Schuldenmacher

Schuldenmacher

„SPD ist Currywurst“ hieß es im Wahlkampf, und die Currywurst hat die Wahl eindeutig gewonnen!

Die Wähler haben Wohlgefühl den harten Fakten vorgezogen und den Waschmittelwahlkampf der SPD belohnt. Die lächelnde Landesmutti Hannelore kann ruhig trotz Milliardenmehreinnahmen die Schulden weiter nach oben treiben, die Mehrheit der Bürger sieht es ihr nach. Das finde ich zwar ziemlich blöd, denn irgendwann müssen wir mit Zinsen und Zinseszins diese Milliarden an Schulden zurückzahlen aber daran denkt man jetzt noch nicht, und im Zweifelsfalle spielen wir Robin Hood und überfallen ein paar Reiche um die für die immer steigenden Staatsausgaben blechen zu lassen.

Auf Landesebene wie auch hier in Duisburg ist zu beobachten, dass viele die Schuldenlast einfach wie gottgegeben hinnehmen und sich wundern, dass die öffentlichen Leistungen eingeschränkt werden sollen um zumindestens neue Schulden zu vermeiden. Anders lassen sich die Protestrituale bei allen Leistungsempfängern auch kaum erklären, denn sobald irgendwo ein Zuschuss gekürzt werden soll oder eine öffentliche Einrichtung schließen muss ist das Geschrei groß und fast jeder kämpft leidenschaftlich gegen die Sparbemühungen und nimmt stattdessen weitere Schulden in Kauf. Da kann die Halle im Stadtteil besser weitere 600.000 EURO Miese pro Jahr machen anstatt diese trotz Überschuldung einzusparen. Und natürlich müssen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst trotz leerer Kassen auch noch schöne Lohnerhöhungen bekommen.

So funktioniert Politik schon seit Jahren: süße Versprechungen kommen besser an als bittere Tatsachen. Vielleicht ist das der eigentliche Grund für den Wahlerfolg von Rot-Grün bei der gestrigen Landtagswahl, zumal der Oppositionskandidat Röttgen nicht besonders überzeugend wirkte. Die Mehrheit des Wahlvolks möchte lieber weiterhin von unangenehmen Realitäten verschont bleiben um auch weiterhin mit Wahlgeschenken aller Art eingelullt zu werden. Wer es irgendwann in ferner Zukunft bezahlen wird interessiert heute nicht. Mal sehen wie lange das gutgehen wird.

Spätestens jetzt merkt es jeder: Wahlplakate, Parteienspots nach der Reklame und Berichte von Parteitagen im Fernsehen. Die Zeit der schönen süßen Wahlversprechungen hat begonnen!!!

Erst vorgestern haben die Grünen eine Million neue Arbeitsplätze versprochen. Wieso fällt mir da nur der Name „Hartz“ ein??? Hatte der korrupte Ex-VW-Manager und Schröder-Freund Hartz nicht auch mal 2 Millionen neue Arbeitsplätze vor einer Bundestagswahl versprochen???

Stattdessen bekamen wir „HARTZ IV“ und den Zwang zum Hungerlohnarbeiten. Aber nun wollen die „HARTZ IV“-Erfinder SPD und Grüne wieder sozial und arbeitnehmerfreundlich sein!

Als sie noch zusammen regierten haben sie Mindestlöhne abgelehnt und den Reichen dieser Republik milliardenschwere Steuergeschenke gemacht während die einfachen Bürger mit Rentenkürzungen, Zuzahlungen für Medikamente und höheren Sozialbeiträgen gequält wurden. Obendrein wurden natürlich auch alle Sozialansprüche gekürzt.

Jetzt vor den Wahlen werden wir Bürger wieder mit Versprechungen wie Mindestlohn und garantierter Rente besänftigt. Also Dinge, die die rot-grünen Hausierer zu ihrer gemeinsamen Regierungszeit niemals verwirklicht haben.

Lassen sich die Bürger von diesen rot-grünen Lügnern und Betrügern wohl noch einmal mit viel bunter Werbung und süßen Versprechungen hinters Licht führen???!!!

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