Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir mit vielen Dingen über die ich leider als politisch Handelnder nicht viel konkretes verraten darf!

Am Freitag war ich dann auch zum ersten mal gezwungen gegen mein Gewissen einen Beschluss im Rat der Stadt mittragen zu müssen! Der Druck der Medien und der Mehrheit der Fraktionen war zu groß. Andere Ratskollegen haben mir verraten, dass es ihnen auch so ging und wenn sie wirklich frei entscheiden hätten können auch nicht dafür gestimmt hätten! So sieht leider auch politische Realität aus.

Immerhin durften wir dann einige Stunden später beim furiosen Auftakt des „Ruhr2010“-Festivals unsere Sorgen vergessen und ein wirklich gelungenes Spektakel auf dem Rhein miterleben. Ich werde mir auf jeden Fall auch die Zeit nehmen andere Veranstaltungen von Ruhr2010 und akzente zu besuchen. Dieses Kulturereignis bringt ja vielleicht doch geistige Denkanstöße und Innovationen hervor. Unsere Region hätte es dringend nötig!

Veranstaltungen am Wochenende bei Moscheevereinen, die die DAL bei der letzten Wahl unterstützt hatten waren natürlich auch Pflicht für mich da ich dort nicht nur danken sondern auch viele Anregungen und Forderungen für meine Arbeit mitnehmen konnte.

Eine Woche zuvor war ich auch auf einer Infoveranstaltung der MTB in Hochfeld und habe verstanden wie groß die Probleme durch die neue ungehemmte Zuwanderung in einzelnen Stadtteilen geworden sind.

In Hochfeld beschweren sich auch gerade die türkischen Bürger über die vielen Bulgaren, die in letzter Zeit wohl in großer Zahl in unsere Stadt gekommen sind. Da wird von Prostitution und illegalen Geschäften wie Drogenhandel und Frauenhandel gesprochen. Man würde sich auch kaum noch zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten in bestimmte Gegenden trauen. Zudem würden viele Deutsche glauben es handele sich um Türken wenn rumänische oder bulgarische Zuwanderer negativ auffielen! Diese Thematik ist wirklich sehr komplex!!!

Bei kleinen Problemen konnte ich immerhin helfen und auch Kontakte vermitteln.

Das werde ich jetzt auch häufiger tun!

Der letzte Novembertag

1. Dezember 2009

Den letzten Tag im November habe ich auch genutzt um mit meinem Sohn eine kleine Fototour beiderseits des Rheins zu absolvieren!


Benny hat auch sein Interesse an der Fotografie entdeckt und spielt ständig mit meiner alten Kamera herum. Immerhin hat er auch schon einige schöne Schnappschüsse gemacht. Als die Batterien leer waren wurde er traurig und wollte unbedingt meine Spiegelreflex haben. Aber soweit ist er noch nicht!

Es gibt auch schöne Motive am Rheinufer zu sehen. Zeit habe ich ja genug um mich umzusehen. Und Benny kann auch seine ersten Gehversuche mit der Fotografie machen und sich entwickeln. Und so spazierten wir heute trotz Kälte am Ufer entlang.

Als es richtig dunkel wurde fuhren wir zum Friedhof um das Grablicht für meine Mutter zu erneuern. Benny hat nun auch begriffen, dass seine Oma nicht mehr da ist und warum wir nun regelmäßig Kerzen anzünden!

Wenn es zum Beispiel Jacobs Krönung für 2,49 EURO gibt kommen natürlich viele Kunden aus Deutschland in Scharen!

Aber nur die günstigen Lebensmittelpreise alleine können nicht erklären warum Menschen sogar aus Köln nach Venlo kommen und die stressige Parkplatzsuche auf sich nehmen. Denn die Straßen waren heute ziemlich voll als ich mit Frau und Sohn nach Venlo fuhr.

Obwohl Parkplätze nicht gerade billig sind und es teilweise zu größeren Warteschlangen vor Kassen und Ampeln kommt bleibt der Ansturm aus Deutschland nicht aus.

Es muss am Flair der schönen Venloer Altstadt liegen mit ihren vielen historischen Bauten und Denkmälern sowie der Atmosphäre in der Stadt, die zum lockeren Bummel einlädt. Und mein kleiner Benny nutzte natürlich die Gelegenheit um bei milden Temperaturen sein Eis auf dem besten Sitzplatz der Stadt zu genießen!

Den freien Sonntag habe ich trotz frischer Temperaturen zum Spaziergang am Rhein mit meinem Sohn genutzt!

Da kann man gut entspannen und auch schon mal die Sorgen des Alltags ein wenig vergessen. Ebenso die dümmliche Provinzpolitik im Homberger Rathaus, die trotz aller warnenden Hinweise dabei ist die letzten freien Flächen vor Ort zuzubauen und das Rathaus zu verramschen.

Immerhin, den Rhein können sie nicht zubauen (wenn auch leider das Rheinufer)!

Ich hoffe nur, dass die Bürger im Bezirk den Betonköpfen der örtlichen SPD und der Homberger CDU einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten für ihre große Koalition am Bismarckplatz geben. Damit mein Benny auch noch in zwanzig Jahren am Rheinufer und auf unbebauten freien Grünflächen spazierengehen kann.

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