Ist es bald aus mit dem Euro?

Ist es bald aus mit dem Euro?

Es sieht so aus als ob auch dieser Monat ein Armutslohnmonat wird.

Gerade habe ich erfahren, dass für den Rest des Monats noch keine Arbeit da ist. „Vielleicht kommt noch was“, heißt es. Irgendwie komme ich mir ziemlich verar…t vor: es wird erwartet, dass ich mich bei den verschiedenen Einsatzleitern der Firma durchfrage und quasi um Arbeit bettel. Wozu habe ich da eigentlich einen Arbeitsvertrag?

So unwürdig und geringschätzend geht ein großer Sicherheitskonzern in Deutschland mit seinen Mitarbeitern um. Den Namen dieses Konzerns, der zu den größten seiner Branche zählt werde ich bald veröffentlichen, und nicht nur das… 😦

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Wieder auf Arbeitssuche!

1. Oktober 2009

Jetzt hat meine alte Firma nun doch nicht verlängert und die letzten Vorstellungsgespräche bei anderen potentiellen Arbeitgebern haben auch nichts gebracht. Also hat heute mein erster Tag als Arbeitsloser begonnen!

Natürlich hoffe ich jetzt noch auf Erfolg bei meiner heutigen Bewerbungstour, aber ich fürchte, dass ich nun doch für eine ungewisse Zeit beim „größten Arbeitgeber Deutschlands“ bleiben werde.

Es sei denn es geschieht ein kleines Wunder!

Sieht Opel auch bald so aus?

Sieht Opel auch bald so aus?

Nichts bleibt wie es ist! Wenn Opel von Fiat geschluckt wird bedeutet das dann auch, dass die Qualität von Astra & Co. dann das Fiat-Niveau bekommen wird???

„Fiat“ wurde ja auch von manchem Autofreund mit „Fehler in allen Teilen“ übersetzt, und ich erinnere mich noch gut wie ich leihweise einen nagelneuen Fiat fuhr, dessen Motor ständig an roten Ampeln ausging weil die Elektronik spinnte!

Vielleicht entsteht ja auch eine neue Automarke, die könnte dann „Fiopel“ heißen oder „Oliat“! Die Finanzkrise macht es möglich! Nur für die Arbeiter wäre es wohl schlecht, denn die Arbeitnehmer zahlen die Zeche wenn Manager Mist bauen oder asoziale Spekulanten die Weltwirtschaft in eine schwere Krise stürzen!

Und mancher Kollege im Werkschutz wäre dann auch betroffen. Ans Autokaufen denkt da natürlich niemand mehr. Egal wie das Auto heißt!

Kleine Erfolge!

11. Februar 2008

Hoffnung!

Man soll die Hoffnung eben doch nie aufgeben! Heute hat mir der Betriebsrat klar gesagt, dass die Lohnabrechnung fehlerhaft ist und korrigiert werden muss. Morgen wird es dazu in der Firma ein klärendes Gespräch geben!

Und da bereits im März wieder ein größerer Auftrag in Sicht ist kann mein Arbeitgeber es sich auch nicht leisten Werkschützer zu verlieren. Das müsste mir ein wenig helfen bei meinem Verlangen nach mehr Geld. Im Übrigen lasse ich jetzt wieder einige Bewerbungen raus um dann auch vehement wieder mit Kündigung drohen zu können! Denn die Unverschämtheit 372 Euro als Monatslohn auszuzahlen lasse ich der Firma auf keinen Fall durchgehen!

Glück hatte ich heute auch wieder beim Tanken an der Rheinhausener Jet-Tankstelle: 1 Liter Normalbenzin für 1,28 Euro während bei Shell zeitgleich 1,36 Euro dafür verlangt wurde! Da habe ich ja was gespart, und wieder einmal bestätigt bekommen, dass man den Multis besser aus dem Wege geht.

Hoffnung in der Ferne

Von meiner Firma bin ich ja als Hungerlöhner schwer enttäuscht! Erst durch Kündigungsdrohung finden meine Chefs auf einmal heraus, dass eventuell doch noch irgendwo Arbeit zu finden ist und die miese Lohnabrechnung noch korrigiert werden sollte!

Nachdem ich meinen Bereichsleiter am Telefon angeschrien habe und vehement die sofortige Kündigung verlangte wurden eventuelle Fehler in der Lohnabrechnung eingeräumt und wie durch ein Wunder weitere Arbeitstage in Aussicht gestellt. Da ich das aber eher als Ablenkung und Besänftigungsstrategie ansehe lasse ich mich dadurch nicht beeindrucken und habe schon mal die Kündigung vorbereitet um Montag früh im Chefbüro im Duisburger Süden einen lautstarken heftigen Streit vom Zaun zu brechen der auch im ganzen Haus wahrgenommen werden soll!

Wahrscheinlich bringt mir das außer einer kurzen Befriedigung nicht viel aber irgendwo muss ich mich abreagieren können. Und diese Elendsverwalter in ihrem schicken Büro sollen auch mal unangenehm auf die Folgen ihrer Geschäftspolitik hingewiesen werden. Ich sorge dafür, dass sie meinen Auftritt nicht so schnell vergessen werden!

Nur die Kündigung werde ich noch(!) hinauszögern, denn es gibt zum Glück auch noch Kollegen, die bereit sind zu helfen und auf ihre Arbeitsstunden zu meinen Gunsten verzichten. Was meine Kollegen angeht habe ich wohl Glück gehabt!

Meinen Chefs drohe ich nun mit unberechenbarer Kündigung, denn sie werden schon bald wieder qualifizierte Werkschützer brauchen und können dann kurzfristig nicht genug davon bekommen. Wahrscheinlich sind sie auch nur deswegen auf einmal kompromissbereit! Aber die wirklichen Übeltäter sind die großen Industriekonzerne, die immer sehr kurzfristig Werkschutzfachkräfte bestellen um dann mal eben die Hälfte wieder abzubestellen. So ist es unmöglich verlässlich als Arbeitnehmer zu planen und sicheren Verdienst zu bekommen. Die ganze Wirtschaft ist total asozial geworden und Gewerkschaften wie Betriebsräte spielen das menschenunwürdige Spiel mit!

Als Hungerlöhner ist man eben am untersten Ende dieser Gesellschaft angekommen, da sind auch die Gewerkschaften und ihre Apparatschiks nicht daran interessiert. Heutzutage helfen nicht mehr irgendwelche Großorganisationen sondern nur noch Netzwerke von Betroffenen, die sich zu wehren wagen! Das habe ich gelernt!

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