Nuri Şahin kommt wieder!

12. Januar 2013

Nuri Şahin bei einer Autogrammstunde

Nuri Şahin bei einer Autogrammstunde am 05.12.2009

Es gibt auch noch ein paar gute Nachrichten: eine davon ist die, dass Nuri Şahin aus Madrid zurück nach Dortmund in die alte Heimat kommt.

Im Radio hörte ich wie er vom seinen alten BVB schwärmte und von der alten Heimat sprach. Denn in Dortmund ist er zuhause, und die Dortmunder freuen sich schon richtig ihn wieder bei sich zu haben. Natürlich auch weil er ein sehr guter Fußballspieler ist, aber hinter der gegenseitigen Zuneigung steckt auch sowas wie ein Gefühl des Zusammenhalts und ein modernes Heimatverständnis. Folgerichtig heißt es auch „Willkommen zuhause!“ auf der BVB-Homepage mit einem glücklich lächelnden Nuri Şahin zwischen zwei BVB-Vertretern. Insofern ist der Fußball schon seit über 100 Jahren ein sehr wichtiger traditioneller Integrationsfaktor im Ruhrgebiet.

In vielen großen Bundesligavereinen spielen inzwischen die Kinder und Enkel von Migranten recht erfolgreich mit, was wiederum Ansporn für andere Kinder und Jugendliche mit ausländischen Wurzeln ist sich über den Sport in unserer Gesellschaft hochzukämpfen. Das ist die wirklich gute Nachricht für mich.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass auch Mesut Özil bald wieder bei einem Bundesligaverein spielt.

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Förderung für kluge Köpfe!

Förderung für kluge Köpfe!

Bildquelle: Screenshot www.arbeiterkind.de

http://www.arbeiterkind.de lautet eine Adresse im Netz wo eine ehrenamtliche Initiative für mehr Bildungsgerechtigkeit wirbt und praktische Hilfe anbietet damit auch Kinder aus sogenannten „bildungsfernen“ Schichten studieren und gesellschaftlich aufsteigen können!

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung“ wußte schon John F. Kennedy, doch leider ist gute Bildung heute immer noch keine Selbstverständlichkeit. Gerade Kinder aus Familien mit wenig Einkommen können auch heute häufig nicht studieren, und das liegt nicht nur an zuwenig Geld sondern wohl auch daran, dass es an Informationen und praktischer Hilfe für das Studium wie das richtige Studienfach finden mangelt. Auch die Angst vor den Studienkosten und der jahrelangen Durststrecke bis zum ersten richtigen Einkommen hält wohl leider nicht wenige Schüler davon ab sich für ein Studium zu entscheiden. Da soll „arbeiterkind.de“ helfen. Unterstützt wird das Ganze auch von der Bundesregierung und einigen Unternehmen wie Haniel, Siemens, Bosch und Vodafone. Offensichtlich hat man in den Chefetagen auch erkannt, dass alle fähigen Kinder gebraucht werden um den schon jetzt erkennbaren Fachkräftemangel in Zukunft zumindestens teilweise zu beheben.

Und die Kinder und Jugendlichen bekommen eine bessere Zukunft. Das ist der beste Weg um im Leben auf eigenen Beinen stehen zu können mit einem guten Einkommen (und unabhängig von öffentlichen Sozialleistungen zu sein)!

Benny auf dem Arbeitsamt!

17. August 2008

Ich könnte jetzt ja schreiben man kann gar nicht früh genug mit der Arbeitssuche anfangen aber das wäre natürlich vollkommen übertrieben!

Nur fragte ich mich schon ob mein Sohn eines Tages bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben wird wie ich heute als er anfing mit dem Computer auf dem Arbeitsamt zu spielen. Denn in diesem Land hat sich ja laut Sozialforschern eine strukturelle Benachteiligung von Menschen mit wenig Einkommen herausgebildet. Und sowas wie sozialer Aufstieg soll auch noch kaum möglich sein. Laut Sozialstudien!

Arm geboren und arm geblieben sozusagen! Doch dagegen kämpfe ich trotzdem an und versuche meinem Kleinen eine möglichst gute Bildung und Erziehung zu geben. Denn schlau ist er, jedenfalls findet er immer einen Weg um Kekse und Schokolade aus dem oberen Fächern des Wohnzimmerschranks zu stehlen, und am Computer spielt er natürlich auch schon herum.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass er später keine Benachteiligungen wegen Herkunft oder sozialer Stellung erdulden muss. Denn auch wenn es altmodisch und „sozialromantisch“ sein sollte denke ich doch, dass alle Kinder diesem Land gleich viel wert sein sollten!

Auch wenn die Wirklichkeit (siehe Erziehungsgeld) leider anders aussieht!

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