Sankt Martin in Duisburg

Auch in Duisburg bei jung und alt beliebt

Heute musste ich meinen Sohn nach Duisburg bringen weil er darauf bestand Sankt Martin zu sehen.

In der Duisburger Innenstadt fand ab 17 Uhr der alljährliche zentrale Martinsumzug statt. Von Kaufhof Galeria auf der Düsseldorfer Straße bis hin zum Rathausvorplatz zog sich der mindestens 1000 Kinder mit Eltern zählende Laternenzug. Auf dem Rathausplatz hielt der Oberbürgermeister noch eine mittellange Rede zur Geschichte um Sankt Martin und den kalten Winter vor 1700 Jahren, der zur geschichtsträchtigen Mantelteilung führte. Dann lieferten sich der Oberbürgermeister mit dem Bürgermeister Kocalar sowie einigen städtischen Bediensteten einen kleinen Wettbewerb darum wer die meisten Weckmänner unters Kindervolk bringt. Wobei sich ausgerechnet der Bürgermeister Kocalar von der Linken besonders ins Zeug legte, das sollte wohl eine kleine Wiedergutmachung für den hirnrissigen Vorschlag seines Genossen vom Landesverband sein, der ja bekanntermaßen Sankt Martin verbannen und das Fest zum „Mond-Sterne-Fest“ verunstalten wollte, und das auch noch angeblich wegen der muslimischen Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen wie Kita und Schule. Das hätte sich mein Sohn wie viele andere muslimische Kinder auch aber verbeten.

Immerhin haben die Linken jetzt wohl auch selbst eingesehen welch kapitales Eigentor sie sich mit ihrer religionsfeindlichen Geisteshaltung geschossen haben. Denn Sankt Martin ist eindeutig nicht nur ein christlicher Heiliger sondern auch eine echte Integrationsfigur, der es gelingt Kinder aller Religionszugehörigkeiten und Nationalitäten mit ihren Eltern im Schlepptau zu den Martinsumzügen zu locken sowie zu vorherigen Bastelarbeiten für Papierlaternen zu veranlassen und vor fremden Haustüren für Süßigkeiten zu singen. Und die kommen gerne zu den abendlichen Straßenumzügen bei viel Laternen- und Fackellicht um hinter einem Berittenen herzulaufen und mit ihren Kindern Lieder zu singen. Die Zeremonie mit der Mantelteilung ist auch schön anzusehen und die verteilten Weckmänner erfreuen die Kinder zusätzlich. Kurzum alle Kinder in allen Kitas und Grundschulen kennen und lieben Sankt Martin. Wer daran was zu verändern versucht kann nur verlieren, werter Herr Rüdiger Sagel von der Linken in NRW.

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