Opferfest

Heute beginnt wieder das Opferfest, im Türkischen auch „Kurban Bayramı“ genannt, dessen Anlass sich auch im Alten Testament der Bibel findet. Dieser islamische Feiertag soll uns den hohen Wert des menschlichen Lebens klarmachen und ich selbst betrachte es auch als Verpflichtung den Mitmenschen zu helfen…

…jedenfalls verstehe ich so die Verpflichtung anderen Menschen, aber auch Verwandten, das Fleisch vom Opfertier zu geben denen es materiell schlechter geht wenn man selbst genug hat. Das Opferfest ist also auch ein soziales und familiäres Fest zugleich das den Zusammenhalt in Familie und Gesellschaft stärkt. Jedenfalls werden ich und meine Familie viele Grüße von der Verwandschaft übermittelt bekommen, möglicherweise bringt der eine oder andere Nachbar etwas Fleisch vorbei, obwohl ich mich nicht als arm bezeichnen würde (aber leider auch nicht als reich)!

Ich grüße jedenfalls von hier und jetzt aus alle Mitmenschen, ob Muslim oder andersgläubig, und hoffe auf friedliche Tage im Kreise der Familie!

Rücksichtslosigkeit

16. August 2010

Es gibt schon rücksichtslose A….löcher! Als ich vorgestern mit Benny auf den Spielpatz ging wäre er fast in die Überreste einer Glasflasche getreten!

Offensichtlich haben irgendwelche rücksichtslosen Typen ein kleines Besäufniss auf dem Kinderspielplatz abgehalten, denn ich fand noch etliche Glasscherben, die wohl von einer Proseccoflasche stammten.

Der nur wenige Meter entfernte Abfallbehälter war den Trinkern wohl schon zu kompliziert, und auf Kinder Rücksicht zu nehmen ist heutzutage auch aus der Mode gekommen. Überhaupt ist Rücksichtsnahme kein beliebter Wert wenn ich mir am Essenberger See und anderswo die Hinterlassenschaften einiger Mitmenschen ansehe, die wohl nicht fähig sind den Sperrmüllservice der Wirtschaftsbetriebe anzurufen und stattdessen lieber ihre alten Geräte und Kleinmüll in die Landschaft werfen.

Wenn die Müllgebühren aber wieder steigen weil die Entsorgung der wilden Müllkippen auch was kostet und Kinder verletzt werden wenn sie in Scherben oder weggeworfene Spritzen treten ist das Geschrei groß und niemand fühlt sich dafür mitverantwortlich!

Danke Janssen!

20. Juni 2008

Dezernent Janssen

Vorsicht Satire! Natürlich ist der Duisburger Bildungsdezernent Janssen nicht bei der Linken. Aber wenn es stimmt was mir Freunde von der Duisburger Linken erzählt haben ist unser Bildungsdzernent doch viel sozialer als man sonst vermutet hätte!

Denn er soll angeblich im Schulausschuss und im Rat der Stadt zugesichert haben, dass nun alle Kinder in den Ganztagsschulen ein Mittagessen bekommen auch wenn die Eltern zu arm sind um das zu bezahlen! Das finde ich richtig großartig. Sonst hieß es doch das ginge aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht! Doch nun soll der Bildungsdezernent (der in Wahrheit ein CDU-Parteibuch hat) in der letzten Ratssitzung auf Anfrage der Ratsfrau Diesterhöfft von der Linken ausdrücklich zugesagt haben, dass alle Kinder von Familien mit Jahreseinkommen von unter 24.000 EURO am Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ teilnehmen. Gleiche Zusage erhielt auch der Vertreter der Linken im Schulausschuss, Roland Busche. Jetzt warten alle auf die Protokolle um auch ganz sicher sein zu können!

Ein schöner Erfolg wenn sich das bestätigt! Und dann sollte die Linke mal überlegen ob sie den gewichtigen Janssen nicht doch einen Aufnahmeantrag zuschicken sollte bei soviel sozialem Entgegenkommen!

Ich freue mich übrigens auch deswegen weil dann auch mein Kleiner später davon profitieren würde. Denn mein Einkommen liegt deutlich unter 24.000 EURO im Jahr! Daher auch von mir nochmal danke an den Bildungsdezernenten Janssen und die Duisburger Linke!

Kleiner Nachtrag um 16:09 Uhr: Da es sich bei „Kein Kind ohne Mahlzeit“ um ein Programm der Landesregierung handelt muss ich mich wohl auch noch beim Ministerpräsidenten Rüttgers und den privaten Sponsoren bedanken. Ist doch schön, dass es doch noch eine breite Koalition für die Kinder gibt! Jetzt muss nur noch die Politik insgesamt sozialer werden! Dann braucht man vielleicht bald keine Almosen mehr!

