Raus aus dem Euro?

22. Mai 2013

Ist es bald aus mit dem Euro?

Ist es bald aus mit dem Euro?

Als 1999 der EURO eingeführt wurde haben viele, auch ich, geglaubt, dass die Europäische Union nur mit einer eigenen Gemeinschaftswährung in der obersten Liga der Weltwirtschaft mitspielen kann um gegen Dollar und Yen bestehen zu können

D-Mark

Eine Erinnerung aus besseren Zeiten!

Heute, nur 14 Jahre später steckt der EURO in einer tiefen Krise und nicht wenige, auch ich, wünschen sich wieder die gute alte D-Mark zurück. Es klappt offensichtlich nicht Volkswirtschaften wie zum Beispiel Griechenland, Spanien und Zypern mit wirtschaftlich starken Staaten wie zum Beispiel Deutschland, die Niederlande und Luxemburg in einer Gemeinschaftswährung zusammenzuketten. Zu unterschiedlich sind die Wirtschaftsmodelle, das kann inzwischen sogar ein Laie erkennen nachdem Länder wie Griechenland und Spanien in einer gewaltigen Schuldenkrise stecken mit einer aberwitzig hohen Verschuldung, die nun die „reichen“ EU-Staaten, also auch wir zum Teil begleichen sollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf die Dauer gut gehen wird. Zudem werden jetzt Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal zu harten Sparmaßnahmen gezwungen, die auf breiten Widerstand der Bevölkerung treffen und schwere Folgen für das soziale Leben in den betroffenen Ländern haben. Die vielen Milliarden an Hilfszahlungen für die überschuldeten EU-Staaten kommen sowieso fast ausschließlich den Banken zu gute.

Ich lese mir gerade das Programm der „Alternative für Deutschland“ durch und finde es durchaus diskussionswürdig. Auch macht der Sprecher dieser neuen Partei, Herr Professor Lucke, einen seriösen Eindruck. Und was besonders wichtig ist: er hat in den Diskussionen diverser Medien überzeugende Argumente anzubieten. Inzwischen überlege ich mir als parteiloser, wie überzeugter Wechselwähler im September mein Kreuz in der Wahlkabine bei der „AfD“ zu machen. Aber sicher ist das noch nicht.

Auf jeden Fall ist die bisherige Politik in Berlin und Brüssel nicht mehr „alternativlos“.

Um die „Systemkrise“ (O-Ton Steinbrück von den aSozialdemokraten) zu lösen ist keine Geldsumme zu gering!

Das Geld kommt natürlich von uns dummen Steuerzahlern was die Kapitaldiener der Bundesregierung so großzügig an die notleidenden Banker vergeben! Die Summen lassen einen Normalsterblichen nur noch schwindelig werden, wer kann sich schon vorstellen was 500 Milliarden sind?!

Wobei ich ja denke, dass diese 500 Milliarden Euro einfach an alle Normalverdiener verteilt sofort zu einem Wirtschaftsaufschwung führen würden. Alleine schon durch den einsetzenden Konsumrausch, etliche Handwerkeraufträge und Häuslebauen würde die Wirtschaft wahrscheinlich wieder richtig brummen.

Aber mit Logik kommt man in der Politik nicht weit, und so wird das Geld eben wieder den Spekulanten geschenkt. Und die Verursacher der Finanzkrise stehlen sich mit fetten Abfindungen einfach aus der Verantwortung. Von den Kapitaldienern der Bundesregierung haben die Banker und Fondsmanager nichts zu befüchten außer heiße Luft in Form von windigen Ankündigungen!

Jetzt merken aber auch zum Glück viele Menschen, dass der ganze Humbug mit der privaten Altersvorsorge auch schief gehen kann. Was bin ich jetzt froh mich nicht auf das „Riester“-Modell eingelassen zu haben was mir meine Bank immer wieder andrehen wollte!!!

%d Bloggern gefällt das: