Duisburger Linke geht auf Distanz zur „abgeBRANDTen“ SPD!

29. Oktober 2008

Trotz aller Umwerbungen des Möchtegern-OB Jürgen C. Brandt gehen auch die Duisburger Linken auf Distanz zur asozialdemokratischen SPD!

Den Wunsch des abgewählten früheren Stadtdirektors auf Verzicht der Linken auf einen eigenen OB-Kandidaten weisen diese klugerweise konsequent zurück!

Denn eine Unterstützung des überzeugten Schröder-Anhängers und früheren Zieling-Gehilfen hätte der Linken sicher viel Glaubwürdigkeit gekostet. Doch das schließen die Linken nun durch eine öffentliche Erklärung aus. Hier einige Auszüge:

Antwort an einen, der auszog, die Menschen

seine frühere Politik vergessen zu machen…

Hermann Dierkes, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE Duisburg

Hallo, lieber Jürgen Brandt,

in einem Schreiben auf Ihrer Internetseite werben Sie um die Unterstützung der LINKEN bei der OB-Wahl. Wir fragen uns allerdings, was Sie tatsächlich bezwecken, wenn Sie uns gleich in der Anrede herabsetzen. Sind Sie so auch in Verhandlungen gegangen, als Sie noch Stadtdirektor waren? Für Sie sind wir ein „Ableger“ einer Partei, „die sich die Linke nennt“. Nach einer derart „Klima fördernden“ Anrede tue ich mich schwer, Ihnen zu antworten. Aber sei es drum. Ich habe mich entschlossen, Ihnen sogar ausführlich zu antworten und werde nicht an einer gewissen Polemik sparen.

Ich antworte Ihnen in Ihrer Eigenschaft als OB-Kandidat des Duisburger Ablegers, der sich SPD nennt, – wobei SPD für Millionen Menschen in dieser Republik allerspätestens seit den Hartz-Gesetzen der Regierung Schröder/Fischer nicht mehr für sozial und demokratisch steht, sondern für

Sozialabbau – Privatisierung – Deregulierung.

Werter Jürgen Brandt, Sie waren bis 2004 neben OB Zieling viele Jahre der maßgebende SPD-Politiker in Duisburg. Sie hatten große Teile der Verwaltung und der städtischen Unternehmen auf Ihre und Bärbel Zielings persönliche Interessen zugeschnitten, – wie die buchstäbliche Spinne im Netz….

Bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr gibt es auf Betreiben von Schwarz-Gelb in NRW keine Stichwahl mehr. Sie möchten, dass wir auf einen eigenen OB-Kandidaten verzichten, um Sie zu unterstützen. Wir sollten, so Ihr Appell, an unsere WählerInnen und Ihre Interessen denken und die Folgen, die es hätte, sollte Sauerland wieder die OB-Wahl gewinnen. Lieber Jürgen Brandt, Hand aufs Herz: Das ist ein Prachtexemplar von scheinheiliger Argumentation. Nur zur Erinnerung: Ihre bzw. Eure Politik ist 2004 nach über 50 Jahren schlicht und ergreifend abgewählt worden, und zwar mit Pauken und Trompeten. Abgewählt worden seid ihr nach jahrelangen und massiven Auseinander-setzungen auf fast jedem kommunalen Handlungsfeld….

Abgewählt worden seid ihr aber auch wegen der Superloyalität der Duisburger SPD zur Schröder-Müntefering-Clement-Politik, die nicht nur in Duisburg, sondern bundesweit so viele Millionen Menschen verunsichert, in Armut und Verzweiflung gedrängt und entwürdigt hat. Von den beklagenswerten sozialen Fakten zeugt u. a. der Duisburger Sozialbericht 2007, der erste seiner Art, den ihr übrigens ebenfalls nie zustande gebracht habt. Von der skandalösen sozialen Schieflage in der gesamten Republik zeugt auch der aktuelle OECD-Bericht. Dafür trägt Eure Partei maßgeblich politische Mitverantwortung…..

Lieber Jürgen Brandt, DIE LINKE führt in Duisburg einen eigenständigen Wahlkampf und wir wollen ein Maximum an Mandaten holen. Alle Umfragen ermutigen uns ungemein. Unser aktualisiertes Kommunalprogramm steht und wird am 5.11.08 verabschiedet. Wir werden auch einen eigenen OB-Kandidaten aufstellen. Es gibt angesichts der SPD-Politik keine besondere Nähe zwischen uns und Euch. Ihr seid für uns politische Gegner, genauso wie die CDU. Das seht ihr nach Aussagen Eures Parteivorsitzenden Ralf Jäger aus Eurer Sicht genauso…..

