Da verschwindet viel Geld

Da verschwindet viel Geld

Der MSV hat viele Schulden und braucht viel Geld. Städtische Gesellschaften haben in der Vergangenheit viel geholfen und auf Forderungen verzichtet um den Spielbetrieb in der zweiten Liga zu sichern.

Doch nun hat alles nichts genützt und die Vereinsoberen vom MSV Duisburg haben es mit großem „Können“ geschafft die Lizenz für die zweite Bundesliga zu verspielen. Was werden jetzt wohl Stadt, Stadtwerke und Wirtschaftsbetriebe machen, die viel Geld beim MSV reingepulvert haben?

Gerüchteweise lässt sich im Rathausflur vernehmen, dass SPD-Oberbürgermeister Link nach Wegen sucht zusätzlich zu den schon geleisteten umfangreichen finanziellen Hilfestellungen wieder mehr Geld von Sparkasse, Stadtwerke und Wirtschaftsbetriebe für den Spielbetrieb des MSV in der dritten Liga lockerzumachen, denn sonst landet der MSV in der vierten oder fünften Liga wenn keine finanziellen Sicherheiten vorgewiesen werden können. Im Klartext: die Sparer, Müllgebührenzahler und Stromkunden in Duisburg werden aller Wahrscheinlichkeit nach für die Misswirtschaft der MSV-Spitze zahlen dürfen. Bei einer derzeit immer noch wahrscheinlichen Insolvenz des MSV könnten 20 Millionen Euro verloren sein, also versucht man jetzt den Verein mit weiteren Geldspritzen am Leben zu halten. Nur ist das fair gegenüber den vielen anderen Sportvereinen der Stadt und den Gebührenzahlern, die ihr Geld vielleicht gar nicht für einen Fußballverein mit schlecht wirtschaftender Führungsspitze und schlecht spielenden Angestellten auf dem Rasen hergeben möchten?

Bald werden wir erfahren wieviel Geld zusätzlich fließen wird und wieviel Altschulden städtische Gesellschaften endgültig abschreiben müssen und was Versprechungen des Duisburger Oberbürgermeisters Link uns allen kosten.

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Von wegen „im grünen Bereich“: die Duisburger Stadtwerke sind nicht nur ziemlich teuer, sie verkaufen auch noch Atomstrom ziemlich teuer!

Ob das nun an den vielen SPD-Funktionären liegt die dort beschäftigt sind oder den vielen anderen Ausgaben lässt sich nur schwer feststellen. Ich weiß aber, dass ich keine Lust habe überteuerten Atomstrom zu kaufen wenn ich wesentlich günstiger echten Ökostrom bei anderen Stadtwerken bekommen kann! Bis zu 300 Euro im Jahr lassen sich so sparen!!!

Ich habe mir ja schon lange überlegt den teuren Stadtwerkestrom aus Duisburg abzubestellen, jetzt werde ich es machen. Da kann ich mit gutem Gewissen Geld sparen und auch noch was für die Energiewende tun wenn ich garantierten Ökostrom beziehe und so der Atomkraft den Rücken kehre!

Auch wenn die Stadtwerke in der Region Sponsoring betreiben und viele Aufträge an kleine Firmen vergeben so sehe ich es nicht ein für dieses Unternehmen mit seinem Wasserkopf an der Spitze und den vielen Parteifunktionären auf allen Ebenen Geld zu bezahlen. Zudem habe ich auch noch gehört, dass die Duisburger Stadtwerke angeblich nur wenige Migranten beschäftigen und vielen Jugendlichen mit Migrationshintergrund trotz guter Qualifikation sofort Absagen schicken wenn sie sich dort um einen Ausbildungsplatz bewerben. Dazu werde ich auch noch tätig werden, denn das sollte in unserer Stadt mit seinen vielen Einwohnern internationaler Herkunft selbstverständlich sein, dass auch Bewerber mit Migrationshintergrund bei den Stadtwerken einen Ausbildungsplatz bekommen!


Screenshot: Homepage der Stadtwerke Flensburg GmbH (www.stadtwerke-flensburg.de)

Wie dem auch sei es gibt andere Stadtwerke, die wesentlich günstiger reinen Ökostrom anbieten und auch unabhängig von den großen Energiemonopolisten sind. Die Stadtwerke Flensburg zum Beispiel sind günstig, da werde ich wahrscheinlich hin wechseln, alternativ könnte ich mich auch für die Stadtwerke Trier entscheiden. Und ich empfehle allen das Gleiche zu tun, denn den teueren Pöstchenversorgungsladen in Duisburg kann man anders nicht mehr beeinflussen! Bei Seiten wie Check 24 oder Verivox lassen sich auch jede Menge andere günstige Anbieter finden, darunter viele Stadtwerke!

