Die Augustastrasse in Homberg

Gerade habe ich durch einen Eintrag in meinem Kontaktformular auf www.der-gruen.de erfahren, dass es heute wieder Randale auf der Homberger Augustastraße gegeben haben soll!


Aus WWW Formular von:
XYZ (xxxxxxx@hotmail.com) am Montag, 18. Februar 2008 um 13:29:38 Uhr
—————————————————————————

text: Wie ich erfahren habe wurde auf der Augusta. str. wieder randaliert und
zwar waren diesmal die kleinen Schaukästen Opfer einer Jugendgang (5 Leute
darunter auch Mädchen). Wie es mir geschildert wurde hat ein 18-20 jähriges
Mädchen dort randaliert, als eine Bürgerin „leichtsinniger weise“ mit einen
Polizei Anruf gedroht hat wurde diese Verbal zur ruhe gebracht „Halt deine
Fresse oder du bekommst auch eins in deine Fresse“. Ich selber war leider nicht
anwesend aber ich dachte sofort an ihren Blog vielleicht haben Sie ja schon mehr
in Erfahrung gebracht. Es stimmt mich sehr traurig das immer mehr Jugendliche in
Homberg soviel Hass in sich tragen aufgrund ihrer Hoffnungslosen Situation
irgendetwas im Leben zu erreichen.

MfG

XYZ

—————————————————————————

Wer weiß mehr? Auf meinem Kontaktformular kann man mir Meldungen zuschicken über Ereignisse in Homberg, Hochheide, Haesen und Umgebung! Auf Wunsch wird das auch hier anonym veröffentlicht!

Abwärts mit Hochheide

Zunächst möchte man meinen es gäbe keine Gemeinsamkeiten: verschiedene Parteien, anderes Bundesland und eine übergeordnete Politikebene. Aber bei genauerem Hinsehen finden sich doch erstaunliche Paralellen!

Nicht nur, dass es um Politiker geht, die jetzt Angst um ihren Sessel bekommen: sowohl in Hessen und auf Bundesebene als auch hier in unserem Stadtteil Hochheide ist nun auf einmal das Thema „Jugendkriminalität“ das wichtigste Aufgabengebiet geworden! Allerlei Maßnahmen werden jetzt schnell angekündigt, und bei genauerem Hinsehen zeigt sich dem interessierten Bürger, dass die Politik sowohl in Hessen als auch hier selbst in letzter Zeit zur Entstehung des Problems beigetragen hat das sie nun angeblich bekämpfen will!

Während Roland Kochs Wahlkampfmunition nun zum Rohrkrepierer wird da auf einmal endlich mal über die ganzen Stelleneinsparungen in der Justiz und der Polizei gesprochen wird, hoffen die Homberger aSozialdemokraten darauf, dass die Bürger nicht merken wer die „Weißen Riesen“, auch bekannt als „Wohnpark Hochheide“ (Zitat eines SPD-Bezirksvertreters!), zu verantworten hat mitsamt der dortigen Verelendung!

Ein SPD-Bauwerk

Und in der parteinahen Lokalpresse wird die Propagandamaschinerie angeworfen um davon abzulenken, dass die Hilferufe der Bürger und Geschäftsleute in Hochheide jahrelang im Homberger Rathaus ignoriert wurden! Bis vor kurzem wollten die meisten Provinzpolitiker und ihre Verwaltungsdiener im Homberger Rathaus nicht wahrhaben, dass Kriminalität und Bedrohungen der Bürger erschreckend zugenommen haben! Auch die anhaltende Flucht vieler Bürger aus dem Stadtteil und die vielen leerstehenden Ladenlokale wollten die werten Damen und Herren nicht sehen und unterdrückten nach Kräften die Kritik an den Zuständen vor Ort, die doch nicht ganz so „paradiesisch“ waren wie ein Jugendamtsleiter Krützberg meinte. Im Protokoll der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl vom 08.11.2007, also gerade mal zwei Monate her, meinte er auch noch die Situation in Hochheide sei nicht so schlimm …dass der Einsatz von Streetworkern notwendig werden könne.

Es geht abwärts mit Hochheide!