Die ganze Erklärung ist unter http://www.linksfraktion-duisburg.de/1585.html nachzulesen!

Damit steht die SPD in Duisburg nun ziemlich alleine da, denn mit den HARTZ IV-Erfindern will kaum noch einer was zu tun haben!

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27 Antworten to “Duisburger Linke geht auf Distanz zur „abgeBRANDTen“ SPD!”

  1. jakobswege Says:

    Diese Positionierung war historisch wichtig für Duisburg.

    aus: Geschichte heute: Wer erhört Ines Schürken?
    http://jakobswege.wordpress.com/2008/10/27/geschichte-heute-wer-hort-auf-ines-schurken/

    Oberbürgermeisterkandidaten Jürgen C. Brandt (SPD Duisburg), der sich ohne offizielle Einladung beim gestrigen Festakt der Moschee in Duisburg tummelte.

  2. jakobswege Says:

    In einer türkisch-sprachigen Zeitung wurde der Oberbürgermeisterkandidat Jürgen C. Brandt (SPD) heute massiv angegriffen. Darüber berichtet ein großer Artikel, auf den der Aufmacher von Seite 1 verweist. Ich werde mich für eine Übersetzung einsetzen.

    Wander- und Pilgerung: http://jakobswege.wordpress.com, es gibt eine Hoffnung jenseits der SPD-Migranten-Demokratie im Ruhrgebiet, unter der auch die einheimische Bevölkerung zu leiden hat.

    Ich bin ein Homberger! Ich weiß das! Brandt ist Mitglied des SPD-Ortsvereins Homberg.

  3. jakobswege Says:

    Das engagierte SPD-Parteifußvolk und die Parteisoldanten mit dem vierzigjährigen SPD-Rotkreuz an der Brust hatte diese Nachricht noch nicht erreicht:

    > Den Wunsch des abgewählten früheren
    > Stadtdirektors auf Verzicht der Linken auf einen
    > eigenen OB-Kandidaten weisen diese klugerweise
    > konsequent zurück!

    Bei Partei-Werbeveranstaltungen auf Marktplätzen lümmeln zukünftige Bezirksvertreter vom Typ Paschmann und Pollmann kraftlos herum, so die Wahrnehmung von unserem Hombergern, die sich mit Bürgerengagement einsetzen.

    Der Brandt-Beschleuniger hat seinen eigenen Ortsverein SPD Homberg und den Bezirk in eine tiefe Krise gestürzt. Unter diesem Unterdrückungsregiem nach Art der Migranten-Demokratie kuschen die Bürger: Keiner macht mehr mit! Das ist das Problem vom Stadtteil-Blogging.

  4. jakobswege Says:

    … und damit es jeder weiß: Ich setze mich dafür ein, dass der Bezirksamtsleiter Jürgen Scherhag (SPD Homberg) abhauen soll.

    Und ich ganz deutlich: „Wer sich nicht dafür einsetzt und mich unterstützt, kann in Homberg bleiben!“

    Die Bezirksbürgermeisterin Hildegard Fischer soll gesagt haben: „Den kriegen wir nicht weg. Andere Bezirke wollen den nicht haben!“

    Ich bezichtige den Bezirksamtsleiter Jürgen Scherhag (SPD Duisburg) wegen eines Führungsstils nach Art der Migranten-Demokratie als einen Schergen nach Art der Volksvertreiber – Homberg Demographie.

  5. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Es gibt viele Leute in Homberg und Hochheide, die so manchen unfähigen Apparatschik im Homberger Rathaus gerne in die Wüste schicken würden.

    Leider scheitert das wohl auch an den Schutzbestimmungen im Beamtenrecht wie auch an der politischen Rückendeckung durch Homberger SPD und Homberger CDU.

    Daher können wir nur alle hoffen, und sollten auch aktiv darauf hinwirken, bei der nächsten Kommunalwahl die kleinen Parteien und Wählergemeinschaften zu stärken. Nur so sind Veränderungen möglich. Vielleicht kriegen wir auch so den einen oder anderen bürgerfeindlichen Apparatschik aus der Amtsstube!

  6. Beobachter Says:

    Wer wird denn nun der Kandidat der Linken?
    Wer wird denn Herrn Sauerland und Herrn Brandt herausfordern?