Langsam reicht es mir! Da spare ich Strom und senke drastisch meinen Verbrauch, und dafür erhöhen die Stadtwerke ihre Preise und machen meine Ersparniss wieder zunichte!

Ich bin ja eigentlich ein Befürworter von kommunalen Energieversorgern, aber wenn diese genauso teuer und rücksichtslos gegenüber ihren Kunden agieren wie die großen Monopolkonzerne, die ja eigentlich auch die Besitzer sind, dann verschwinden die Unterschiede zwischen den monopolistischen Energiekonzernen a la RWE und unseren Stadtwerken .

Heute habe ich ein bischen bei http://www.stromauskunft.de recherchiert und dabei herausgefunden, dass selbst 100% Ökostrom von diversen Anbietern deutlich billiger ist wie der konventionelle Kraftwerksstrom aus Duisburg. Der Anbieter „stromistbillig“ ist übrigens auch in kommunaler Trägerschaft (Stadtwerke Pforzheim).

Wieso Duisburg so teuer ist ließe sich wahrscheinlich trefflich diskutieren, wie zur Zeit beim Blog des Bürgervereins Haesen und Gerdt!

Ich belasse es aber einfach bei einem Anbieterwechsel und werde demnächst günstigen Ökostrom beziehen. Warum soll ich auch die ganzen SPD-Funktionäre bei den Duisburger Stadtwerken mit meinem knappen Geld finanzieren!

Schon wieder soll der Strom teuerer werden! Jedenfalls erfährt man das als langjähriger Stadtwerkekunde aus der Lokalpresse!

Angeblich wegen steigender Rohstoffpreise, dabei sinken die gerade! Ich finde das nur unverschämt was da verlautbart wird. Da gibt ein Sprecher der DVV die Preiserhöhung bekannt, derselben DVV, die vor kurzem in die Schlagzeilen geriet weil sie mal eben einige Millionen bei der US-Pleitebank „Lehman Brothers“ anlegte.

Wie dem auch sei, ich werde jetzt nach weiteren Einsparmöglichkeiten suchen und ernsthaft über einen Stromanbieterwechsel nachdenken!

Öffentlicher Arbeitgeber!

Seit Monaten suche ich nun schon einen neuen Job und ich habe bis gestern geglaubt, dass öffentliche Arbeitgeber sich besser und sozialer verhalten.

Und so habe ich mich auch beim Serviceableger der Stadtwerke Duisburg als Sicherheitsfachkraft beworben in der Hoffnung einen halbwegs sicheren Arbeitsplatz zu finden in dem wenigstens grundlegende soziale Grundsätze gelten.

Aber seit gestern vormittag bin ich da nicht mehr so sicher was die sozialen Grundsätze angeht! Denn da bekam ich über 4 Monate nach meiner Bewerbung plötzlich einen Anruf auf meinem Handy von einem SRD-Vertreter, der mich fragte ob ich immer noch Arbeit suchen würde. Das bestätigte ich, als ich aber auch darauf hinwies, dass ich noch eine Arbeitsstelle habe war der Mann sofort enttäuscht und meinte nur er hätte einen Mann für Freitag benötigt! Also für morgen!

Da war ich dann schon nicht mehr gefragt da ich ja nicht arbeitslos bin. Aber es zeigt mir auch, dass ich wohl nur als Notnagel gefragt bin wenn plötzlich jemand ausfällt. Und da verhält sich die Tochter der Duisburger Stadtwerke, SRD nicht anders wie die Halsabschneider aus der Zeitarbeit und vieler anderer Hungerlohnfirmen, die nur Leute von heute auf morgen suchen.

Zum Glück habe ich auch noch andere Vorstellungsgespräche mit anderen Firmen vor mir, aber nun weiß ich, dass es keine großen Unterschiede zwischen öffentlichen Arbeitgebern und den modernen Sklavenhändlern aus Zeitarbeit und Subunternehmen gibt. Und dem DVV-Konzern mit Stadtwerken und Servicefirmen wie der SRD stehe ich nun sehr mißtrauisch gegenüber! Und dass werde ich auch nun kommunalpolitisch bei Gelegenheit mal zeigen!

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