Ich stimme nicht zu!

24. November 2011

Heute ist Sondersitzung des Rates der Stadt, auf Antrag der CDU soll heute über das Abwahlverfahren gegen den Oberbürgermeister entschieden werden!

Nachdem ausgerechnet diejenigen, die sonst immer so schnell wie möglich den Oberbürgermeister aus dem Amt kegeln wollten erst auf Zeit spielten haben die linken Aktivisten und ihre Unterstützer im Rat, also SPD/Linke, Grüne und auch noch die FDP, nun kapiert, dass die Bürger kein Verständnis dafür haben wenn die Propagandaschlacht um den Oberbürgermeister nochmal um drei Monate verlängert wird. Deswegen ist es wahrscheinlich, dass die formelle Einleitung des Abwahlverfahrens mit dem vorgeschlagenenen Wahltermin am 12. Februar 2012 eine große Mehrheit finden wird.

Vielleicht bin ich heute sogar der Einzige, der diesem Abwahlverfahren seine Zustimmung verweigern wird, denn ich werde auf keinen Fall zustimmen! Ein Verfahren, dass auf einer zweifelhaften Gesetzesänderung beruht, die nur geschaffen wurde um einen bestimmten Amtsträger loszuwerden und der SPD den Zugriff auf den Chefsessel im Duisburger Rathaus zu sichern findet nicht meine Zustimmung!

Ich weiß noch nicht ob ich dagegen stimmen werde oder ob ich einfach den Ratssaal verlasse wenn die Abstimmung erfolgt, auf jeden Fall bleibe ich meiner Meinung treu und verweigere mich diesem ganzen vom WAZ-Konzern gesponsertem Abwahltheater, auch wenn ich mir damit sicher einigen Zorn von diversen linken Partei- und Gewerkschaftsfunktionären zuziehen werde!

Ein fairer Bericht aus der FAZ

Ein fairer Bericht aus der FAZ!

Heute morgen habe ich an der Tanke eine FAZ gekauft und mir natürlich aufmerksam das Interview mit dem Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland durchgelesen!

Das Interview wie auch der Bericht dazu sind kritisch und fair zugleich, also etwas was man bei den hiesigen SPD-Propagandablättern des WAZ-Konzerns völlig vergeblich sucht! Es werden Fragen nach Verantwortung und Konsequenzen nach der Loveparade-Katastrophe gestellt, die der Duisburger OB auch direkt beantwortet und wo er selbstkritisch Fehler einräumt. Interessant ist auch das Eingetändniss von Adolf Sauerland schon mehrfach ernsthaft an Aufgabe gedacht zu haben angesichts der zum Teil bis heute andauernden Hetzkampagnen von Gruppierungen, politischen Parteien und einigen Medien.

Die FAZ ist für mich ein gutes Beispiel für seriösen Journalismus, der auch bei kontroversen Themen auf Sachlichkeit und Fairness achtet. Ich hoffe, dass auch in Duisburg mehr Menschen die Hetzblätter des WAZ-Konzerns mal liegen lassen und sich trauen eine dickere, teuere aber dafür gute Zeitung zu kaufen und zu lesen. Dann könnten sie auch den Unterschied zwischen einer echten Zeitung und den inoffiziellen Parteipropagandablättern des WAZ-Konzerns erkennen und unserer Stadt würde vielleicht so manche SPD-gelenkte Stimmungskampagne erspart!

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