18%

Von 18% der Duisburger gewählt

Diese Bilder sind für alle gedacht, die so dämlich waren zu glauben, dass es mit den filzerfahrenen SPD-Apparatschiks in Duisburg einen „Neuanfang“ geben könnte und mitgeholfen haben wieder die Vergangenheit der SPD-Herrschaft in Duisburg neu auferstehen zu lassen. Ich hoffe die Herren Steegmann, Hüsken und Konsorten schämen sich wengstens dafür, dass sie die Bürger der Stadt im Dienste der Duisburger SPD reingelegt haben.

Auf der Webseite der BI "Neuanfang für Duisburg"

Vereinigte Lügner

Webseite Sören Link

Falsche Versprechungen

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Bücherrecycling

Bücherrecycling — die moderne Form der Bücherverbrennung?


Bildquelle: http://www.berlinbiennale.de/blog/news/%E2%80%9Edeutschland-schafft-es-ab%E2%80%9C-%E2%80%93-buchsammelaktion-17483

Thilo Sarrazin, langjähriger SPD-Politiker, Ex-Bundesbanker und autodidaktischer Spezialist für fast alle sozialen Fragen der Zuwanderung, hat mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ für viel Ärger und Aufsehen gesorgt. Ich selbst kann diesen Typen und sein sozialdarwinistisches wie rassistisches Weltbild überhaupt nicht ausstehen!

Was mich aber am meisten erschreckt ist der Umstand, dass ein Sarrazin mit seinen antisozialen Thesen und zum Teil auch rassistischem Weltbild, in dem Menschen orientalischer Herkunft nur als Gemüsehändler zu gebrauchen sind, bei großen Teilen der deutschen Bevölkerung auf Zustimmung stößt. Ein Politiker, der glaubt, dass die Herkunft der Menschen ihren Wert und ihre Fähigkeiten bestimmt ist in meinen Augen ganz klar ein Rassist. Aber leider spricht er auch tatsächlich vorhandene Probleme und Misstände in Deutschland an wie die unübersehbaren Verwahrlosungstendenzen in Teilen der Gesellschaft oder die massiven Bildungsprobleme bei nicht wenigen jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Nur benutzt er diese Probleme um Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihrer sozialen Stellung herabzusetzen und die Angst bei der Mehrheitsbevölkerung vor Migranten zu schüren.

Wie soll man mit solch gefährlichen Thesen umgehen, zumal wenn sich zwischen den ganzen rassistisch angehauchten Gedanken auch richtige Feststellungen und Lösungsvorschläge finden. Mehr Betreuung, mehr KITAs und mehr Bildungshilfen für Kinder kann ich nicht ablehnen nur weil sie auch ein Sarrazin fordert.

Als demokratisch gesinnter Mensch bin ich für freie Diskussion und Meinungsfreiheit. „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst“ formulierte schon vor 250 Jahren der Philosoph und Vorkämpfer für die moderne Aufklärung, Voltaire. Weil ich Meinungsfreiheit auch für ein hohes Gut halte und Zensur nur dazu führt, dass das Verbotene für viele noch interessanter wird denke ich sollten wir einem Sarrazin in einer offenen kontroversen Diskussion seine fadenscheinigen „Argumente“ und den ganzen Unsinn den er damit begründet um die Ohren hauen ohne aber auch die wirklichen Probleme zu vergessen oder klein zu reden. In den wenigen Fernsehdiskussionen in denen Sarrazin sich seinen Kritikern stellen musste sah er jedenfalls nicht gut aus als seine Thesen wie auch seine merkwürdigen Statistiken mal genauer unter die Lupe genommen wurden.