  7. Beobi Says:

    @ Beobachter

    Das entscheidet die öffentliche Mitgliederversammlung am kommenden Mittwoch, den 5.11.2008, 18.30 Uhr, im Haus Kontakt, Scharnhorststraße 32, Duisburg-Kasslerfeld.

    Wir werden dort unser Kommunalwahlprogramm vorstellen und beschließen.

    Und wir werden auch unsere/n OB-KandidatIn wählen.

    Bis Mittwoch bitten wir noch um ein bisschen Geduld. Dankeschön.

    Mein Blog:
    http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  8. jakobswege Says:

    >> Es gibt viele Leute in Homberg und Hochheide, die so manchen unfähigen Apparatschik im Homberger Rathaus gerne in die Wüste schicken würden.
    >> …
    >> Daher können wir nur alle hoffen, und sollten auch aktiv darauf hinwirken, bei der nächsten Kommunalwahl die kleinen Parteien und Wählergemeinschaften zu stärken. Nur so sind Veränderungen möglich.

    Ich denke, so geht das Konzept nicht auf. Statt Scherhag in die Wüste zu schicken, erleben wir doch Kniefälle der CDU Homberg vor der SPD-Verwaltung.

    Bei der letzten Bezirksvertreterversammlung war doch das vereinte Demokratieverständnis in peinlicher Weise zu erkennen. Für die Konstanz, so wie es die zufriedenen Bürger erwarten, soll ja jetzt Alois Fischer noch einmal kandidieren.

    Und Jürgen C. Brandt kann weiterhin großen religiösen Gruppen in Duisburg die Nähe zu „Faschisten“ unterstellen.

  9. jakobswege Says:

    Der Brandt-Beschleuniger hat seinen eigenen Ortsverein SPD Homberg und den Bezirk in eine tiefe Krise gestürzt. Unter diesem Unterdrückungsregiem nach Art der Migranten-Demokratie kuschen die Bürger: Keiner macht mehr mit! Das ist das Problem vom Stadtteil-Blogging.
    MOSCHEE-ERÖFFNUNG: Warum das Wunder in Marxloh funktioniert, Spiegel-Online am 26. Okt. 2008.
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,586613,00.html

    Einen Tag später war Schluss damit. Zülfiye Kaykin (Geschäftsführerin DITIB Duisburg) erhebt schwere Vorwürfe gegen den Oberbürgermeisterkandidaten Jürgen C. Brandt in der türkisch-sprachigen POST, weil er uneingeladen zur Moschee-Einweihung erschienen war – wie bereits berichtet:

    http://jakobswege.wordpress.com/2008/10/27/geschichte-heute-wer-hort-auf-ines-schurken/

  10. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Ein Brandt war den Moscheevereinen nie eine große Hilfe. Der ist da nur immer reingegangen um für sich zu werben! Und Frau Kaykin musste sich immer wieder mit üblen Verdächtigungen innerhalb der SPD rumärgern.

    Die Homberger SPD wurde wohl eher von Leuten wie Hamacher, Vohl und Grindberg ruiniert. Da war Brandt noch eher eine Zusatzbelastung genauso wie die asoziale „Reform“politik der Schröder-Regierung.

    1986 hatte der SPD-Ortsverein Homberg noch über 600 Mitglieder. Heute sind es deutlich unter 200 !!! Eine um zwei Drittel geschrumpfte örtliche SPD hat aber bis heute nicht zur Besinnung geführt. Da wird ein Hamacher bis heute noch zum Delegierten gewählt und hat immer noch Macht über die Partei. Ein Grindberg mit seiner arroganten bürgerfeindlichen Politik darf weitermachen und ansonsten sind nur noch rückgratlose Opportunisten in Führungsfunktionen.

    Die Partei ist verloren und politisch auch ziemlich überflüssig geworden. Ein Schatten ihrer selbst!

    Wenn die Linke es geschickt anstellt könnte sie mittelfristig den Platz der SPD einnehmen und die aSozialdemokraten noch weiter abstürzen lassen! Die Chancen dafür stehen nicht schlecht wenn die ganzen Parteisoldaten aus der Stadtverwaltung und den städtischen Gesellschaften nach und nach verschwinden und die Gewerkschaften sich nicht mehr als billige Wahlkampfhelfer für eine asoziale SPD-Politik hergeben.

    Dann hat in Duisburg eine andere sozialere und bürgernahe Politik eine echte Chance!

  11. jakobswege Says:

    Wir müssen als Bürger lernen, bei den Äußerungen unseres politischen Missfallens deutlich ein Takt bei der Gangart zuzulegen.

