat Uckermann und seine Getreuen glauben wohl so besonders viel Stimmen zu holen indem sie alle Migranten kriminalisieren wenn sie muslimischen Glaubens sind und die Angst vor Moscheen in der Bevölkerung weiter anheizen. Und bei jeder dieser Aktionen wird eine nicht geringe Menge Steuergeld für Polizeihundertschaften ausgegeben um die Hetzer vor der Wut der Gegendemonstranten zu schützen. Wie oft wird sich dieses Schauspiel noch wiederholen?

Screenshot Webseite "michael-rubinstein.de"

Screenshot Webseite „michael-rubinstein.de“

Die DAL-Mitglieder haben sich etwas Zeit gelassen mit ihrer Entscheidung, aber nun ist klar, dass wir mehrheitlich den unabhängigen Kandidaten Michael Rubinstein zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters am 17. Juni empfehlen.

Schon am Abend des 04. Juni als er mit den anderen Kandidaten bei unserem befreundeten Verein „Ötüken“ zu Gast war hat er bei unseren Leuten einen guten Eindruck hinterlassen. Bis Anfang der Woche haben wir diskutiert ob wir Michael Rubinstein, Ahmet Siegel oder Benno Lensdorf unterstützen sollen. Aus inhaltlichen Gründen haben wir uns dann für Michael Rubinstein entschieden. Gestern und heute habe ich schon die ersten Mails an Presse, Freunde und Vereine geschickt.

An die Medien
An alle Interessierten

Duisburger Alternative Liste — DAL ruft zur Wahl von Michael Rubinstein auf!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Unterstützer,

im Namen der Duisburger Alternativen Liste — DAL rufe ich unsere Mitglieder und Unterstützer auf am Sonntag, dem 17. Juni 2012 ihre Stimme dem unabhängigen Kandidaten Michael Rubinstein bei der Wahl zum neuen Oberbürgermeister zu geben.

Nach reiflicher Diskussion ist eine Mehrheit der Mitglieder der DAL zum Ergebnis gekommen, dass Herr Rubinstein unsere Interessen und Forderungen am nachhaltigsten und glaubwürdigsten vertritt. Als parteiloser Oberbürgermeister wird Herr Rubinstein dafür sorgen, dass die Auseinandersetzungen der Vergangenheit endlich überwunden werden können.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Rainer Grün
DAL-Vorsitzender und Ratsherr der Stadt Duisburg

Webseite Michael Rubinstein

Webseite Michael Rubinstein

Ist er der Favorit? Es gibt nicht wenige, die Michael Rubinstein einen Überraschungserfolg zutrauen und ihn ihm den ersten parteilosen Oberbürgermeister Duisburgs sehen!

Für seine Unabhängigkeit und seinen Willen zur Zusammenarbeit mit allen Akteuren in der Stadt spricht, dass er, der Abwahlbefürworter, der erste Kandidat war der mit mir, einem ausgewiesenen Abwahlgegner Kontakt aufnahm und um ein Gespräch bat das dann auch in einer betont freundlichen Atmosphäre ablief. Michael Rubinstein ist dafür bekannt auch über gute Kontakte zu Moscheevereinen und türkischen Kulturvereinen zu verfügen, im Gegensatz zur Linken und zur SPD wie auch den Grünen, die meinen sie könnten den konservativen türkischen Vereinen aus dem Weg gehen ist Herr Rubinstein hier ausgesprochen dialogfähig.

Was seine inhaltlichen Positionen in der Integrationspolitik angeht ist er den Wünschen der Migranten am nächsten. Streichungen bei der Sprachförderung lehnt er ab, Muttersprachlichen Unterricht und das Festhalten an eigenen kulturellen Wurzeln hält er für selbstverständlich und ist gegen eine Assimilierung der Migranten durch den Staat. Integration, Teilhabe und Chancengleichheit will er als Oberbürgermeister zur Chefsache machen und sich auch aktiv dafür einsetzen, dass der Migrantenanteil auch in der Stadtverwaltung und den städtischen Gesellschaften auf allen Ebenen, also auch der Chefebene, deutlich gesteigert wird. Vielfalt als Chance ist sein Credo.

