Die erste Woche im Jahr

4. Januar 2010

Sylvesterböllerei und Neujahrskater sind überstanden und die Arbeit geht heute wieder los!

Gestern habe ich noch versucht einen Schneemann für meinen Sohn zu bauen was aber mit dem lockeren Pulverschnee nicht so recht klappen wollte!

Und jetzt arbeite ich mich gerade durch einige Verwaltungsvorlagen und lese dabei auch die Niederschrift der letzten Sitzung der Bezirksvertretung im Homberger Rathaus. Darin fällt mir auch auf, dass der Sitzungsverlauf ziemlich komprimiert dargestellt wird, und meiner Meinung nach auch eher zugunsten der SPD/Grünen/Linke-Mehrheit. Da wird zum Beispiel verschwiegen, dass die CDU übergangen wurde bei der Akteneinsicht zum Konjunkturpaket. Die Wortmeldungen in denen die CDU-Vertreter gegen diese Vorgehensweise protestieren tauchen in der Niederschrift gar nicht erst auf!

Auch die Behauptung des Bezirksbürgermeisters, dass das PCC-Stadion Mittel aus dem Konjunkturpaket für seine Flutlichtanlage erhalten habe steht nicht darin. Obwohl ziemlich lange darüber diskutiert und geschimpft wurde! Inzwischen habe ich erfahren, dass diese Behauptung schlichtweg falsch war und die SPD mit ihren Propagandablättern NRZ/WAZ diesen Unsinn verbreitete um die Öffentlichkeit zu täuschen!

Es ist interessant zu beobachten wie die SPD mit ihren Desinformationsorganen NRZ/WAZ und ihren Beziehungen innerhalb der Stadtverwaltung die Information der Öffentlichkeit manipulieren. Das wird jetzt wohl intensiv so weitergehen wenn der Haushaltsentwurf in wenigen Wochen im Rat der Stadt eingebracht wird.

Mich nervt diese ständige Stimmungsmache, die wohl dem Landtagswahlkampf der aSozialdemokraten dient und die Bürger verrückt macht. Ab 25. Januar werden wir sehen was wirklich an Einschnitten und Schließungen von der Stadtspitze vorgeschlagen wird und dann muss die Politik, also auch ich und meine DWG-Fraktion mit eigenen Ideen darauf reagieren! Bin ja mal gespannt ob die SPD außer Neinsagen auch was zur Haushaltsdiskussion beisteuern wird.

Aber jetzt muss ich mich erstmal auf meinen neuen Job konzentrieren und zusehen, dass ich endlich die ganzen Regularien auswendig lerne! Neben der ganzen Politik darf man schließlich nicht seinen eigentlichen Lebensunterhalt vergessen!

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Ideen durch Gespräche

10. November 2009

Heute haben ich und mein Freund und Mitstreiter Ulrich ein interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter im städtischen Dezernat für Stadtentwicklung geführt.

„Duisburg: WIR sind das Gespräch!“ lautet der vorläufige Arbeitstitel des Projektes, das Ulrich sich ausgedacht hat und mit Hilfe der Bürger helfen soll die Stadt wieder einigermaßen mit vereinten Kräften neu zu beleben!

Eine Konzeption wird gerade geschrieben, und auch der städtische Mitarbeiter zeigte Interesse und würde die Konzeption auch an den Dezernenten Dressler weiterleiten. Es war zwar auch viel Skepsis herauszuhören, aber auch große Neugier. Denn Geld hat die Stadt bekanntermaßen nicht, aber dafür viele kreative Bürger, die sich im städtischen Leben einbringen könnten!

Mir hat das Gespräch übrigens auch geholfen: kaum war ich wieder zuhause fiel es mir ein was uns als Begriff gefehlt hatte: IDEEN!
Durch die vielen Aspekte des rund einstündigen Gespräches hatte ich auf einmal neue Logoideen im Kopf. Und letztendlich ist der Sinn aller Kommunikation neue Ideen zu gewinnen. Denn der Verwaltungsmann fragte auch ständig nach den Nutzen von organisierten Gesprächsrunden mit Mediatoren.


