102 Milliarden EURO in den Sand gesetzt???!!!

13. März 2009

In den Amokmeldungen der letzten zwei Tage ist diese Nachricht völlig untergegangen, und selbst die BLÖD-Zeitung, die doch sonst alle möglichen Verfehlungen gleich in ganz großen Schlagzeilen anprangert brachte vorgestern nur eine kleine verschämte 3-Zeilen-Meldung:

Die „Hypo Real Estate“-Bank, die schon 102 Milliarden EURO aus unseren Steuergeldern erhalten hat will nochmal 10 Milliarden! Sonst droht wieder einmal die Pleite!

Mal abgesehen davon, dass in dieser Krise nur noch mit schwindelerregenden Milliardensummen herumjongliert wird, frage ich mich doch langsam wieso seit Monaten ständig scheibchenweise immer neue böse Meldungen aufkommen. Schmeißen die unfähigen Kapitaldiener der Bundesregierung unser Geld in ein Fass ohne Boden???

Sind 102 Milliarden(!) EURO gewissenlosen „Bankstern“ hinterhergeworfen worden? Erst 90, dann 102 und bald schon 112 Milliarden EURO an Steuergeld für asoziale Spekulanten verbrannt???!!!

Wieso waren diese Verluste nicht schon früher bekannt? Hat eigentlich einer mal die Bücher dieser Pleitebank geprüft bevor(!) gigantische Unsummen öffentlichen Geldes in diese private Spekulantenbank flossen?

Oder wollte man uns, den dummen Steuerzahlern nicht gleich die ganze Wahrheit zumuten um einen Aufschrei der Empörung zu verhindern? Das würde dann auch erklären wieso die Massenmedien kaum was zu diesem Skandal sagen.

Wenn ich nur daran denke was mit 102 Milliarden EURO alles Sinnvolles getan hätte werden können! Kindergärten, Schulen, soziale Leistungen, Gesundheitssystem und vieles andere wäre damit locker finanziert gewesen.

Da wurde aber gespart, nur für Spekulanten fließen solche Summen. Da ist selbst das Konjunkturpaket mit gerade mal 50 Milliarden Euro nur ein kleines Pflaster für die öffentliche Meinung!

Das finde ich ziemlich merkwürdig wieso eine einzelne Bank, die kaum einer kennt doppelt soviel Geld bekommt wie das Konjunkturpaket für die Wirtschaft des ganzen Landes!!!

P.S.: In den USA wurde gegen einzelne Spekulanten schon Prozesse eröffnet. Die Angeklagten wurden mit Handschellen vor den Richter geführt! Auf solche Meldungen warten wir in Deutschland wohl vergeblich! Hier kriegen die Verbrecher in Nadelstreifen noch Geld hinterhergeschmissen!!!

10 Antworten to “102 Milliarden EURO in den Sand gesetzt???!!!”

  1. Fenrir Says:

    Wohl wahr! Und gut geschrieben.

  2. Kenner Says:

    Eine Amok-Meldung aus der Birnen-Stadt Duisburg, das ist die Regionalisierung des Begriffs von Bananen-Republik: „Glück gehabt, bei uns im Bezirk sind es nur Millionen im zweistelligen Bereich!“

    Ich möchte kurz einen Hinweis geben, wie hier in Hochheide die Zeit verschlafen wird und beziehe mich auf den Leserbrief von Herrn Peter Kozica, Geschäftsführer des Bürgervereins Haesen und Gerdt in der WAZ, dem ich bei allem einen ganz herzlichen Dank für seinen Mut aussprechen möchte, die Dinge endlich bei der Wahrheit zu benennen.

    WAZ-Artikel: Bürgerverein fordert Sportplatz-Erhalt
    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/3/9/news-113914036/detail.html

    Seit dem 5. Dez. 2008 ist hier auf dem Blog von Rai bekannt,
    https://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2008/12/04/wieder-in-safranbolu/#comment-1244
    dass die Gelder aus dem Verkauf des Sportplatz Haesen zur Schuldendeckung der Stadt Duisburg benutzt werden müssen. Das hatte die Bezirksregierung entschieden. Zur Pressemitteilung (die letzten beiden Zeilen): http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/BezRegDdorf/hierarchie/pressemitteilungen/newsarchiv/2008/12Dezember/163_2008.php

    Dieser Link wurde vor zwei Wochen an ausgewählte Bezirksvertreter verteilt.

    Nach Auskunft des Bezirksamtsleiter Scherhag und das kann im Bezirksratsprotokoll zur Einwohnerfragestunde nachgelesen werden, hat die Politik das beauftragte Gutachten zur Bebauung des Sportplatz Haesen Ende 2008 erhalten. Paschmann (SPD Hochheide) wird in seinem Kommentar bei der WAZ draus zitiert haben.