Überhaupt setzt er in seinem Programm vor allem auf Dialog und Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen. Das ganze Programm ist unter www.michael-rubinstein.de zu finden.

Die DAL-Mitglieder machen sich die Entscheidung nicht leicht!

Webseite Michael Rubinstein

Webseite Michael Rubinstein

Aber Ahmet Siegel, Michael Rubinstein und Benno Lensdorf sind seit gestern eindeutig die Favoriten für die DAL-Basis.

Screenshot "www.cdu-fraktion-duisburg.de"

Screenshot „www.cdu-fraktion-duisburg.de“

Ich hoffe, dass es bis morgen gelingt ein eindeutiges Votum zu finden. Sicher ist nur, dass SPD, Grüne und Linke bei uns keine Freunde mehr haben seit sie wieder gegen uns gestänkert haben.

Benno Lensdorf, Michael Rubinstein und Ahmet Siegel

Bürgermeister Benno Lensdorf, Michael Rubinstein und Ahmet Siegel

Herr Harald Lenders brachte es gestern abend beim DAL-Gesprächsabend auf den Punkt was einen guten Oberbürgermeister in unserer Stadt ausmachen sollte: alles tun um unsere Stadt voranzubringen und ohne Scheuklappen mit allen politischen Vertretern zusammenarbeiten um die gewaltigen Probleme in Duisburg anzupacken, also das Beste für unsere Stadt zu erreichen.

Ahmet Siegel, Harald Lenders und Rudolf Kley

Ahmet Siegel, Harald Lenders und Rudolf Kley

Gerade bin ich von unserer DAL-Gesprächsrunde in Hochfeld mit den OB-Kandidaten nach Hause gekommen nachdem ich bis zuletzt mit Herrn Ahmet Siegel und Herrn Frank Koglin intensiv und lange über die zahlreichen strukturellen Probleme unserer Stadt diskutiert habe. Überhaupt war ich überrascht wie gerade die unabhängigen Kandidaten mit Elan und Leidenschaft für sich und ihre Inhalte geworben haben. Da war absolut nichts von einem „Duell der Chancenlosen“ zu spüren, wie es in einer SPD-parteinahen Lokalzeitung des WAZ-Medienkonzerns vor Tagen stand. Ich weiß schon warum ich mich auch innerhalb der DAL für einen gleichberechtigten Wettbewerb der OB-Kandidaten um die Stimmen unserer Basis eingesetzt habe. Wobei ich nicht verschweigen möchte, dass auch Bürgermeister Benno Lensdorf mit seiner Vorstellung einen gewissen Respekt erarbeitet hat. Leider musste er aber schon nach anderthalb Stunden zur nächsten Veranstaltung eilen.

Rudolf Kley und Frank Koglin

Rudolf Kley und Frank Koglin

An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter der CDU, der Piratenpartei und vom „Jungen Duisburg“ teil um den Abend zu intensiven Gesprächen mit den Kandidaten zu nutzen. Ich selbst habe mit Herrn Weyer von der Piratenpartei längere Zeit über die wahrscheinlichen Mehrheitsverhältnissen in Duisburg bei der nächsten Kommunalwahl 2014 gesprochen.

Bei der Diskussion und den Gesprächen der OB-Kandidaten mit unseren Mitgliedern und Unterstützern konnten die unabhängigen Kandidaten Michael Rubinstein, Ahmet Siegel, Harald Lenders und Frank Koglin besonders punkten, alleine schon weil sie sich die Zeit nahmen mit unseren Mitgliedern das direkte Gespräch zu suchen um für ihre Positionen zu werben. Dass Herr Link von der SPD und Frau Laakmann von der Linken sich überhaupt keine Zeit nahmen um mit unserer Basis zu sprechen wurde dagegen sehr negativ aufgenommen. Einer unserer Unterstützer meinte daher auch, dass SPD und Linke sich wohl in Wirklichkeit kein bischen für die Interessen der Migranten interessieren würden.