Feuerwehr auf der Augustastraße!

Seit knapp zwei Monaten ist nun meine Mutter wieder bei uns zuhause und hat im Krankenhaus nun auch schon zwei Operationen über sich ergehen lassen müssen!

Da sie nicht laufen kann und kaum in der Lage ist für sich selbst zu sorgen müssen ich und meine Frau sie pflegen. Alle notwendigen Anträge sind gestellt und alles geht seinen sozialstaatlichen Gang. Da die Rente knapp ist und mein Verdienst gerade mal zum Überleben reicht lässt sich der Gang zur Kranken- und Pflegekasse nicht vermeiden. Immerhin gibt es diese sozialstaatlichen Einrichtungen noch.

Doch offenbar ist mit dem Sozialstaat auch eine mächtige Bürokratie mit komplexen Regeln verbunden, die manchmal nur schwer zu verstehende Entscheidungen trifft. Da wird meiner zuckerkranken Mutter zum Beispiel die Übernahme der Kosten von Messstreifen für das Blutzuckermessgerät verweigert. Der Arzt sagt, dass er das von der Krankenkasse aus nicht verschreiben darf! Obwohl meine Mutter wegen Diabetes schon mehrere Zehen verloren hat! Ebenso werden mehrere Medikamente nur auf Privatrezept verschrieben. Und es sind wirklich medizinisch notwendige Medikamente.

Bei allem Verständnis für Sparsamkeit im Gesundheitswesen verstehe ich nicht wieso man einer 82-jährigen kranken Frau mit niedriger Rente abverlangt von ihrem wenigen Geld die Medikamente selbst zu zahlen!

Heute habe ich auch im Sanitätshaus auf der Augustastrasse erfahren, dass bestimmte Dinge wie ein Pflegebett nur genehmigt werden wenn es eine anerkannte Pflegestufe gibt. Die freundliche Dame dort erzählte mir, dass selbst einer 96-jährigen Kranken ein Pflegebett verweigert wurde weil es keine anerkannte Pflegestufe von der Pflegekasse gab! Solange also das Verfahren für die Pflege nicht abgeschlossen ist, was natürlich auch dauert, müssen kranke Menschen zuhause auf alten Betten liegen. Denn auf eigene Rechnung ein Pflegebett zu kaufen ist zumindestens für mich nicht vorstellbar. Dazu reicht mein Verdienst einfach nicht aus.

Aber es gibt auch positives zu berichten: Die künftige Befreiung von Zuzahlungen ist wohl kein Problem, ebenso die Genehmigung eines Pflegedienstes zur medizinischen Versorgung. Und immerhin ist diese Gesellschaft noch human genug für Alte zu sorgen und deren Gesundheitskosten zu übernehmen. Nur manche Sparaktionen der Krankenkasse sind einfach nicht begreifbar. Zumindestens bei alten Kranken sollte man sich nicht so kleinlich anstellen!

Übrigens sah ich auf dem Weg zum Sanitätshaus einen Feuerwehreinsatz auf der Homberger Augustastraße wo jemand aus der oberen Etage mit Hilfe einer Bühne aus seiner Wohnung geholt wurde.

„Eigentum verpflichtet…“

25. Dezember 2007

Schlechtes Hochhaus

…Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen…(Artikel 14 des Grundgesetzes).

Gutes Hochhaus?

Bei meinem heutigen Spaziergang fiel mir der offensichtliche Unterschied zwischen den einzelnen Hochhäusern in Hochheide auf. Und da ich ja nicht immer nur negativ schreiben will muss ich hier auch mal deutlich machen, dass es auch Eigentümer bei den Weißen Riesen gibt, die sich wirklich um ihr Eigentum kümmern und es pflegen. Der Unterschied ist sofort zu erkennen!

An der Ottostraße ist das besonders gut zu erkennen: während das erste Hochhaus auf der Ottostraße fast schon schmuck und gut gepflegt wird sind die beiden nachfolgenden leerstehenden Hochhäuser an der Otto- und Hanielstraße dermaßen verkommen dass der Anblick aus der Ferne schon abschreckend wirkt.

Und bei näherem Hinsehen wundert sich der einfache Bürger nur, dass hier nicht schon längst enteignet wurde! Wie kann ein Eigentümer sein Eigentum nur so verkommen lassen?! Und wieso kann der Staat nicht dagegen vorgehen?!

Noch ein schlechtes Hochhaus!

Welcher Eigentümer lässt sein Haus so verkommen?!

Noch ein schlechtes Hochhaus!

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