Und da haben wir die schlimmste Gemeinsamkeit der Homberger SPD mit einem gewissen Roland Koch: jahrelang wird im sozialen Bereich gekürzt, Stellen gestrichen und bestehende Probleme nicht erkannt um dann wenn es knallt wortreich Maßnahmen anzukündigen, die man zuvor für unnötig hielt da man die Probleme schlichtweg nicht sehen wollte.

Während aber ein Roland Koch vorgestern in der Fernsehsendung „Hart aber fair“ vor großem Publikum als Schaumschläger entlarvt wurde, kann sich die hiesige SPD leider voll und ganz auf ihre Lokalpresse verlassen ohne dort eine kritische Nachfrage wegen ihrer langjährigen Ignoranz befürchten zu müssen.

Das müssen die Bürger selbst tun!

Ein SPD-Bauwerk in Hochheide

„Eigentum verpflichtet…“

25. Dezember 2007

Schlechtes Hochhaus

…Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen…(Artikel 14 des Grundgesetzes).

Gutes Hochhaus?

Bei meinem heutigen Spaziergang fiel mir der offensichtliche Unterschied zwischen den einzelnen Hochhäusern in Hochheide auf. Und da ich ja nicht immer nur negativ schreiben will muss ich hier auch mal deutlich machen, dass es auch Eigentümer bei den Weißen Riesen gibt, die sich wirklich um ihr Eigentum kümmern und es pflegen. Der Unterschied ist sofort zu erkennen!

An der Ottostraße ist das besonders gut zu erkennen: während das erste Hochhaus auf der Ottostraße fast schon schmuck und gut gepflegt wird sind die beiden nachfolgenden leerstehenden Hochhäuser an der Otto- und Hanielstraße dermaßen verkommen dass der Anblick aus der Ferne schon abschreckend wirkt.

Und bei näherem Hinsehen wundert sich der einfache Bürger nur, dass hier nicht schon längst enteignet wurde! Wie kann ein Eigentümer sein Eigentum nur so verkommen lassen?! Und wieso kann der Staat nicht dagegen vorgehen?!

Noch ein schlechtes Hochhaus!

Welcher Eigentümer lässt sein Haus so verkommen?!

Noch ein schlechtes Hochhaus!

Uettelsheimer See in den Haesen

Da ich in den letzten Wochen dank Thyssen jede Menge Freizeit hatte bin ich auch mal mit meinem Kleinen durch die Natur gezogen. Und der Uettelsheimer See bot sich da auch mal an. Ist auch wirklich eine herrliche Naturlandschaft geworden. Kaum zu glauben, dass das hier mal ein industriell genutztes „Baggerloch“ war, das der Auskiesung diente!

Wasservögel

Zudem ist der Uettelsheimer See auch ein Landschaftsschutzgebiet, was aber leider trotzdem manche Leute nicht davon abhält Müll in der Landschaft zu entorgen und mit Moped auf den Wegen zu fahren. Von den üblichen Schmierereien mal abzusehen. Zum Glück scheinen das aber Ausnahmeerscheinungen zu sein da Wege und Landschaft sehr sauber wirkten und auch die Enten und Schwäne sich nicht stören ließen und sogar sehr zutraulich gegenüber den Besuchern waren. Benny bekam sogar Angst als ein Schwan auf dem Spielplatz am See auf ihn zulief!

Schmierereien

Schmierereien

Aber dafür bleibt wenigstens die schöne Aussicht ungetrübt wenn man auf der Anhöhe am Ende des Sees steht und sogar die Weißen Riesen in Hochheide noch mit bloßem Auge erkennen kann. Und das wahrscheinlich auch noch die nächsten Jahrzehnte!

Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Provinzpolitiker aus dem Homberger Rathaus nicht auch noch diese Kleinod mit ihrer kurzsichtigen Bebauungs- und Betonpolitik in Gefahr bringen!

Ausblick auf Hochheide

Schöne Aussicht!

Ein Einkaufswagen auf dem Weg zum See fiel mir auch noch auf!

Was macht denn der Einkaufswagn hier?

Noch steht es, das Homberger Rathaus!

Heute abend wurde über das Schicksal des Homberger Rathauses entschieden! Bei sogenannten „Moderationsgesprächen“ der Politik mit Investoren wird der Abriss des Rathauses besprochen um dort Platz für einen Konsumtempel zu schaffen!