Leider gibt es aber auch Leute, die glauben, dass sie das was sie für falsch halten nicht in einer Diskussion widerlegen sollten sondern glauben sie könnten einfach alles was nicht sein darf und was als böse, rechts oder rassistisch gilt verbieten und der öffentlichen Wahrnehmung per Beschluss entziehen, so als wäre es möglich der Bevölkerung Vernunft und gute Gesinnung vorzuschreiben. Diese gutgemeinte Bevormundung führt dann zu Aktionen, die fatal an Zensurmaßnahmen in totalitären Regimen erinnern. In Berlin veranstaltet der tschechiche Künstler Martin Zet im Rahmen der staatlich finanzierten 7. Berliner Biennale eine Sammelaktion von „mindestens“ 60.000 „Deutschland schafft sich ab“-Buchexemplaren um sie so aus dem Verkehr zu ziehen und für einen „guten Zweck zu recyclen“ nachdem sie zuvor in einer Kunstinstallation ausgestellt wurden.

Im Blog der Berliner Biennale (http://www.berlinbiennale.de/blog//) meint dann auch ein Kommentator, dass so eine „Kunstaktion“ zuletzt von Adolf Hitler durchgeführt worden sei. Andere Kommentatoren hauen in die gleiche Kerbe, und auch ich würde so eine Aktion niemals gutheißen, auch wenn ich Sarrazins Thesen ablehne!

Davon mal ab, dass sich ein Typ wie Sarrazin durch solche Aktionen als Märtyrer fühlen kann, die Vorurteile und rassistischen Denkmuster in weiten Teilen der Bevölkerung verschwinden nicht durch solche künstlerisch verbrämten Zensurmaßnahmen.

Gerade höre ich es auch in den Lokalnachrichten: das rot-rot-grüne Haushaltssicherungskonzept wird von der grünen Regierungspräsidentin nicht genehmigt!

Viele, auch meine DWG-Fraktion, haben gewarnt, dass das Konzept von SPD/Linke und Grünen mit seinen vielen Luftbuchungen nicht aufgehen kann. Nun sind wieder alle freiwilligen Ausgaben, also auch Büchereien und Jugendhilfeprojekte in Gefahr! Hoffentlich wird die grüne Regierungspräsidentin nicht allzu streng sein bei der nun notwendigen Einzelgenehmigung vieler städtischer Ausgaben!

Siehe auch folgenden Artikel:
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Haushaltssicherungskonzept-abgelehnt_aid_941604.html


Sarrazin als Finanzsenator auf der Homepage von Berlin

Und wieder hat der Pulloverexperte und nebenberufliche Islamhasser Sarrazin zugeschlagen. Der Mensch, der seit 1975 im öffentlichen Dienst mit Hilfe seines SPD-Parteibuches ordentlich Karriere machte und heute einen gutdotierten Posten im Bundesbankvorstand hat, hetzt wieder medienwirksam gegen Migranten, und vor allem natürlich gegen Muslime!

Das tut er ja immer wieder gerne und öffentlichkeitswirksam, seine Partei, die SPD, hat ihn trotzdem nach Kräften gefördert. Selbst gegen heftige Kritik aus den eigenen Reihen wurde er von der Parteispitze bisher in Schutz genommen. Wenigstens scheint das aber jetzt vorbei zu sein und der Parteivorsitzende soll Sarrazin auch schon zum Parteiaustritt aufgefordert haben. Hätten er und andere Spitzengenossen letztes Jahr mal nicht den beantragten Parteiausschluss verhindert, dann hätten sie jetzt dieses Problem nicht.

Ein Karrierebeamter und Politiker, der wiederholt gegen „HARTZ IV“-Empfänger und Migranten hetzt ist für die SPD mit Sicherheit keine gute Werbung. Warum nur wird so einer aber gefördert und bis in den Bundesbankvorstand gebracht??? Oder haben die fragwürdigen Thesen des SPD-Bankers doch nicht wenige Fans auch in SPD-Kreisen sowie in weiten Teilen der Bevölkerung???

So borniert und selbstherrlich wie ein Herr Dr. Thilo Sarrazin ist scheint er auch davon auszugehen. Da stört es ihn auch nicht wenn ihn der Zentralrat der Juden auffordert den Neonazis der NPD beizutreten! Immerhin soll die NPD auch schon erklärt haben, dass sie ihn gerne aufnehmen würde!

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