Einsparungen

11. Oktober 2009

Jetzt wird es so langsam ernst: die laufenden Gespräche mit anderen Gruppen und Parteien werden immer konkreter und die Post von der Stadt wird mehr!

Aber unabhängig davon wie denn nun die Mehrheiten im neuen Rat der Stadt aussehen werden steht jetzt schon fest, dass bald ein sehr schmerzhaftes Sparpaket geschnürrt werden muss! 250 Millionen EURO neue Schulden zwingen jeden Stadtverantwortlichen, unabhängig vom Parteibuch, zu drastischen Kürzungen!

Bei den Gesprächen mit anderen Wählergemeinschaften spielt dieser Gedanke auch schon eine Rolle, und man fragt sich wo lässt sich denn noch was sparen?!

Wie der Zufall es so will bekomme ich auch öfters mehrere Briefe von der Stadtverwaltung. Vorgestern war es besonders dreist: drei Briefe flatterten in meinen Briefkasten, und zwei davon enthielten sogar die gleiche Einladung zur gleichen Veranstaltung!

Wahrscheinlich sind das nur Peanuts, die sich da einsparen ließen wenn mal die städtische Post etwas rationeller organisiert würde, aber trotzdem stecken sicher noch Einsparmöglichkeiten im städtischen Haushalt, die helfen könnten das Geld, das wir noch haben für sinnvollere Aufgaben zur verfügung zu stellen.

Immerhin habe ich schon gehört, dass jetzt auch innerhalb der Stadtverwaltung nochmal deutliche Einsparungen vorgenommen werden sollen! Bald werden wir es ja sehen.

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Gestern war ich auf dem Jahresempfang des Beirates für Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg in der neuen großen Moschee an der Warbruckstraße in Marxloh. Neben über 300 anderen Gästen!

Dabei natürlich viel politische Prominenz und ein mittleres Aufgebot an Medienvertretern. Aber neben diesen ganzen Amtsleitern, Ratsherren und dem Oberbürgermeister kamen auch viele „normale“ Bürger vorbei. Sogar Leute vom alevitischen Verein schauten vorbei sowie der Bundestagsabgeordnete der Linken, Hüseyin Aydin.

Die Moschee wird also über alle Lagergrenzen hinweg durchaus positiv angenommen. Und nachdem was mir ein Vorstandsmitglied des Moscheevereins erzählte kommen immer noch jede Woche ganze Reisebusladungen an neugierigen Besuchern aus aller Herren Länder vorbei. Wobei ich ja das Innere der Moschee wirklich für sehr gelungen halte während die Außenarchitektur auf mich eher langweilig wirkt.

Der Empfang gestern war auch für meinen Benny interessant, denn den habe ich auch mitgenommen damit er schon mal sieht, dass es nicht nur in der Türkei schöne Moscheen gibt. Leider hat er aber auch die Gelegenheit genutzt um dann beim Fototermin der politischen Mandatsträger vor die Kameras zu laufen und den Pressefotografen die Zunge rauszustrecken.

Aber ansonsten war das ein guter Abend, auch weil ich erfahren habe, dass nun an der Kita meines Sohnes doch nicht das Mittagessen für drei Tage ausfallen wird wie noch vor wenigen Tagen angekündigt! Manchmal macht es doch Sinn sich ganz oben zu beschweren! 😉

Webseite der EG DU
Webseite der EG DU

Gestern abend nahm ich zum ersten Mal an der Sitzung des Sanierungsbeirates für den Grüngürtel in Bruckhausen teil, und das erste was mir auffiel war eine sehr geladene Atmosphäre zwischen den betroffenen Bürgern, Hausbesitzern und den Funktionsträgern aus Stadtverwaltung, EG DU und Politik!

Da nahm ich nun als Mitglied des Beirates für Zuwanderung und Integration an der Sitzung im Kulturbunker Bruckhausen teil und durfte erleben wie sofort die ersten Auseinandersetzungen um das letzte Protokoll begannen. Die Vorsitzende des Sanierungsbeirates bescheinigte der EG DU eine „katastrophale“ Protokollführung was dann die SPD-Mandatsträger auf den Plan rief, die sich schützend vor die EG DU stellten und empfahlen doch im kleinen Kreis Protokollprobleme zu lösen.

Die Stimmung im Bunker war schon geladen da monierte ein SPD-Ratsherr auch noch die Filmaufnahmen eines anwesenden lokalen Filmteams. Das war dann die zweite kontroverse Diskussion!

Diese Diskussionen raubten gut 50 Minuten der Sitzung und vertrieben die ehrenamtlichen Filmkünstler aus dem Saal!

Auch danach gingen die Kontroversen munter weiter: denn das eigentlich heikle Thema waren natürlich die Gutachten zur Wertfeststellung der Häuser, die dem „Grüngürtel“ im Duisburger Norden weichen müssen. Deren Besitzer befinden sich nicht selten in existenzieller Not, da sie ihr Eigentum weder nutzen noch verkaufen können. Wer zieht denn schon in ein Gebiet, das bald geräumt wird! Und so werden die Hausbesitzer durch langwierige Entscheidungswege mürbe gemacht ihr Eigentum auch weit unter Wert zu verkaufen. Denn nur die Stadt bestimmt den Preis letzten Endes!

Auf der gestrigen Sitzung bekam ich auch einen wahren Einblick in dem Kampf zwischen Hausbesitzern, die natürlich möglichst viel Geld für ihre Immobilien haben wollen, und der Stadt, der vorgeworfen wird das Verfahren lange schleppend laufen zu lassen um den Kaufpreis zu drücken. Dazu sollen dann auch Gutachter, die zuvor noch auf der Empfehlungsliste der Stadt gestanden haben auf einmal abgelehnt worden sein wenn ihre Schätzungen den Verantwortlichen des Bauamtes missfielen! Angeblich waren die Gutachten laut anwesendem Amtsvertreter fehlerhaft. Trotzdem wurden sie aber bezahlt!

Da erst ein Drittel der notwendigen Gutachten bis jetzt erstellt wurden soll die Stadt sogar mit den 30 Millionen EURO für das Grüngürtel-Projekt ordentlich Zinsen verdienen wie ein Vertreter der Betroffenen meinte. Es war ein großes Mißtrauen gegenüber Stadt und EG DU mit Händen greifbar.

Ich muss ja zugeben, dass ich der Idee mit dem „Grüngürtel“ im Duisburger Norden positiv gegenüberstand, aber offensichtlich haben die Verantwortlichen aus den Ämtern und der EG DU es vor allem geschafft große Teile der Bevölkerung gegen sich aufzubringen und dadurch auch das Projekt in Mißkredit gebracht.

Inzwischen denke ich auch das diese „Grüngürtel“-Idee nur den Interessen von ThyssenKrupp und der EG DU mit ihren vielen SPD-Funktionären dient. Die Interessen der Einwohner und der Hausbesitzer spielen da keine große Rolle. Ich hoffe natürlich, dass die engagierten Bürger im Sanierungsbeirat es schaffen werden den Bürokraten und Mandatsträgern möglichst viele Zugeständnisse abzuringen. Das wird sicher ein harter Kampf. Aber er ist berechtigt und er sorgt auch dafür, dass das „Grüngürtel“-Projekt im Sinne der Bürger verwirklicht wird!

Hoffentlich!

Augustastraße abwärts!

Musste man damit rechnen? Ist der Krawall von Hochheide nun nach Alt-Homberg übergeschwappt?!

Wenn es stimmt was mein Freund Tenrix in seinem Blog berichtet so scheint die massive Polizeipräsenz in Hochheide nur einige Chaoten verdrängt zu haben. Das Problem ist also von Hochheide nach Alt-Homberg gewandert. In einer solchen Situation ist es für mich total unverständlich, dass die Stadtverwaltung die Mitarbeiter des Ordnungsamtes aus dem Bezirk abzieht und scheinbar auch die Präsenz laut Bericht der Lokalpresse beim Nelkensamstagszug abbaut!

Es muss wohl wieder erst ordentlich knallen bevor mancher Amtsleiter wach wird und die Realitäten endlich wahrnimmt! Oder wollen manche Leute in der Stadtverwaltung den ganzen Ärger passieren lassen? Oder sind jetzt Krawalle normale Begleiterscheinungen an Silvester und Karneval?!

aus http://homberg-duisburg.blog.de/

Fischer-Bezirk Duisburg: erneute Krawalle
von Tenrix @ 2008-01-31 – 19:12:13

Augustastraße, 18:45 Uhr. Zerschlagene Schaufenster und fünf Mannschaftswagen der Polizei Duisburg. Die Randale und Silvesterkrawalle von Hochheide greifen auf Homberg über.

Wie lange lassen sich die Bürger das massive politische und administrative Versagen der Bezirksobersten, nämlich Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer (CDU Duisburg) und Bezirksamtleiter Jürgen Scherhag (SPD Duisburg) noch gefallen?

Und setzt sich etwa der Homberger Bürger und Stadtdirektor a.D. Jürgen C. Brandt (SPD Duisburg) für seinen Stadtteil ein? Der abgesetzte Politiker kassiert 6.800 Euro monatlich und lebenslang für sine Arbeitslosigkeit, wohnt in einer der Nobel-Gegenden von Alt-Homberg und will Oberbürgermeister-Kandidat der SPD Duisburg in 2009 werden.

Die Politik und Verwaltung hat jämmerlich versagt. Homberg, Duisburg, Deutschland in Weicheihaft. Ein Paradies der Systemfuzzies.

Hier wird jemand gehen! Die oder ich! Diesen Niedergang muss man sich doch wahrhaftig nicht antun.

Ich fordere den Rücktritt von Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer (CDU Duisburg) und Bezirksamtleiter Jürgen Scherhag (SPD Duisburg) wegen jahrenlangen Versagens. Ein SPD-Rentenhai plant schon seine Abdankung vom Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl.

Tenrix – eben drum, das Vorort-Blog

Der Artikel:

http://homberg-duisburg.blog.de/2008/01/31/fischer_bezirk_duisburg_erneute_krawalle~3661115

SPD-Bauwerk in Hochheide

Hochhausbesitzer muss man sein! Während jeder kleiner Häuslebauer sein Eigentum ganz schnell verlieren kann wenn er seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, dürfen die Besitzer der beiden leerstehenden Hochhäuser in Hochheide Schulden in gigantischer Höhe anhäufen ohne belangt zu werden!

Rechnungen der Stadtwerke, Sicherungskosten wegen akuter Gefahren am Bau und Grundsteuerschulden werden scheinbar einfach in den Wind geschrieben! Für das Versprechen das Hochhaus an der Hanielstrasse in Hochheide wieder schmuck herzurichten soll die Stadt als Gläubiger wohl trotz knapper Kasse beide Augen zudrücken!

SPD-Bauwerk in Hochheide

Und auch das Hochhaus an der Ottostraße ist wieder im Gespräch! Trotz Schulden des Eigentümers darf der Vertreter desselben visionäre Pläne verkünden. Vom Bezahlen der aufgelaufenen Schulden gegenüber der Allgemeinheit redet da niemand, dafür aber über Abriss und Neubauten. Manchmal wünschte man sich es gebe noch wie im Mittelalter Schuldnertürme!

Da werden für beide Hochhäuser wieder hochfliegende Pläne verkündet, und wer da einen Zusammenhang mit der näherrrückenden Kommunalwahl 2009 sieht muss wohl übertrieben kritisch sein. Aber wenn sich Pleitiers mit großen Plänen in den örtlichen parteinahen Propagandablättern darstellen dürfen ohne auch nur eine kritische Nachfrage zu befürchten sind die Anzeichen einer konzertierten Aktion von Spekulanten und örtlichen Provinzpolitikern nicht zu übersehen!

SPD-Bauwerk in Hochheide

Als normaler Bürger schüttelt man da nur mit dem Kopf! Angeblich sind die Eigentümer seit Jahren nicht bekannt und haftbar zu machen für die immensen Kosten der Sicherung der Gebäude! Und nun gibt die örtliche SPD in ihrer Lokalpresse bekannt mit Vertretern der Eigentümer in Verbindung zu stehen. Und „unsere“ Vertreter im Homberger Rathaus wollen anstatt die Schulden einzutreiben wieder die alten Visionen des SPD-Baulöwen Kun wiederbeleben. Als ob Menschen heute noch in solchen Hochhäusern und in einer so „exclusiven“ Gegend wie Hochheide leben wollten.

Ottostrasse und Hanielstrasse

Aber bei unseren örtlichen Provinzpolitikern wie einem Dr. Hartl darf man sich nicht wundern wenn sie Hochheide mit Monaco verwechseln!

Rückbau? Wann?

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