Dass der Sinn vielleicht einfach auch nur im Gespräch selbst und den daraus entstehenden Ideen und Aktivitäten liegen könnte muss sich noch in der städtischen Administration als Erkenntnis durchsetzen.


Dieses Projekt werden wir aber auf jeden Fall hartnäckig weiterverfolgen!

Als alteingesessener Hochheider tut es einem ja in der Seele weh wenn man sieht wie tief der Stadtteil gesunken ist! Doch hilft es auch nicht nur die negativen Entwicklungen zu beobachten!

Also was muss getan werden? Immerhin gibt es ja jetzt ein Stadtteilbüro und Politik und Verwaltung wollen sich jetzt mehr kümmern und die lage nicht mehr schönreden wie in der Vergangenheit.

Nur was fällt uns Bürgern ein was getan werden sollte? Ich möchte mal wissen ob nicht ein paar von meinen 150 Lesern täglich hier auch mal Ideen äußern möchten. Also frei heraus, was soll geschehen?

Da ja bald Kommunalwahl ist können wir hier den Parteien und Wählergemeinschaften ein paar Forderungen öffentlich verkünden, die sie auch nicht so einfach ignorieren können. Vielleicht meldet sich der eine oder andere Kommentator zu Wort, der sonst immer schreibt das Stadtteilblogging seie gescheitert oder der Bürgerverein seie sowieso blöd!

Das Rathaus liest hier mit, also lasst Ideen fließen!

Ein Zaun für die Skaterbahn!

Was sah ich denn da heute morgen an der Skaterbahn: es wird eine Holzwand errichtet! Offenbar soll das die berühmt-berüchtigte „Lärmschutzwand“ sein.

Ein Zaun für die Skaterbahn!

Da hat die Kampagne der Linken im Bezirk doch was gebracht denn so schnell arbeitet die Verwaltung selten. Und da meine ich sogar den heimlichen Herrscher von Homberg, Grindberg, gesehen zu haben wie er die Arbeiten persönlich inspizierte!

Jetzt ist nur zu hoffen, dass die Skaterbahn auch wirklich wieder sehr früh geöffnet wird!

Ein Zaun für die Skaterbahn!

P.S.: Wahrscheinlich wird gerade ein Pressetermin für die örtlichen aSozialdemokraten vorbereitet damit sie sich in ihrer inoffiziellen Parteizeitung NRZ/WAZ bald wieder selbst bejubeln können.

Skaterbahn in Hochheide

Nun ist die Skaterbahn in Hochheide schon seit einigen Wochen dicht weil es dort zu laut sein soll. Das alles liegt wohl an fehlerhaften Lärmgutachten und nicht eingehaltenen Richtlinien beim Bau der Bahn!

Da reicht dann schon die Beschwerde eines Anwohners aus um die Verwaltung die Skaterbahn schließen zu lassen. Und die gleiche Verwaltung hat eben bei der Inbetriebnahme der Skaterbahn nicht darauf geachtet, dass auch die Lärmschutzrichtlinien eingehalten werden. Wieder also haben unsere örtlichen Apparatschiks aus dem Homberger Rathaus mal wieder versagt.

Skaterbahn in Hochheide

Im Blog des Bürgervereins Haesen und Gerdt wird das Thema seit einigen Wochen engagiert diskutiert und dabei fällt auf, dass außer dem Bezirksvertreter der Linken, Roland Busche, sich kein örtlicher Politiker aus dem Stadtteil dazu äußert. Symptomatisch für die Bürgerferne der meisten Parteien.

Immerhin gibt es vom linken „Homberger Signal“ morgen, dem 18. Juni, eine offene Sitzung zu dem Thema wo jeder Bürger sich beteiligen kann: um 19:00 Uhr im Hochheider Hof an der Rheinpreussenstraße/Ecke Moerser Straße geht es los. Dann finden sich hoffentlich Wege um die Bahn so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen!