Wie auch immer, die nächsten Tage werde ich mit meinen Vorstandskollegen beraten müssen wem wir unsere Empfehlung aussprechen werden, aber Herr Sören Link, Frau Ingrid Fitzek und Herr Wittsiepe haben bei uns nun keine besonderen Chancen mehr.

Was kommt auf Duisburg zu?

Was kommt auf Duisburg zu?

Heute abend ab 19:30 Uhr lädt die DAL alle interessierten Bürger zum Gespräch mit den Oberbürgermeisterkandidaten in Duisburg-Hochfeld ein. Bis auf den Kandidaten von „ProNRW“ und einem bekannten asozialen Pöbler wurden alle OB-Kandidaten eingeladen.

Die meisten haben auch zugesagt, und so können die Bürger heute abend auf der Wörthstrasse 3 im Vereinsheim „Ötüken“ mit Bürgermeister Benno Lensdorf, Herrn Michael Rubinstein, Herrn Rudolf Kley, Herrn Harald Lenders, Herrn Sascha Miskov, Herrn Ahmet Siegel sowie mit Herrn Frank Koglin über deren Vorhaben und Lösungsvorschläge für die drängenden Probleme unserer Stadt sprechen und sich so ein Bild von den Kandidaten machen. Das Ganze soll in lockerer Atmosphäre erfolgen. Nach einer kurzen Begrüßung mit Vorstellungsrunde können die Bürger direkt mit den Kandidaten sprechen. Bis zu 30 Gäste, davon viele mit Migrationshintergrund werden erwartet, da kann auch ohne Moderation in geselliger Runde miteinander gesprochen werden.

Leider haben Herr Link und Frau Laakmann an dem Abend keine Zeit und aus „Termingründen“ abgesagt. Frau Fitzek und Herr Wittsiepe haben bis jetzt noch nichts von sich hören lassen. Kann es sein, dass die Kandidaten von Rot-ROT-Grün keinen direkten Kontakt zu den Migranten haben wollen? Mal sehen ob da noch was kommt.

Duisburg braucht himmlichen Beistand

Duisburg braucht himmlichen Beistand

Zur heutigen Ratssitzung wird es ernst: der bitterste wie härteste Sparhaushalt den Duisburg je hatte wird beraten!

Die Verwaltung hat eine Streichliste vorgelegt, die wirklich grausam ist und das städtische Leben gerade in den Stadtteilen beschädigen würde. Wenn dieses massive Schließen von Hallen, Bädern und Bibliotheken verhindert werden soll bleibt eigentlich kein anderer Weg als alles zu verkaufen was die Stadt nicht unbedingt braucht. Und auch so mancher gutdotierter Chefposten in städtischen Gesellschaften muss gestrichen werden, selbst die Politik muss bei sich sparen was die Streichung von Sitzungsgeldern und Ausschussposten bedeutet. Ich bin mal gespannt ob die rot-rot-grünen Freunde das wieder einmal verhindern werden wie letztes Jahr! Heute nachmittag wird der Haushaltssanierungsplan dem Rat der Stadt zur Beratung vorgelegt, ebenso einige Bilanzen städtischer Gesellschaften und einem dreisten rot-rot-grünen Antrag, die Kosten der maroden städtischen Beschäftigungsgesellschaft den Gebührenzahlern für Müll und Abwasser aufzuhalsen. Überhaupt wollen die linken Freunde von Rot-ROT-Grün lieber Steuern und Gebühren erhöhen anstatt notwendige Kürzungen vorzunehmen oder Beteiligungen zu verkaufen, die die Stadt nicht braucht.

