Hochheider Impression

1. April 2009

Mitten auf dem „roten Weg“ stand diese nette Absperrung als ich gestern mit meinem kleinen Benny zum Einkaufen nach Hochheide ging!

Zuerst habe ich mich ja gefragt was denn hier einsturzgefährdet ist: der Weg, das Hochhaus im Hintergrund, oder beides, oder der ganze Stadtteil??? Bei näherem Hinsehen sah ich dann, dass die Tiefgarage ein paar Meter weiter gemeint war. Nur warum steht dann diese Absperrung auf dem Gehweg?!

Irgendwie betrachte ich dieses Warnschild auf jeden Fall als schlechtes Omen für unseren Stadtteil. Auch wenn die Provinzpolitik und die ihr ergebene Lokalpresse versuchen im Wahljahr ein Wunder in Hochheide herbeizupredigen!

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Wie ist unser Stadtteil Hochheide zu retten? Das fragen sich viele und einige haben immerhin auch Vorschläge gemacht, die von Politik und Verwaltung ernsthaft geprüft und umgesetzt werden sollten!

Wenn ich mal von einigen recht zynischen Kommentaren absehe so war die Diskussion überwiegend konstruktiv. Als bürgerschaftliche Arbeitsaufträge an Politik und Verwaltung im Homberger Rathaus können wir hier bisher festhalten:

  • bessere verkehrstechnische Anbindung im ÖPNV, sprich die Haltestellen sollten gerade in manchen Wohngebieten nicht soweit entfernt liegen, als Beispiel wurde die Bruchstrasse an der Stadtgrenze zu Moers genannt!
  • verstärktes Vorgehen gegen Raser, die Kinder und alte Leute gefährden. Mehr Radarkontrollen sind insbesondere im Bereich der alten B60 dringend nötig!
  • ebenso sollten in Wohngebieten wie zum Beispiel der Halener Straße durchgehend Tempo 30 gelten!
  • entschiedenes Vorgehen gegen wilde Müllkippen!
  • Mehr Bürgerbeteiligung auch außerhalb des Wahlkampfes durch Einrichtung von Bürgerbeiräten in den Stadtbezirken!
  • Überwachung des Parkverkehrs damit Straßen nicht zugeparkt werden!
  • Mehr Polizeipräsenz auf der Straße
  • Und damit die Parteien und Wählergemeinschaften im Wahlkampf auch wissen was die Bürger verlangen, die Formulierung von Wahlprüfsteinen. So können dann auch die Bürger sehen welche Partei oder Wählergemeinschaft am ehesten die Bürgerwünsche ernst nimmt!

Das ist jetzt erstmal ein ordentlicher Zwischenstand, und ich weiß ja, dass einige Leute im Rathaus hier mitlesen. Mal sehen ob sich auch was tut. Denn dieses Thema wird von nun an regelmäßig in diesem Blog behandelt!

Herbstspaziergang am Sonntag

3. November 2008

Den ersten freien Sonntag seit langem habe ich gestern genutzt um mit meinem Sohn ein wenig in der freien Natur zu spazieren.


Im Herbst sieht die Natur besonders faszinierend aus und bei leuchtender Sonne sind die Laubbäume wie goldfarbene Wegmarken weit sichtbar! Da hat sich auch mein Sohn Benny gefreut und an einigen Spielplätzen rumgetollt. Immerhin sind die Spielplätze in der Umgebung noch halbwegs im ordentlichen Zustand.

Viele Familien mit Kindern nutzen sie, auch wenn einige Vandalen glauben sie könnten einfach ihren Müll liegen lassen und sogar Scherben herumlagen.

Man kann nur hoffen, dass unsere kurzsichtigen Provinpolitiker im Homberger Rathaus nicht noch mehr Grünflächen an Spekulanten verschenken wie den Hanielpark und den Sportplatz in den Haesen! Denn die üppige Natur vor unserer Haustür ist noch der beste Grund hier zu bleiben trotz aller Probleme und überhöhter Kindergartengebühren!


Ausgerechnet wenige Monate vor den Kommunalwahlen scheint das Stadtteilblogging einzuschlafen! Oder liegt es an den Wahlen? Oder ist die Lust am Schreiben vergangen?…..

