Warum ich bald aus der AWO austrete!!!

28. Februar 2009

Seit ca. 15 Jahren bin ich nun AWO-Mitglied, aber jetzt reicht es mir! Dass die AWO sich selbst heute noch als Wahlkampfhelfer für die asozialdemokratischen HARTZ-IV-Erfinder hergibt finde ich einfach nur noch ekelhaft!

Gestern habe ich mir die Einladung zur Jahresberichtsversammlung angesehen, und da fiel mir dann auch noch ein kleiner gelber Zettel aus dem Umschlag, der die Einladung zur einer gemeinsamen Veranstaltung von AWO und SPD enthielt.

Der örtliche AWO-Vorsitzende schreibt da gemeinsam mit dem örtlichen SPD-Vorsitzenden was von klugen Wahlentscheidungen, die notwendig wären und hält eine kleine Lobhudelei auf den Apparatschik und Möchtegern-OB der Duisburger SPD, Brandt! Der darf sich dann auf der AWO-SPD-Wahlkampfveranstaltung auch noch als jemand präsentieren, der „unsere Heimatstadt mit Kraft, Mut und Leidenschaft wieder nach vorne bringt„.

Ausgerechnet der alte abgewählte Stadtdirektor wird da als der kommende Heilsbringer für Duisburg dargestellt. Das Symbol der jahrzehntelangen bürgerfeindlichen SPD-Herrschaft in dieser Stadt unter deren Folgen wir heute noch leiden wird als Lösung für die Probleme angeboten, die er selbst mitzuverantworten hat.

Dass die AWO eine Nähe zur SPD hat ist mir ja bekannt, aber dass man sich selbst heute noch für diese verlogene asoziale Schröderpartei stark macht, die mit ihrer Bundespolitik Armut und Rentenkürzungen zu verantworten hat finde ich auch den eigenen Mitgliedern gegenüber unverschämt. Denn viele von denen sind nicht in der SPD und auch nicht selten von der asozialen „Reform“politik der SPD direkt betroffen.

Wie kann man nur die Zunahme von Armut und Perspektivlosigkeit für die Jugend beklagen sowie ein schweres Jahr für unsere Stadt beschwören und gleichzeitig mit den politischen Verursachern gemeinsame Sache machen?!

Vielleicht gehe ich ja mal am 14.03. zu Jahresberichtversammlung der Homberger AWO und frage nach wieso man immer noch einer Partei hilft, die den Normalverdienern und Armen das Geld aus der Tasche zieht während milliardenschwere Steuergeschenke an die Reichen in diesem Lande verteilt wurden. Die AWO heißt ja eigentlich „Arbeiterwohlfahrt“, wie kann sie sich da einer Partei noch andienen, die die rechtliche Situation der Arbeitnehmer verschlechtert hat?!

Das werde ich, wenn mir meine Arbeit am 14.03. keinen Strich durch die Rechnung macht, mal fragen, und dann werde ich aus diesem Verein austreten!

14 Antworten to “Warum ich bald aus der AWO austrete!!!”

  1. jakobswege Says:

    Es gibt einen masiven Klüngel, der gemeinschaftlich im Hintergrund zwischen CDU Duisburg und SPD Duisburg vereinbart wird.

    Für AWO, Caritas usf. werden jedes Jahr eine halbe Mio. € im Etat der Stadt Duisburg bereitgestellt. Davon werden auch die privatgenutzenten Fahrzeuge der Vereinsfürsten finanziert.


  2. […] die Änne mit der WAZ-Axt: Publizistischen Mut gibt es bei der Westfälische Rundschau in […]


  3. […] der Zeit von 1995 bis 2007 flohen 1,63-mal soviel Bürger aus dem Bezirk HRB im Vergleich zum Bevölkerungsverlust von Gesamt-Duisburg. Das […]

  4. Duisburg bei fehlendem Hochwasserschutz Says:

    Ein Loch reicht. So kann man sich wohl die lokale Kommunalpolitik vorstellen. Norbert Bernsdorf vom Bürgerverein Haesen hat immer für die „Broken Windows“ geworben.

    WAZ am 27.10.2007Spundwand tauchte ab

    So kann man sich wohl die Politik von der Gänse-Änne vorstellen.

  5. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Die großen Wohlfahrtsorganisationen leben auch vom sozialen Elend und verdienen zum Beispiel an den 1-EURO-Jobbern ganz gut.

    Dafür entlassen sie dann hauptamlich Beschäftigte. Das Sozialsystem ist heute leider auch oft für die Versorgung der Sozialbürokratie da anstatt den Menschen zu helfen.

    Deswegen haben sich die großen Wohlfahrtsverbände ja auch so gut mit der asozialen „Reform“politik arrangiert.

  6. Mike Says:

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  7. Kabur Kabari Says:

    Die Macht der Seeheimer und das Ende der SPD

    Der Marionettenspieler
    Aus der Deckung heraus ab und zu am richtigen Faden ziehen, bis alle Figuren am richtigen Platz stehen — bei Johannes Kahrs (SPD) hat diese Kunst ganz neue Dimensionen erreicht. Die Genossen gucken paralysiert zu. Was ist da eigentlich los?