Von den Oberbürgermeisterkandidaten erwarte ich da auch mal langsam konkrete Antworten. Bei den Diskussionen in den diversen Einrichtungen von DGB, Volkshochschule und anderen werden seltsamerweise immer nur die gleichen Kandidaten eingeladen, dabei ist mir zu Ohren gekommen, dass SPD-Apparatschiks wie der VHS-Leiter Jahn, der früher SPD-Ratsherr war, meinen selbstherrlich bestimmen zu können unabhängige Kandidaten und Wählergemeinschaften einfach aus dem politischen Wettbewerb auszuschließen. Die alte SPD-Selbstherrlichkeit verbunden mit der Bevormundung der Bürger greift wieder um sich, auch die Dreistigkeit mit der die linken Apparatschiks glauben den Noch-Stadtdirektor von den Grünen mit einem teuren Chefposten auf Kosten der Bürger versorgen zu können lässt erahnen was auf diese Stadt zukommt sobald wieder die totale SPD-Herrschaft anbricht.

Auf Menschen zugehen

8. Mai 2012

Webseite Michael Rubinstein

Webseite Michael Rubinstein

Heute mittag hatte ich ein erstes Gespräch mit Herrn Rubinstein in der Jüdischen Gemeinde am Innenhafen, und es war ein sehr positives Gespräch!

Zunächstmal verspätete ich mich leider, dann hieß es durch die Sicherheitsschleuse ins Gebäude zu kommen. Die jüdische Gemeinde ist leider gezwungen besondere Sicherheitsregeln zu beachten, auch steht ständig die Polizei vor dem Gebäude. Im Kontrast dazu war das Gespräch mit Herrn Rubinstein durchaus freundlich und angenehm. Dabei verriet er mir auch, dass er gerne in türkische Restaurants geht und das Essen wie die offene gastfreundliche Atmosphäre dort zu schätzen weiß. Da muslimische und jüdische Speiseregeln sich sehr ähnlich sind gibt es auch Mitglieder in seiner Gemeinde, die beim türkischen Metzger oder Cateringservice ihren Bedarf an Essenswaren und Dienstleistungen für Partys wie private Feiern decken. Überhaupt kamen wir darüber ein, dass aus religiöser Sicht sich Judentum und Islam näher sind als mit dem Christentum, das wichtige Regeln des Alten Testaments einfach missachtet.

Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh

Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh

Auch betont Herr Rubinstein, dass er seit langem sehr gute Beziehungen zu Moscheegemeinden pflegt und von dort auch viel Zustimmung für seine Kandidatur erfahren hat. Da ich das bisher so nicht wahrhnehmen konnte habe ich nochmal nachgefragt wer denn seine Unterstützer aus dem Moscheebereich seien worauf er auf die Merkez-Moschee in Marxloh verwies und ihren Vorsitzenden Muhammet Al, der auch schon seine Unterstützung für die OB-Kandidatur von Herrn Rubinstein signalisiert haben soll. Das klingt in der Tat vielversprechend wenn die größte Moscheegemeinde der Stadt ihre Unterstützung anbietet!

Gebetsraum der Marxloher Merkez-Moschee

Gebetsraum der Marxloher Merkez-Moschee

Das Themengebiet „Integration“ betrachtet Herr Rubinstein denn auch folgerichtig als sehr wichtiges Zukunftsthema für die Stadt wo er als neuer Oberbürgermeister besondere Schwerpunkte setzen möchte, schließlich sind an die 30% der Duisburger Bürger mit Migrationshintergrund, wie auch er selbst. Auch musste die Jüdische Gemeinde in den letzten Jahren viele Zuwanderer aus Osteuropa in ihr Gemeindeleben integrieren. Beim Reingehen ins Gebäude hörte ich auch tatsächlich wie sich Gemeindemitglieder auf russisch unterhielten.

Jüdische Gemeinde am Duisburger Innenhafen

Jüdische Gemeinde am Duisburger Innenhafen

Herr Rubinstein hat daher auch großes Verständnis dafür, dass Migranten sich nicht einfach assimilieren lassen wollen und auf ihren kulturellen Wurzeln sowie der besonderen Beziehung zur alten Heimat weiterhin bestehen. Er bot mir im Gespräch dann auch an gerne in die Vereine der Migranten zu kommen um sich vorzustellen und den Dialog mit den Duisburger Bürgern jeder Herkunft zu führen. Ich fragte ihn ob er auch die konservativen und vor allem die türkisch-patriotischen Heimatvereine besuchen wolle was er mit einem „selbstverständlich“ beantwortete. Er findet es ganz normal wenn es neben linken Vereinen auch rechte und konservative wie religiöse Vereinigungen bei den Migranten gibt.