    Das Maulen an den Stammtischen reicht nicht.

    Brandt ist fertig! Jetzt haben die Kraft durchzusetzen: „Scherhag hat versagt! Der Bezirksamtleiter muss weg!“

    Seine Antworten auf die Einwohnerfragestunde sind vernichtend – für ihn selbst und den Bezirk!

  12. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Was Scherhag angeht sind wir einer Meinung. Nur leider werden auch die unfähigen Apparatschiks durch die Personalvertretung geschützt.

    Sonst wäre so mancher Amtsleiter sicher schon in die Wüste geschickt worden!

  13. san franzisca Says:

    Liebe Leute.

    Ich finde das einfach toll, wie sich die Linke in Homberg bei dem Verkehrstod einer fast 100-jährigen Mitbürgerin in den Haesen einsetzt. Darüber berichtet die NRZ.

    http://jakobswege.wordpress.com/2008/10/27/geschichte-heute-wer-hort-auf-ines-schurken/#comment-61

  14. san franzisca Says:

    Bei aller Liebe für den Ortsteil Haesen: Die Rest-Intelektuellen bei Bürgern und Politik im Bezirk Homberg-Ruhrort-Baerl sollten sich um die Zahlen aus den Sozialenberichten 2007 + 2008 sorgen.

    Die Gruppe der „25 bis unter 30 Jahre“ bestimmt die Duisburg Demographie vom morgen. Das sind YADOMs.

    Selbst eigentlich fortschrittliche Kräfte wie Die Linke in Homberg bohren immer noch an dicken Brettern der untergehenden Gruffty-Strukturen wie in den Haesen und verlieren Kontakt zur Zukunft von Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet oder alles.

    Die Linke wird noch schmerzlich lernen, welche Strategien manche Bevölkerungsgruppen und ihre Führer in einer Migranten-Dem(ent)okratie von Homberg zum Überleben entwickelten. Keine Ahnung, wirklich nicht?

  15. Beobi Says:

    @ san franzisca

    Um was geht es hier? Was ist Dein Problem „Tenrix“ alias „jakobswege“ alias „san franzisca“ alias U.M … ?

    Lieber U.M.: Ich selbst bin im Sozialausschuss der Stadt und mir liegen beide Sozialberichte und auch der Wohnbericht vor.

    Unsere Ratsfraktion hat selbst eine Sozialbroschüre auf Basis des Sozialberichts 2007 erarbeitet – zum Download hier:
    http://www.linksfraktion-duisburg.de/uploads/media/0027_broschuere-sozialbericht_0408_02.pdf

    Den Bevölkerungsrückgang und auch die demografische Entwicklung haben wir, genau wie Du, zur Kenntnis genommen, und das macht uns ebenso wie Dir Sorgen.

    Hier das Alter des Verkehrsopfers ironisch anzuführen ist zynisch. Ein toter Mensch ist ein toter Mensch, egal, wie alt er war. Warum sollten wir hier nicht – gemeinsam mit den AnwohnerInnen – eine Temporeduzierung auf 30 km/h fordern? Wir sind Kommunalpolitiker und machen in erster Linie Politik mit und für die BürgerInnen!

    Lieber U.M., das mag einer der Unterschiede unserer Mandatsträger zu allen anderen sein. Wir verstehen uns als „Kümmerer“, d. h., wenn BürgerInnen (egal aus welcher Partei – außer den Braunen) sich mit einem Problem an uns wenden, gehen wir der Sache nach und kümmern uns darum. Natürlich immer im Rahmen unseres politischen Verständnisses. Und da gibt es in der Tat in der Kommunalpolitik selbst zur CDU, FDP und auch zur SPD das eine oder andere Mal Berührungspunkte.

    Und genau das ist es auch, was uns in den Augen der anderen so unorthodox und unbequem macht.

  16. rai30 Says:

    @ san franzisca

    Ob 100 Jahre oder 20 Jahre alt, das ist in jedem Fall schlimm wenn Menschen wegen Raserei im Strassenverkehr zu Tode kommen!

    Deshalb ist es auch richtig auf Versäumnisse bei der Verkehrsführung hinzuweisen. Es kann übrigens auch Kinder treffen wenn Autofahrer glauben sie müssten besonders schnell zur A42 kommen.

    Wahrscheinlich gibt es im Bezirk noch so mache Ecke wo Autofahrer gerne mal aufs Gas treten (Lauerstrasse zum Beispiel!) und Fußgänger wie Fahrradfahrer in Gefahr bringen.