Ich habe dazu einen Gastbeitrag auf dem „Homberg-Duisburg“-Blog von Tenrix geschrieben:
http://homberg-duisburg.blog.de/2008/09/24/gastbeitrag-geht-stadtteilblogging-4772497

Dort habe ich mein Unbehagen über das langsame Einschlafen des Stadtteilbloggings in Homberg, Hochheide und den Haesen zum Ausdruck gebracht!

Ein altes Flugblatt!

12. August 2008

HBN-Flugblatt aus 2005
HBN-Flugblatt vom April 2005

Wie die Zeit doch vergeht! Bei einer meiner Datensicherungsaktionen bin ich auf meinem MAC auf dieses alte HBN-Flugblatt gestoßen!

Im Jahre 2005 lehrte das Homberger Bürgernetzwerk den bürgerfeindlichen Provinzpolitikern und ihren Verwaltungsdienern im Homberger Rathaus noch das Fürchten!

Schade, dass davon nicht viel übrig geblieben ist. Immerhin konnten aber die Herren Hartl und Grindberg (Homberger SPD und Homberger CDU) bis heute ihre Betonpläne für den Haesener Sportplatz (noch?) nicht umsetzen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bürger ihnen nächstes Jahr bei der Kommunalwahl einen ordentlichen Strich durch ihre falsche Rechnung machen!

NRZ, Nein Danke!

…möchten Sie nicht wieder die NRZ abonnieren?“ Was ist da bloß los bei der NRZ?! Ausgrechnet mich versuchen die für ein Abo zu werben! Nachdem ich vor zwei Jahren das Abo gekündigt habe weil die NRZ zur reinen SPD-Propagandamaschinerie verkommen ist.

Die Zeitung mit ihren vielen SPD-Schreibern in der Redaktion versucht nun mit Werbegeschenken von 100 oder sogar 150 EURO per Telefon die Leute zum Abschluss von zweijährigen Abonements zu verleiten!

Doch auch mit geschenkten 150 EURO werde ich nicht wieder Geld für SPD-Werbung ausgeben! Damit ich jeden Tag die neuesten Forderungen und Märchen des SPD-Apparatschik und Möchtegern-OBs Brandt ins Haus geliefert bekomme brauche ich keine NRZ. Und auch keine WAZ, denn die wollte mir der freundliche Herr am Telefon alternativ andrehen!

Ich habe nicht vergessen, dass sich NRZ und WAZ als propagandistische Unterstützer der Provinzpolitiker und ihrer Verwaltungsdiener im Homberger Rathaus hergegeben haben! Und auch die Kriminalisierung von aktiven Bürgern, die der provinziellen Bebauungs- und Betonpolitik Widerstand leisten sind mir noch frisch im Gedächtnis!

Die NRZ-Chefetage sollte mal ihren ehemaligen Chefredakteur Girschik und den SPD-Parteischreiber Ziecke fragen warum wohl soviel Bürger die NRZ nicht mehr haben wollen!

Zunächstmal das Positive vorweg: die Kirmes war sauber und es gab keine Prügeleien als ich mit meinem Sohn über den Bürgermeister-Wendel-Platz flanierte!

Und da störten auch die Polizeieinsatzwagen mit Essener Kennzeichen ein paar Meter weiter nicht das Gesamtbild. Nur wirkt die Kirmes leider selbst immer armseliger und dürfte selbst von so mancher Dorfkirmes oder Schützenfest auf dem Lande glatt übertrumpft werden! So erbärmlich und schlecht läuft das Geschäft, dass die Homberger Kirmes vielleicht sogar bald ganz gestrichen wird.

In der parteihörigen Lokalpresse wird diese Entwicklung dann auch noch verteidigt mit dem Argument, dass es eben andere Unterhaltungsmedien gäbe. Als ob das vor zehn Jahren nicht so gewesen wäre als die Homberger Kirmes noch so richtig brummte und selbst zwei große Plätze nicht ausreichten um alle Fahrgeschäfte und Buden unterzubringen.

Dass der erschreckende Niedergang unserer Kirmes was mit vermehrter Armut und einer wenig attraktiven gewordenen Kirmes zu tun hat dürfen die Parteischreiber ihren verbliebenen Lesern wohl nicht zumuten!

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