Auch mit denen ist er bereit zu reden und sich der Diskussion zu stellen, schließlich will er der Oberbürgermeister aller Duisburger Bürger sein. Das findet er auch am alten Oberbürgermeister Sauerland gut, bei dessen Abwahl er immerhin mitgeholfen hat, dass sich dieser auch aktiv um die Belange der Duisburger Bürger mit Migrationshintergrund bemüht hat. Da ich als Abwahlgegner und Unterstützer des alten Oberbürgermeisters bekannt bin habe ich natürlich eine etwas andere Sicht als Herr Rubinstein was das Abwahlverfahren gegen Adolf Sauerland angeht. Immerhin waren wir uns aber darin einig, dass es falsch ist alle Verantwortung für das Loveparade-Desaster nur beim ehemaligen Oberbürgermeister zu suchen. Denn es gab viele Entscheidungsträger, die bei der Geschichte involviert waren.

Ebenso hat mir natürlich gefallen, dass Herr Rubinstein klar Position gegen Kürzungen bei der Sprachförderung bezogen hat, bei Kindern und Jugendlich wie auch der Bildung darf nicht gespart werden. Das wird es mit ihm als Oberbürgermeister nicht geben! Zuletzt betonte er, dass es für eine Stadt wie Duisburg selbstverständlich sein müsse in den höchsten Verwaltungsebenen Migranten zu beschäftigen. Die Stadt muss in ihrer Verwaltung auch die Bevölkerungszusammensetzung widerspiegeln, daran muss endlich ernsthaft gearbeitet werden, nur Ankündigungen und schöne Willensbekundungen sind da zuwenig.

Am Ende unseres über eine Stunde geführten Gespräches habe ich Herrn Rubinstein zugesichert sein Angebot sich persönlich in unseren befreundeten Vereinen vorzustellen im Vorstand der DAL diskutieren zu lassen. Ich war heute so positiv von ihm beeindruckt, dass ich meinen Vorstandskollegen auch empfehlen werde ihn ebenso zu unseren Vereinen einzuladen wie die Herren Lensdorf (CDU), Link (SPD) und Kley von der Bürger Union.

Webseite Michael Rubinstein

Webseite Michael Rubinstein

Duisburg steht am Scheideweg: wer soll die Stadt durch die schweren Jahre führen und die harten einschneidenden Sparmaßnahmen exekutieren, die nun wirklich unvermeidlich werden???

Ich werde dazu im Auftrag der DAL mehrere Gespräche mit einigen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl führen und bin schon jetzt gespannt welche Antworten die Aspiranten auf den Chefsessel im Duisburger Rathaus geben werden.

Webseite Rudolf Kley

Webseite Rudolf Kley

Ob Schließung der Oper oder Aufgabe von Stadtteilbibliotheken, das Einsparen von rund 80 Millionen EURO im städtischen Haushalt geht nicht ohne jemandem auch gehörig wehzutun. Über manchen Sinn oder Unsinn von Sparmaßnahmen lässt sich ja trefflich streiten, aber ausgerechnet diejenigen die die letzten zweieinhalb Jahre alle Kürzungen im Rat der Stadt verhindert haben müssen sich erstmal an die Nase packen und fragen ob ihre Phrasen aus der jüngsten Vergangenheit wie „mit uns wird es keine Grausamkeiten am Bürger geben“ sie nun jetzt nicht doch einholen. Denn wenn schon vor zwei Jahren das Haushaltssicherungskonzept verabschiedet worden wäre hätten wir jetzt noch Luft um die nun vorliegenden schmerzhaften Kürzungen zu vermeiden. So aber sind Zinsen und jährliche Defizite aus 2010 und 2011 zum Schuldenberg noch dazugekommen.