Da die große Koalition aus Homberger Hartl-CDU und ihrem Partner der Grindberg-SPD dringend irgendeinen Erfolg für die Kommunalwahl 2009 vorweisen muss angesichts des damatischen Niedergangs der Stadtteile Homberg und Hochheide wird in aller Eile ein riesiger Konsumtempel als Rettung für den Bezirk angepriesen. Wer da in unserem von Armut gebeutelten Bezirk, der mit Discountern schon mehr als gesegnet ist überhaupt einkaufen soll ist keinem Normalsterblichen zu vermitteln! Das ganze Projekt wird natürlich, wie in Homberg üblich, ohne Beteiligung der Bevölkerung geplant.

Einzige lobenswerte Ausnahme ist der Bezirksvertreter der Linken/OL im Homberger Rathaus, Roland Busche, der zusammen mit dem Homberger Signal die Bürgerschaft über das Projekt informiert und zur Diskussion einlädt.

Auf dem Blog des Homberger Signals finden sich Infos und heute abend auch die Möglichkeit zur Diskussion!!!

Und um Missverständnisse zu vermeiden: ich bin parteilos!

http://hombergersignal.blog.de/2007/11/18/pressemitteilung_auch_das_zweite_moderat~3316920

aus http://hombergersignal.blog.de

Pressemitteilung: Auch das zweite Moderationsgesprächunter Ausschluss der Öffentlichkeit
von rolandbusche @ 18.11.2007 – 20:47:42

Rechtliche Überprüfung wird erwogen

Die BürgerInnen bleiben außen vor. „Offenbar haben die Mehrheitsparteien im Homberger Rathaus kein Interesse an einer Beteiligung der Bevölkerung über die Zukunft der Homberger Mitte“, vermutet Bezirksvertreter Roland Busche.

„Langsam muss man sich fragen, ob dies nicht rechtlich überprüft werden sollte, denn die Sitzungen der Bezirksvertretung müssen öffentlich sein. Wenn bei wichtigen Terminen die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird, so könnte dies für die anstehenden Entscheidungen von rechtlicher Relevanz sein“, spekuliert der Vertreter der Linken im Homberger Rathaus. Wir fordern, dass die Bevölkerung über die Diskussionen in den beiden Workshops, die eigentlich reguläre Sitzungen der Bezirksvertretung sind, unverzüglich und umfassend informiert wird, zudem haben unsere BürgerInnen ein Mitspracherecht, denn sie sind schließlich der Souverän, wir kündigen hierzu eine Initiative in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung an und werden im Wahlkampf 2009 an diesen Skandal erinnern. „Die vordemokratischen Zustände in diesem Prozess lassen an dem Demokratieverständnis einiger Verantwortlicher zweifeln“.

Um Interessierten die Möglichkeit zu geben sich aktiv zu informieren, öffnet das „Homberger Signal“ aus DIE LINKE und unabhängigen BürgerInnen ihren Blog. Direkt nach der Sitzung, die am Dienstag, den 20.11. gegen 21.00 beendet sein wird, stehen wir zur Information und Diskussion unter http://www.hombergersignal.blog.de oder Email: Roland.Busche@dielinke-ol-duisburg.de zur Verfügung.

Müllberge in Hochheide

Beim Spaziergang mit meinem Sohn durch Hochheide fielen mir selbst für Hochheider Verhältnisse heute viele Müllberge auf…

Überhaupt wirkt der Stadtteil immer öder und schmutziger auf mich. Was wohl auch an den vielen leeren Ladenlokalen liegt und den umher fliegenden Müll sowie den beschädigten Spielgeräten auf dem Markt wo ich immer Angst haben muss, dass mein Kleiner sich verletzt!

Müllberge in Hochheide

Müllberge in Hochheide

Müllberge in Hochheide

Aber wahrscheinlich bilde ich mir den Niedergang von Hochheide nur ein und in Wirklichkeit ist alles in Ordnung, denn „Hochheide steht nicht auf der Kippe“!
Kein gutes Zeichen
Eine Hinterlassenschaft der SPD Homberg
Eine Hinterlassenschaft der SPD Homberg

%d Bloggern gefällt das: