Mit knurrendem Magen…

4. August 2011

…schreibe ich gerade diesen Artikel, denn es ist Ramazan und ich muss noch gute zwei Stunden warten bis zum Iftar (Fastenbrechen)!

Seit Anfang der Woche heißt es nun Zurückhaltung und Selbstbeherrschung üben. Was angesichts der vielen Verlockungen im Kühlschrank und der Werbung im Fernsehen nicht immer leicht fällt. Dieses Jahr fällt der Fastenmonat auch noch mitten in den Hochsommer und in die Urlaubszeit wo man sonst gerne grillt, ein paar kühle Getränke genießt und Eiscreme schleckt. Daran denke ich jetzt aber lieber nicht, denn ich muss wie schon gesagt noch über zwei Stunden aushalten.

Dafür freue ich mich über die ersten Iftar-Einladungen von Freunden sowie befreundeten Organisationen und beschäftige mich mit der Vorbereitung des Iftar der DAL am Monatsende. Der islamische Fastenmonat ist neben dem Fasten auch eine gute Gelegenheit um Freunde und Familie zu treffen was das Gemeinschaftsgefühl stärkt und für viele anregende Gespräche sorgt. Nebenbei kann ich so auch den Kontakt zur Basis in den befreundeten Vereinen verbessern.

Ich gebe aber auch zu, dass ich das Fasten auch zu meinem eigenen Wohlbefinden nutzen möchte indem ich versuche etwas abzunehmen. Die Sucht nach viel Essen und vor allem Süßigkeiten kann ich hoffentlich so in den Griff kriegen. Dann hätte der Fastenmonat meiner Gesundheit jetzt gut getan und ich würde auch in Zukunft weniger essen und dafür bewußter leben.

Aber trotzdem freue ich mich schon auf das Zuckerfest im September!

Şeker Bayram 2010

9. September 2010

Am Schaufenster eines Blumenladens in Hochheide!

Fastenbrechen in Marxloh

29. August 2010

Gestern abend hatte die Duisburger Alternative Liste — DAL zum gemeinsamen Fastenbrechen viele Gäste aus Kommunalpolitik und Verwaltung eingeladen!

In meiner Eigenschaft als Vorsitzender der DAL und Ratsherr durfte ich dann auch an die 40 Leute in der Merkez-Moschee begrüßen. Pünktlich um 20:37 Uhr ging nach dem Abend-Ezan bei lockerer Atmosphäre das Essen los.

Natürlich wurde auch in den zahlreichen Gesprächen wieder über die Loveparade-Katastrophe und die beantragte Abwahl des Oberbürgermeisters diskutiert. Wobei mir sofort auffiel, dass die anwesenden Migranten sich nicht der medialen Stimmungsmache gegen Adolf Sauerland anschließen. In sachlicher ruhiger Stimmung wurden die Argumente für und wider bei einem heißen Glas Tee ausgetauscht.

Meine Vermutung, dass die ganze Anti-Sauerland-Stimmung von den WAZ-Medien künstlich erzeugt wurde teilten viele Anwesende, die mediale Menschenjagd auf den OB ist einfach erschreckend und abstoßend.

Selbst Befürworter einer Abwahl waren erschrocken über die teils hasstriefende Stimmung, die insbesondere der WAZ-Medienkonzern mit seinen Propagandablättern WAZ und NRZ zu verantworten hat! Zum Glück lassen sich die Migranten davon nicht beeinflussen. Mein Eindruck gestern abend war jedenfalls wieder einmal, dass der Oberbürgermeister immer noch hohes Ansehen und viel Sympathien bei den Migranten hat!

Natürlich wurden aber auch andere Themen gestreift, schließlich geht das Leben in Duisburg auch weiter und es gibt viele andere wichtige Dinge zu besprechen wie die Verhältnisse in Hochfeld, die auch ein wichtiges Gesprächsthema waren.
Dazu werden wir auch aktiv an Konzepten arbeiten.

Es war auf jeden Fall ein produktiver und lockerer Abend mit einigen Überraschungsgästen!

Gestern hat der Fastenmonat Ramazan begonnen und ich hatte meine erste Einladung zum Fastenbrechen in einem befreundeten Verein in Rheinhausen.

Nach dem gemeinsamen Essen und Tischgebet begann auch die Diskussion um die Katastrophe auf der Loveparade. Einige meinten, die Leute die dahin gingen seien selbst schuld gewesen und hätten ja nicht in den überfüllten Tunnel reinlaufen müssen. Es hätte auch außerhalb des Veranstaltungsgeländes gefeiert werden können. Ihren eigenen Kindern hätten sie verboten zu so einer drogengeschwängerten Veranstaltung wie der Loveparade hinzugehen.

Ich wies daraufhin, dass da auch ganz „normale“ Jugendliche waren, die nur feiern wollten und dann als die Massenpanik ausbrach in einem tödlichen Sog mitgerissen wurden. Ich denke das verstanden die meisten. Aber ihre generelle Abneigung gegen eine Veranstaltung wie die Loveparade lässt sich natürlich nicht so leicht abbauen.

Einig waren wir uns alle darin, dass die Rücktrittsforderungen gegen den Oberbürgermeister Sauerland von uns abgelehnt werden solange die Umstände die zur Katastrophe führten nicht aufgeklärt sind. Da bekam ich auch völlige Rückendeckung für meine Ablehnung des von der Linken eingebrachten Abwahlantrages.

Die DAL-Mitglieder hatten mir da auch schon am Montag klar ihre Unterstützung gegeben. Allerdings fragen sich viele bis heute warum der Oberbürgermeister nicht offensiver seine Position vertritt und den meist SPD-gesteuerten Kritikern nicht energischer Paroli bietet. Diese allgemeine mediale Hetze gegen einen einzelnen Entscheidungsträger ruft in der DAL-Basis großen Widerspruch hervor.

Alle waren der Ansicht, dass es hier nur um Machtpolitik ginge und die SPD mit ihren Propagandamedien die Loveparade-Katastrophe ausnützen würde um sich den Sessel des Oberbürgermeisters in Duisburg zurückzuerobern! Deswegen würde wohl auch niemand die Polizei kritisieren, die ja auch am Tag der Katastrophe eine wichtige Rolle spielte.

Irgendwie finde ich das auch ermutigend, dass viele Menschen sich von dem publizistischen Dauerfeuer von WAZ/NRZ und Radio Duisburg nicht in die Irre führen lassen!

Da der Ramazan bis Mitte September andauert werde ich wegen des Themas „Loveparade“ sicher noch so manche Diskussion führen dürfen!

!!! Aktuelle Frage !!!

Jakobswege hat noch eine Bitte an alle Leser hier:

> Entscheidung nach Faktenlage

Die Fakten müssen geklärt werden!

Ich suche Fotos und Videos von der Loveparade am Tag davor.

Es muss herausgefunden werden, wer die nicht-genehmigten Bauzäune auf der Rampe zur Loveparade 2010 aufgestellt hat. Dadurch wurde der Zugang auf der Rampe von geplanten 175.000 Besuchern auf 120.000 pro Stunde gedrosselt.

Die Rampe war der Fluchtweg Nummer 15 bei der Katastrophen-Planung der Feuerwehr und wurde durch Bauzäune und Polizeifahrzeuge verstellt.

Wer kann helfen? Antworten bitte beim Duisburger-Blog http://jakobswege.wordpress.com

Wenn jemand mit seiner IP absolut anonym bleiben möchte, bitte GUARDSTER benutzen.

Danke für Eure Unterstützung. JAKOBSWEGE

Der Ramazan ist vorbei und drei Tage Zuckerfest haben gestern begonnen!

Ich wünsche allen Freunden und Bekannten, die ich heute nicht erreichen kann auf diesem Wege ein fröhliches und gesegnetes Zuckerfest!

Benny und die Nachbarskinder freuen sich auch sehr über die Süßigkeiten und Geldgeschenke, die sie seit gestern in der Siedlung sammeln.

Wahlkampf im Ramazan

21. August 2009

Heute brannte die Sonne und es wurde richtig heiß auf dem Bruckhauser Markt als wir unsere DAL-Handzettel unters Volk brachten!

Da jetzt auch der Fastenmonat begonnen hat durften wir natürlich auch nichts trinken und mussten die Hitze ohne Getränke überstehen.

Dafür aber hatten wir das gute Gefühl auf viel Zuspruch zu stoßen. Die meisten Moscheegemeinden stehen auch hinter uns und viele Kandidaten sind jetzt auch endlich voll aktive Wahlkämpfer geworden.

Gegen 13:00 Uhr kam dann sogar unser OB Sauerland auf den Markt und schaute auch bei uns vorbei. Gut gelaunt mischte er sich unters Volk und warb für seine Bestätigung als Oberbürgermeister. Und mein Eindruck ist, dass ihn auch viele wählen wollen. Erstaunt habe ich heute auch gesehen, dass sowohl CDU als auch SPD jetzt türkischsprachige Werbebroschüren verteilen um auch die Bürger mit Migrationshintergrund zu erreichen!

Überhaupt findet der Wahlkampf nun auch vor und in den Moscheen statt, wenn auch die Moscheegemeinden offiziell parteipolitisch neutral bleiben. Aber zu den Iftar-Essen (Fastenbrechen) kündigen sich jetzt schon viele Kommunalpolitiker an. Das könnte durchaus auch mit dem Wahlkampf zusammenhängen.

Für nächste Woche habe ich auch schon eine Einladung!

Zuckerfest — Seker Bayram

30. September 2008

Heute ist der Fastenmonat Ramazan zu Ende gegangen und alle Muslime feiern das mit dem sogenannten „Zuckerfest“ (Seker Bayram).

Das ist ein Fest, dass man mit Familie, Freunden und guten Nachbarn zusammen feiert. Für die Kinder bedeutet es jede Menge Süßigkeiten und Geschenke, vergleichbar mit Weihnachten.

Ich habe zwar aufgrund meiner Arbeit nicht viel Gelegenheit zum Feiern, aber die Süßigkeiten genieße ich trotzdem!

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