    Um die Flausen einiger Homberger Politiker wie „hochwertige Bebauung“ und „junge Familien anlocken“ beizeiten zu entlarven, wurde in der Einwohnerfragestunde von Okt. 2008 nach der Entwicklung des Pro-Kopf-Einkommens während der Mandatszeit der Bezirksbürgermeisterin gefragt. Die Antwort war: „Gibt´s nicht!“ (Habe ich sogar geglaubt.) Daraufhin wurde direkt die Frage mit dem inhaltlich gleichen Ziel und dem korrekten Begriff aus dem Sozialbericht 2008 der Stadt Duisburg mit dem IFG NRW wiederholt. Gesetzesbrecherisch gibt die Stadt Duisburg keine Auskunft innerhalb von vier Wochen.

    Die Stadt Duisburg boykottiert das IFG-Gesetz und die SDP-Verwaltung mauert brutal, um irreale politische Flausen wie von den Fraktionsvorsitzenden Hartl (CDU Homberg) und Grindberg (SPD Homberg) zu decken.

    Bei einem Blog vom Niederrhein wurde ja gezeigt, welche vernichtenden Folgen das auf die Entwicklung des Bezirks haben wird. Die Politiker des Bezirks passen sich immer mehr den verbleibenden Bewohnern an: „Ähh, iss doch schön hier!“ In o.g. Blog wurde aufgezeigt: „Fluchtfaktor 1,63 – Polit-Omma vertreibt Bürger!“ – Die Familien und besser Gebildeten als Leistungsträger des Gemeinwesens laufen weg.

    So war es tatsächlich eine heroische Tat des Herrn Peter Kozica, Geschäftsführer des Bürgervereins Haesen und Gerdt, einmal Klartext zu schreiben. Hoffen wir, dass sich endlich was ändert. Der alte Kozica (CDU Homberg) ging voran und hat Mut gezeigt. Die CDU-Polit-Fischer-Family verbunkert sich derweil in ihrer privat-genutzten Festung von Hochheide.

    Und man muss auch den Chef der Lokalredaktion von Der Westen Duisburg verstehen. Im WAZ-Konzern werden ein Drittel der Redakteure entlassen. Die Lokalredakteure schreiben um ihr Leben, wenn sie die Bevölkerung im ihrem Auflagengebiet stabilisieren wollen. Der bisherige lokal-politische Murks nähert sich zahlenmäßig an bekannte historische Volksvertreibungen. Bisher wurde das immer von den Tageszeitungen gedeckt.

  3. Marxty Says:

    Schau einfach hier im Web nach der Geschichte dieser Bank an und deren Geschäfsfeld an. Auch der Deutschen Pfandbrief Bank, den diese war mal eine staatliche, dann privatiesiert und später von der hypo gekauft . Da wirst erkennen wieso man diese, für uns kleinen Leute unbekannte, Bank so die Kohle in den Arsch schiebt.

  4. Tenrix Says:

    Bürgerverein fordert Sportplatz-Erhalt
    NRZ, Duisburg West, 09.03.2009, Ingo Blazejewski
    Für den Erhalt der Sportanlage an der Halener Straße kämpft der Bürgerverein Haesen und Gerdt seit fünf Jahren. Durch die Mittel aus dem Konjunkturpaket sieht der Verein jetzt indirekt neue Chancen, dass die geplante Wohnbebauung verhindert werden kann.

    Was geschieht in Zukunft mit dem Sportplatz an der Halener Straße in Homberg? Eigentlich sollte das Gelände als Baugrundstück verkauft und mit dem Erlös die Sanierung der Sportanlage Rheinpreußenstraße finanziert werden. Doch jetzt wird die Anlage mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket auf Vordermann gebracht. Die Linken hatten sich bereits dafür ausgesprochen, das Areal als Grünfläche auszuweisen. Unterstützung erhalten sie jetzt vom Bürgerverein Haesen und Gerdt. Denn der kämpft bereits seit mehr als fünf Jahren um den Erhalt des Sportplatzes an der Halener Straße. „Dieser Bereich ist fester Bestandteil des Homberger Grüngürtels und wird durch die Homberger Bevölkerung intensiv genutzt”, sagt Peter Kozica, Sprecher des Bürgervereins. „Sowohl die CDU als auch die SPD in Homberg wollen mit der Finanzierungsbegründung unseren Sport-, Spiel- und Bolzplatz unseres Erachtens reinen Immobilienspekulationen opfern.”
    Die Gewinnerwartung aus dem Verkauf des Geländes halte der Verein für „genauso seriös wie die spekulative Gewinnerwartung aus hanebüchenen Cross-Border-Leasing-Geschäften”. Aus ökonomischen, ökologischen und städteplanerischen Gründen müsse die Sportanlage daher erhalten werden, so der Bürgerverein.

