Liva Gaziantep Ocakbasi Restaurant

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Die Allianz Deutscher Demokraten kandidieren zur Bundestagswahl und hatten am 10. September 2017 zur einer öffentlichen Pressekonferenz nach Duisburg-Hamborn eingeladen um ihr Wahlprogramm vorzustellen. Das Programm lässt sich unter www.ad-demokraten.de nachlesen. Auf dem Stimmzettel stehen die AD-Demokraten auf Platz 15. Diese Bilder der Pressekonferenz sind für nicht-kommerzielle Zwecke bei Quellenangabe freigegeben. Für höhere Auflösung auf die Bilder klicken!

Werbung mit Recep Tayyip Erdogan

Werbung mit Recep Tayyip Erdogan

Diese Werbung mit dem türkischen Staatspräsidenten für eine deutsche Bundestagswahl habe ich auf der Pressekonferenz kritisch hinterfragt.

Remzi Aru im Gespräch mit Pressevertretern

Remzi Aru im Gespräch mit Pressevertretern

Erstmal Tee....

Erstmal Tee….

Interview mit Ramazan Akbas

Interview mit Ramazan Akbas

Fototermin

Fototermin

Interview mit Remzi Aru

Interview mit Remzi Aru

Rede von Remzi Aru auf der Pressekonferenz

Rede von Remzi Aru auf der Pressekonferenz

Die Führung der AD-Demokraten

Die Führung der AD-Demokraten

Gruppenbild nach der Pressekonferenz

Gruppenbild nach der Pressekonferenz

 

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Mikro

Reden!

Gestern war eine Pressekonferenz der sogenannten „Bürgerinitiative“, die den Oberbürgermeister stürzen möchte. Im Netz habe ich mir dazu den Videoclip angesehen. Natürlich waren fast ausschließlich linke Parteifunktionäre am Reden!

Den Anfang machte der Herr Theo Steegmann, früher Betriebsrat bei Krupp und natürlich auch langjähriges SPD-Mitglied. Ich habe ihn oft genug auf Parteitagen gesehen. Und auch gestern redete er fast die ganze Zeit, im Videoclip redet er praktisch 90% der Zeit.

Neben ihm sitzt der frühere SPD-Ratsherr Hartmut Pietsch, der auch heute noch zu den Strippenziehern in der Duisburger SPD gehört, er redet auch lange und spielt gerne den allwissenden Experten.

Dann sitzen da auch noch der SPD-Landtagsabgeordnete Bischoff, in seiner Rolle als DGB-Vorsitzender, der Linke-Ratsherr Thomas Keuer, der DGB-Funktionär und natürlich auch SPD´ler Ulrich Rieger, der ver.di-Vertreter und langjähriger Personalratsvorsitzende Heinz Lauer (natürlich ist auch der SPD-Mitglied). Das ganze Podium besteht fast ausschließlich aus SPD/Linke-Mitgliedern, soviel zur Überparteilichkeit. Die einzige nicht SPD/Linke-Angehörige ist Frau Fitzek von den Grünen, die früher für die Grünen im Stadtrat saß.

Die Inhalte der Reden waren ziemlich dünn und aus der Vergangenheit schon bekannt. Angeblich hat man kaum Geld für die Kampagne zur Verfügung, aber für Flyer, Buttons, Plakate und geheizte Zelte für wochenlangen Dauereinsatz ist doch genug Geld vorhanden. Woher das Geld kommt kann man sich schon denken, die Besetzung des Podiums mit SPD-Leuten ist da schon ein deutlicher Hinweis!

Die gestrige Pressekonferenz der drei Moscheevereine aus Hochfeld und Rheinhausen im Duisburger Rathaus hat deutlich gezeigt wie wenig die deutsche Presse die Stimmungslage der Migranten verstehen kann!

Der hoffentlich nur rhetorisch gemeinte Einwurf eines WDR-Journalisten, der von einer eher harmlosen über Google erstellten Adressensammlung der Naziterroristen sprach löste bei den Moscheevertretern Unverständnis aus. Warum sammeln Neonazis die Adressen von Moscheen und türkischen Kulturvereinen? Natürlich gibt es keine genauen eindeutigen Beweise, dass sie dort Anschläge planten, aber glaubt jemand ernsthaft die Nazis wollten vielleicht nur ein paar Grußkarten dorthin schicken?!

Und wenn die Vertreter der Moscheegemeinden sich und ihre Vereine in Gefahr sehen brauchen sie dafür keine konkreten Hinweise, die Mordopfer der sogenannten „Döner-Morde“ wurden auch ohne irgendeine Vorwarnung von den Naziterroristen regelrecht hingerichtet. Ebenso explodierte 2004 die Bombe in Köln-Mülheim, die die Polizei mit Schutzgelderpressung in Zusammenhang brachte. Von 1998 bis Oktober 2011, also rund 13 Jahre lang konnte die Terrortruppe aus Zwickau die ganze Republik mit Mord- und Bombenanschlägen wie Banküberfällen überziehen. 13 Jahre lang konnten die Polizei und der Verfassungsschutz in Thüringen, der die Nazis als V-Leute auf seiner Gehaltsliste führte, nicht herausfinden wo sie sich versteckt hielten, und das mitten in Deutschland.

Wer will es den Moscheevertretern verdenken wenn sie da den Aussagen der Polizei eher skeptisch gegenüberstehen? Die türkischen Medienvertreter verstanden das gestern sehr wohl, aber die deutschen Journalisten von WAZ, NRZ, WDR usw. wiederholten gebetsmühlenartig die Frage nach konkreten Bedrohungen. Wobei ich dann selbst als Moderator der Pressekonferenz nicht umhin konnte zu erinnern, dass auch die ermordeten türkischen und griechischen Migranten der letzten Jahre keine konkrete Bedrohung kannten wie auch die Menschen in Köln-Mülheim nicht als in ihrem Viertel die Nagelbombe hochging.

Ich selbst ließ es mir zudem auch nicht nehmen nochmal darauf hinzuweisen, dass die Naziterrorzelle von Zwickau eventuell immer noch aktive bis heute unentdeckte Mitglieder wie einflussreiche Unterstützer hat, was namhafte Sicherheitsexperten auch für durchaus wahrscheinlich halten. Das wissen die Vertreter der Moscheegemeinden und haben deswegen allen Grund besorgt zu sein. In den Moscheen gehen schließlich viele Kinder und Jugendliche ein wie aus.

Die Pressekonferenz ging nach einer Stunde, in der die Vertreter der Moscheen aus Hochfeld und Rheinhausen eindringlich an die Öffentlichkeit appellierten alles zu unternehmen um der Hetze gegen Migranten entgegenzutreten sowie rechtsextreme Gewalttäter und ihre Organisationen unschädlich zu machen, zu Ende. Denn schließlich wollen auch die Menschen in den Moscheen in Deutschland zuhause sein können ohne Angst um ihr Leben haben zu müssen.

Danach führten die Journalisten eines großen türkischen Fernsehsenders („Samanyolu“) Interviews vor der Kamera mit den einzelnen Sprechern der Vereine durch während das WDR-Fernsehteam und die anderen Journalisten der deutschen Medien schnell das Rathaus verließen. Auch so kann man zeigen wie ernst einem das Thema ist.

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