Screenshot "www.cdu-fraktion-duisburg.de"

Screenshot „www.cdu-fraktion-duisburg.de“

Über zwei Jahre lang haben SPD/Linke und Grüne mit Hilfe ihrer Propagandamedien vom WAZ-Konzern alle ernsthaften, aber auch unpopulären, Sparmaßnahmen in Duisburg verhindert und stattdessen nur Gebühren und Steuern erhöht um auch weiterhin ihre Klientel im Apparat von Verwaltung, öffentlichen Betrieben und Subventionsempfängern wie das „Hundertmeister“ bedienen zu können. Doch nun kann man sich nicht mehr mit Luftbuchungen wie Solardächern oder zusätzlichen Radarfallen vor der unvermeidlichen Notwendigkeit drücken auch Einrichtungen zu schließen oder Zuschüsse an Vereine zu reduzieren. Doch welcher OB-Kandidat in Duisburg wird das auch ehrlich vermitteln?

Screenshot "www.die-linke-duisburg.de"

Screenshot „www.die-linke-duisburg.de“

Jetzt wieder die Steuern zu erhöhen, ob wohl wir von allen Städten in der Umgebung schon die höchsten Steuern und Gebühren haben, wird wahrscheinlich eher schaden. Düsseldorf, Krefeld oder Moers freuen sich schon auf Firmen und Bürger, die vom Schlamassel in Duisburg die Schnauze voll haben und in der Nachbarschaft nach Alternativen Ausschau halten. Wenn die Verantwortlichen in der Stadtspitze und den großen Ratsfraktionen also allzu heftig in die Taschen der Bürger wie noch ortsansässigen Firmen greifen könnte das unterm Strich noch weitere Einnahmeverluste heraufbeschwören. SPD/Linke und Grüne werden ihre falschen Versprechungen, die von Anfang an erkennbar unehrlich waren, spätestens Ende Juni brechen müssen. Mal sehen wie die Propagandaorgane des WAZ-Medienkonzerns den Sinneswandel der linken Bürgertäuscher von Rot-ROT-Grün erklären werden!

Screenshot "www.grueneduisburg.de"

Screenshot „www.grueneduisburg.de“

Webseite Sören Link

Screenshot „www.link-fuer-duisburg.de“

Die DAL wird das Gespräch mit den Kandidaten der anderen demokratischen Parteien und Wählergemeinschaften in Duisburg suchen. Insbesondere freuen wir uns auf das Gespräch mit Herrn Rubinstein!

Folgende Presseerklärung haben wir herausgegeben, nachdem unser Favorit für das Oberbürgermeisteramt kurzfristig die Kandidatur aufgab:

An die Medien

Ein Oberbürgermeister für alle Duisburger —
DAL spricht mit allen Demokraten !

03.05.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Duisburger Alternative Liste – DAL bedauert mitteilen zu müssen, dass sie nicht mit einen eigenen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl antreten wird da der der bereits nominierte Kandidat aus persönlichen wie gesundheitlichen Gründen gezwungen war kurzfristig auf die Kandidatur zu verzichten.

Die Duisburger Alternative Liste – DAL wird daher das Gespräch mit den anderen demokratischen Parteien wie Wählergruppen suchen sowie auch mit den unabhängigen Einzelbewerbern sprechen um die Interessen der Migranten auch bei der Oberbürgermeisterwahl in Duisburg in die Waagschale zu werfen.

Bis Anfang Juni wird der Vorstand der Duisburger Alternativen Liste – DAL die Ergebnisse der Gespräche auswerten und eine öffentliche Wahlempfehlung für die Mitglieder und Unterstützer der DAL aussprechen.

Insbesondere freuen wir uns auf ein Gespräch mit Herrn Rubinstein, der bisher als einziger Kandidat das Thema „Integration“ gewürdigt hat. Das wissen wir sehr zu schätzen!

Im Namen der DAL

gez. Rainer Grün

Ratsherr der Stadt Duisburg und Vorsitzender der DAL

gez. Ayhan Yildirim
Schriftführer

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