    Ich möchte Herrn Peter Kozica, dem Geschäftsführer des Bürgerverein Haesen und Gerdt für diesen mutigen Leserbrief danken. Er wird bestimmt als erster Einheimischer mit Bild in die Jahresehrung der NRZ, Der Westen Duisburg 2009 gelangen, wie es in den vergangenen Jahren bei etlichen Homberger Bürgern mit Migrationshintergrund der Fall war.
    Als CDU-Mitlied lehnt sich Peter Kozica gegen die politische Mafia auf, die in Hocheide wohnt. Dazu zählen die Bezirksbürgermeisterin Hildegard Fischer (15 Jahre Mandat bei der CDU Homberg) und ihr Ehemann Alois Fischer (40 Jahre bei der CDU Duisburg), Hermann Grindberg (der frühpensionierte Gesamtschuldirektor. Paschmann (SDP), der durch einen zweiseitigen Spiegel-Artikel wegen der „Tombola-Gelder“ von den Weißen Riesen bekannt wurde: „Grindberg hatte eine leichte Schwäche!“ sowie Wilhelm Hamacher (der heutige ranghohe SPD-Funktionär der SPD-Homberg, der 1969 für den Bau der Weißen Riesen im Rat der Stadt Homberg) stimmte.
    Diese unsere demokratischen Volksvertreter aus Hochheide stürzen den Bezirks in den Niedergang. Mit „Ähh, iss doch schön hier!“ ist aus.

    Das Ende den Polit-Mafia. Wer wissen möchte, wie die SPD Homberg mit Baggern und bestochenen Polizisten der Polizei Duisburg sowie geschmierten Direktoren der Stadt Sparkasse Duisburg einst gegen eine Demonstration der Bevölkerung von der Rheinpreußen Siedlung vorging, kann das dort nachlesen. Die Finanzkrise hat sich mit dem politischen Gesöcks von Hochheide vor 40 Jahren angebahnt. m|m

    Deshalb macht Kozica in seinem fortgeschrittenen Alter einen mutigen Schritt. Kozica als einstiger Bezirksschornsteinfeger hat die leibhaftige SPD-Politik und ihre Fortsetzung durch die CDU-Fischers und dem sog. „Dreck“-Hartl (CDU Homberg) leibhaftig miterlebt. Jetzt packt Kozica nach Jahrzehnten der Haesener Verdammnis endlich aus. Danke, Herr Kozica für Ihren Leserbrief!


  5. Peter Kozica (CDU Haesen). Der Held von Homberg oder “Frau als Hausärztin und Mutter”…

    aus diversen Kommentaren des Stadtteil-Blogging von Hochheide.
    Demographie Haesen und Hochheide. Der Bezirksschornsteinfeger a.D. Peter Kozica (CDU) kämpft mit einem Leserbrief in der NRZ gegen die Flucht aus Hochheide und Haesen.
    Ärztemangel in NRW …

  6. rai30 Says:

    @ Nobby

    20 Millionen Euro Pension sind für Herrn Zumwinkel ganz „normal“!!!

    Hoffentlich lassen sich die Millionen Rentnern im Lande diese Worte durch den Kopf gehen wenn sie im September ihre Stimme abgeben!!!

    Denn die Verträge mit dem Steuerhinterzieher Zumwinkel haben SPD/Grüne- und auch CDU/CSU/FDP-Koalitionen zu verantworten!

  7. Beobi Says:

    @ Nobby

    Fällt jetzt die Bewährung weg und trifft Zumwinkel dann die volle Härte der Strafe?

    13 Mio. Privatvermögen plus 20 Mio. sind für mich 33 Mio.

    Wußte er während des Prozesses nicht, dass er sich seine Rentenansprüche auszahlen lässt?

    Zählen ausgezahlte Rentenansprüche – also bar auf die Kralle – nicht zum Privatvermögen?

    Oder hat Zumwinkel erst jetzt eine Erleuchtung, dass er sich seine Rentenansprüche auszahlen lässt?

    Aber die Hartz-IV-Empfänger, die sich Jahrzehnte lang mühselig was fürs Alter angespart haben, die sollen alles aufbrauchen (bis auf den Selbstbehalt von 200 Euro pro Arbeitsjahr + 7.000 Euro Sparguthaben), bevor sie von 351 (!) Euro monatlich leben sollen.

    Ich finde, in diesem „Rechts“-Staat ist schon lange was faul.

  8. Nobby Says:

    Leider ist nicht alles was legal ist legitim!

    Deutschlands Eliten stehen in der moralischen Krise, von den EU-„Zusatzrenten“ ala Wagenknecht -siehe Stern- bis zum „Bonussystem“ ala Postbank.

    Zitat des Postbanksprechers: Die Vorstandsmitglieder haben gespürt, dass diese Zahlung nicht in die Zeit passt. Daher wird dieses Geld auf einem Konto deponiert (wo es sich verzinst) bis die Postbank wieder in der Gewinnzone ist
    (bedeutet wohl, bis der Bürger es vergessen hat).

  9. jakobswege Says:

    Liebe Leute,

    bei DerWesten von WAZ und NRZ ist es interessant die Cloud-Tags von Gottschling und Fischer zu vergleichen: Die Bezirksomma als Null-Nummer. Ja, Peter Kozica hat endlich einmal den Mund aufgemacht.

    Ja, Zumwinkel ist böse, so mein Beitrag aus dem endlosen Nirwana von Homberg, einst Stadt im Grünen.


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