    Sichere Strassen gehören für mich auch zur Lebensqualität und Attraktivität des Stadtteils, deshalb finde ich die Aktion des Bürgervereins auch vollkommen unterstützenswert!

  17. Beobi Says:

    DIE LINKE wählte Hermann Dierkes zu ihrem OB-Kandidaten und verabschiedete umfangreiches Kommunalwahl-Programm

    Einer von 8 Schwerpunkten: Mitbestimmung der Bürger bei der Stadtentwicklung und allen kommunalen Handlungsfeldern. (Bürgerschaftliche Beiräte).

    Hermann Dierkes Nominierungsrede kann nachgelesen werden unter: http://www.linksfraktion-duisburg.de/1208.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4578&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1203&cHash=098bcc1354

    Unser Blog: http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  18. Beobi Says:

    DIE LINKE wählte Hermann Dierkes zu ihrem OB-Kandidaten –
    Umfangreiches Kommunalwahl-Programm verabschiedet

    Einer von 8 Schwerpunkten: Mitbestimmung der Bürger bei der Stadtentwicklung und allen kommunalen Handlungsfeldern. (Bürgerschaftliche Beiräte).

    Nominierungsrede kann hier nachgelesen werden:
    http://www.linksfraktion-duisburg.de/1208.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4578&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1203&cHash=098bcc1354

    Unser Blog: http://homberger-signal-die-linke.blog.de/


  19. Bei Jakobswege wurde kommentiert:

    Jetzt wird gejammert: „Dressler mahlt an düsterer Zukunft“ – Das ist Administrativer Duisburg Autismus (ADA). Der Westen Duisburg wird abgeschnitten.

  20. Marina Says:

    Ich bin in Sorge. Homberg hat große Chancen als die Stadt im Grünen. Aber wo sind die Leute, die das nutzen?

    Ich bin über euer sog. Stadtteil-Blogging sehr enttäuscht. Dieses einfältige Dummzeug wie wir es schon seit fünfzig Jahren kennen hat keine Zukunft. Ich hab den Eindruck, dass hier nur dummes Gesülze verbreitet wird, nach dem Motto: „Ich tu ja was!“

    Hier bloggen oder kuschen doch nur irgendwelche frustrierten Typen aus Homberg mit scheinheiligen Partikularinteressen, ohne Konzept für das Gemeinwesen. Irgendwelche Halbtote, die von der Zukunft Duisburgs und ihrem eigenen Schicksal nichts verstanden haben.

  21. rai30 Says:

    @ Marina

    Das war ja ein sehr „konstruktiver“ Kommentar! Wie wäre es denn mal mit konkreten inhaltlichen Anregungen?!

    Oder ist das zu anstrengend?! Im Schutze der Anonymität über Blogger herzuziehen beweist nicht gerade Idee oder gar Tatkraft. Also „Marina“, sag doch mal was hier geschrieben werden soll!

    Aber bitte ohne Beschimpfungen!

  22. Andre.Anonym Says:

    Einen Verkappten Nxxxx wie Herrn Brand in unserer Kommunalpolitik zu belassen , Wäre das denkbar schlechteste was Duisburg sich erlauben könnte . Dessen Kommunalpolitisches Interesse sich wie das seines Rudels , De Jong ,Sall May , Betterman und Konsorten ; sich nur auf die Durchsetzung eigener Geschäftsinteressen und zwielichtigen kungelleien beschränkt . Durchforstet man das Netz nach Kommunalpolitischem fehl-gebaren, so stolpert man immer wieder über diese Namen. Wir haben mit Herrn Sauerland einen zuverlässigen OB , und so sollte es auch bleiben . Und sollte sich dieser obendrein dazu entschließen , dieses Parasitäre Nudel aus unserer Kommunalpolitik zu entfernen , Vote ich gleich schon vorab“ Sauerland for President „

    • rai30 Says:

      @ Andre.Anonym

      Bei aller berechtigten Kritik am Ex-Stadtdirektor Brandt kann ich nicht zu lassen, dass die Person als „verkappter Naxx“ bezeichnet wird.

      Daher bitte ich auch um einen sachlicheren Diskussionsstil!

  23. Andre.Anonym Says:

    Rudel muss es natürlich heißen !!

  24. Andre.Anonym Says:

    Solang wir uns über den Rest meines Textes einig sind !! Bin ich doch bereit in Hinblick auf die von ihnen getragene Verantwortung betr. ihres blogs mich für diesen Fauxpas zu entschuldigen . Was meine Meinung über Brand und Konsorten aber keinesfalls ändert !!