Hier auch ein Auszug aus der neuesten Presseerklärung des linken Bündnisses dazu:

Skaterbahn in Hochheide
Linke fordern Beseitigung des Lärmelements um die Skaterbahn sofort zu öffnen

Damit die Skaterbahn umgehend geöffnet werden kann, fordert DIE LINKE die Entfernung des Elements, dass für die Überschreitung des Lärmrichtwertes verantwortlich ist.

„Die Entfernung dauert nur wenige Stunden, dann stimmt das Gutachten und der Lärm ist gleichzeitig im Normbereich“, so Bezirksvertreter Roland Busche.

Busche weiter: „Es hört sich etwas skurril an, aber wenn ein Element fehlt, dass nicht geprüft worden ist, dann ist das Gutachten in Ordnung. Für uns ist dies eine Möglichkeit den Interessen der Jugendlichen entgegenzukommen und die Lärmschutzgesetze einzuhalten.“

„Es mag ja sein, dass Genehmigungsvorschriften einige Zeit brauchen, es kann aber nicht sein, dass diese Vorschriften zur Dauerblockade dringend benötigter Einrichtungen führen“, so Ortsverbandssprecherin Margret Fink. „Wir fühlen uns in unserer Politik bestätigt, denn eine seriöse Planung hätte das Chaos um die Bahn verhindert und den Jugendlichen mitten im Sommer eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglicht, stattdessen ging es einigen Politikern eher darum in der Presse zu erscheinen, jetzt rächt sich diese Politik, und schadet unseren Kindern…..

der ganze Artikel—>

Homberger Rathaus - noch steht es!

🙂
Heute habe ich mal wirklich bürgerfreundlichen Service im Homberger Rathaus erlebt!

Da ich wieder meine Schwägerin aus der Türkei einladen möchte uns für 3 Monate zu besuchen und mit ihren kleinen Neffen zu spielen brauchte ich dringend eine Verpflichtungserklärung von der Ausländerbehörde mit deren Hilfe meine Schwägerin, die Schwester meiner Frau, in der Türkei bei der deutschen Botschaft in Ankara ein Visum beantragen kann.

Dazu muss man einen Termin bei der zuständigen Ausländerbehörde vereinbaren was ich auch tat, der Termin wäre in gut zwei Wochen gewesen. Nun habe ich aber jemanden aus der Nachbarschaft gefunden der morgen in die Türkei fliegt und bereit wäre die Verpflichtungserklärung mitzunehmen um den langen Postweg abzukürzen. Beim letzten mal war der Brief anderthalb Wochen unterwegs! Nur hätte ich dazu natürlich schon morgen die Verpflichtungserklärung haben müssen.

Also habe ich mein Glück auf die Probe gestellt und einfach mal bei der Ausländerbehörde in Homberg angerufen, und siehe da nachdem ich alles erklärt hatte meinte die freundliche Mitarbeiterin aus dem Rathaus am Telefon nur ich solle mal eben schnell vorbeikommen.

Ich meldete mich 15 Minuten später im Ausländeramt an der Rezeption, bekam eine Wartemarke und war schon 3 Minuten später bei der zuständigen Sachbearbeiterin, die mir nach der üblichen Prozedur mit den Formularen in Windeseile die Verpflichtungserklärung aushändigte. Prompter Service wie man ihn sich wünscht! :yes:

Doch dummerweise hatte ich nicht daran gedacht in der Eile zuhause auch Geld mitzunehmen. Und so musste ich die freundliche Sachbearbeiterin bitten zu warten als sie die Gebühr von 25 EURO für den Verwaltungsakt verlangte. Mit der Bitte um Eile erklärte sie sich einverstanden. Und so hastete ich zum nächsten Geldautomaten gegenüber des Rathauses um die Euros zu holen.

Außer Puste aber glücklich bekam ich dann 5 Minuten später die Unterlagen im Amt ausgehändigt.

So muss bürgerfreundlicher Service im Amt aussehen! Nicht nur auf die Regeln und Gesetze achten sondern auch dem Bürger entgegenkommend sein und mal kulant Rücksicht nehmen!

Und Benny freut sich schon darauf bald seine Tante wiederzusehen!!!

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