  25. jakobswege Says:

    Kommentar gelesen bei http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/7/3/news-124406256/detail.html#814275

    zu NRZ – Schoofs wehrt sich gegen die Vorwürfe des OB

    Mit statistischen Manipulationen wird versucht, die Stadt Duisburg zu regieren. Nie erfuhren die NRZ- und WAZ-Leser, wie heimtückisch die Ratsbeschlüsse Schulentwicklungsplan und Bäderkonzept von der Verwaltung Duisburg gezinkt wurden. Diese Schmierenkommödie geht jetzt zu Lasten der Bürger weiter. Teile der Politik und Verwaltung Duisburg versuchen die Bürger zu betrügen.

    Beide Enden der Gesellschaft sind betroffen: Hier die Arbeitslosen, da die Häuslebauer in Duisburg.

    Das bisherige politische Gesöcks treibt Duisburg dahin, wo wir es jeden Tag als Schlusslicht von NRW erleben. An allen Enden der Gesellschaft entstehen Millionenschäden durch ein Madenwerk von unfähigen Systemfuzzies, z.B. wie von einem Typ ‚hirngeschädigter Gesamtschuldirektor a.D. und SPD-Fraktionsvorsitzender im Bezirk Hochheide-Ruhrort-Baerl‘.

    Die Katastrophen werden noch mehr, so die WAZ in 2007 auf der Titelseite.

    Wohnungsmarkt

    Ruhrgebiet droht Abrisswelle
    WAZ, 02.12.2007, Christoph Meinerz

    Düsseldorf. Ab 2013 werden im Ruhrgebiet mehr Wohnungen leerstehen als bisher gedacht. Das Land will NRW will nun den „Rückbau” fördern. Auf die Vermieter im Revier steigt der Druck, ihre Häuser zu modernisieren.
    Alle Städte des Ruhrgebiets müssen spätestens ab 2013 mit Wohnungs-Leerständen in einem Ausmaß rechnen, das sämtliche bisherigen Prognosen übertrifft.
    Konsequenz: „Im Ruhrgebiet wird mehr abgerissen werden müssen, um Bestände vom Markt zu nehmen”, kündigt Wohnungsmarktexperte Reiner Daams vom NRW-Bauministerium gegenüber der WAZ an. In Städten wie Gelsenkirchen (Tossohof), Dorsten (Wulfen), Marl (Goliath) oder Velbert (Nordpark) hat bereits der Kampf gegen Leerstände mit dem Bagger begonnen. Dort wird der Abriss von Hochhäusern vom Land mitfinanziert.

    Geld vom Land für den “Rückbau” Das Ende des Netzende.

    Das Bauministerium bereitet sich nun aber auf eine Förderung des „Rückbaus” von Mehrfamilienhäusern in viel größerem Stil vor. Denn ein vom Land in Auftrag gegebenes Gutachten zu „Veränderungen der Wohnungsnachfrage” bis 2025 in NRW (Eduard Pestel Institut) sieht das gesamte Ruhrgebiet beim „Geschosswohnungsmarkt” als „Überhangregion”.
    Verantwortlich ist für die Entwicklung nicht allein der Bevölkerungsschwund, der einen dramatischen Rückgang der Haushalte zur Folge hat (Gelsenkirchen bis 2025: -17 000, Duisburg: -15 000, Essen: -13 500, Dortmund: -12 500, Bochum: -10.000, Mülheim: -6000, Oberhausen -4500). Ab 2013 wird der Markt voraussichtlich mit Ein- und Zweifamilienhäusern aus den 50er- bis 70er-Jahren überschwemmt, weil die Eigentümer sterben oder ins Altenheim umziehen. Zugleich geht die Zahl potenzieller Käufer im Alter zwischen 30 und 45 Jahren um ein Viertel bis ein Drittel zurück.
    Noch immer lieber Neubau statt Gebrauchthaus
    Trotz des Überangebots an „Gebrauchthäusern” zieht jedoch jeder Fünfte, der sich ein Eigenheim leisten kann, weiter in einen Neubau vor. Das drückt die Preise so weit nach unten, dass Menschen sich ältere Ein- oder Zweifamilienhäuser kaufen können, die sonst Mieter geblieben wären. Folge: Noch mehr Wohnungen stehen leer, Vermieter geraten unter noch stärkeren Wettbewerbsdruck. Wer nicht abreißt, muss seine Wohnungen attraktiver machen, vor allem verstärkt altengerecht (um-)bauen.


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