    Text: Christopher J. Peter

    Ein nussbrauner Tisch vor roten Wanden. Sechs Jugendliche lümmeln sich auf hellen Holzstühlen und wirken etwas verloren in dem 40 Quadratmeter großen Raum im Burgertreff Stellingen. Die Neugründung einer linken Juso-Gruppe steht an, die erste seit Jahren. Da stürmen zwanzig weitere Jungsozialisten unter dem Banner ihres Hamburg-Chefs Daniel llkhanipour die Versammlung und verlangen lautstark Stimmrecht. Das schüchtert ein.
    „Ich will hier wählen. Ich bin hier wahlberechtigt“. tönte Ilkhanipour laut Protokoll. Das ist falsch, da er bereits Mandatsträger in Harvestehude ist und genau deshalb nicht in Stellingen wählen kann. „Kommunismus pur. Schlimmer als zu SED-Zeiten*, pöbelt Ilkhanipour, eine Louis-Vuitton-Umhängetasche baumelt über der Schulter. in seinem Hemd steckt ein seidenes Anstecktuch. Nach tumultartigen Szenen wird die Wahl abgebrochen. Noch auf dem Parkplatz vor dem Bürgertreff hüpft er laut schreiend auf und ab und brüllt _Stellinger sind Wahlbetrüger.‘
    ***
    Eine Problemanalyse der Hamburg-SPD ist ohne Kahrs nicht moglich.
    ***
    Der fragwürdige Auftritt des neuen Bundestagskandidaten der SPD Eimsbüttel ist gerade einmal ein halbes Jahr alt Streit und Flügelkämpfe gehören in die Politik wie Sand in die Wüste. Doch in Hamburg scheinen einzelne Körner das Machtgetriebe der Sozialdemokraten dauerhaft zu blockieren. Statt die schwarz-grüne Landesregierung vorzuführen, betreiben die Sozialdemokraten ihre seit Jahrzehnten gepflegte Lieblingsbeschäftigung – die Selbstzerfleischung – in einer noch nie da gewesenen Qualität
    So auch erst vor wenigen Monaten bei der Suche nach den Kandidaten zur Bundestagswahl 2009. Als einer der führenden Vertreter der bundesweiten SPD-Linken und profilierter Außenpolitiker vertritt Niels Annen seit 2005 den Wahlkreis Hamburg-Eimsbüttel als direkt gewählter Kandidat im Bundestag. Im Herbst kam die böse Überraschung. Mit hauchdünner Mehrheit von 45:44 setzte sich Ilkhanipour gegen Annen durch

    Durch einen „generalstabsmäßigen“ Auftritt von angekarrten Jusomitgliedern“ habe der Juso-Chef Ilkhanipour in den Distrikten seine Truppen zu Delegierten gemacht, ohne dass offensichtlich war, dass er selbst Kandidat sein würde, kritisiert nicht nur der inzwischen zurückgetretene Kreis-Chef Jan Pörksen. Erst als er seine Mehrheit gefestigt hatte, gab Ilkhanipour sine Kandidatur bekannt.
    Man könnte den Konflikt glatt als nickelige Lokalposse abtun, wären nicht zentrale Figuren der Führungsebene der Bundes-SPD zentrale Akteure in dem Politdrama.
    Auf der einen Seite der jetzt abservierte prominente Partei-Linke Niels Annen. Auf der anderen Seite Johannes Khars. Der begnadete Strippenzieher, Sohn einer Bremer Senatorenfamilie, ist nicht nur Chef der SPD in Hamburg-Mitte, sondern ob seiner brachialen Art auch als Sprecher des Seeheimer Kreises, des rechten SPD-Flügels, im Bundestag gefürchtet.
    Eine Problemanalyse der Sozialdemokratie an der Elbe ist ohne Kahrs nicht möglich. Die meisten Jusos sind auf seine Linie eingeschworen. Wer Karriere machen will pariert. Der 46jährige Reserveoffizier mit zackigem Kurzhaarschnitt und einem Talent zum Organisieren von Mehrheiten gilt als heimlicher Marionettenspieler hinter vielen parteiinternen Konflikten. Ihm wird vorgeworfen, schleichend die Übernahme des Hamburger Landesverbandes vorzubereiten. Ein Instrument soll dabei der gerade erst 27 Jahre alte Ilkhanipour sein, der ein Jahr für ihn gearbeitet hat.
    Selbst die ehemaligen SPD-Bürgermeister Ortwin Runde und Henning Voscherau sprechen von „Hinterlist“ und „Betrug“ und davon, dass es Johannes Kahrs zuzutrauen sei, im Hintergrund die Fäden gezogen zu haben. Für die Bürgerschaftsabgeordnete Carola Ensslen ist der Vorgang dann auch „der Höhepunkt einer gezielten Unterwanderungsstrategie, die mit den Jusos begonnen habe und nun die Partei ergreift.“

    Der qualitative Unterschied zu den Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte besteht in einem Machtanspruch. der etablierte Grenzen ignoriert. Galt zwischen den Parteiflügeln bisher das Motto: „Ihr habt euren Kahrs, wir unseren Annen“, entwickelt sich aus dem ursprünglichen Geben und Nehmen ein Alles oder Nichts. Dass nun ausgerechnet mit Ilkhanipour ein langjähriger Kahrs-Zögling den Wahlkreis Eimsbüttel übernimmt, bringt die seit Jahrzehnten eingespielte und respektierte Links-Rechts-Arithmetik in Hamburgs SPD gewaltig durcheinander.
    Spricht man mit Leuten aus dem Kreisvorstand Eimsbüttel und anderen Parteioberen, so schwingt Angst mit. Ein banges Zittern der Politiker darum, wer der nächste sein konnte, die Furcht davor, mit seinem Namen offen gegen Johannes Kahrs vorzugehen, gepaart mit immer neuen Schreckensgeschichten über die angebliche Fähigkeit des Verbindungsstudenten, innerparteiliche Gegner mürbe zu machen Die Sorge ist nicht ganz aus der Luft gegriffen.
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    Telefonterror als Mittel der politischen Auseinandersetzung?
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    „Ich krieg dich, du Schlampe!“ Monatelange nächtliche Drohanrufe dieser Art brachten 1992 die linke Juso-Landesvorsitzende Silke Dose regelmäßig um den Schlaf. Von der Polizei ließ sie eine Fangschaltung legen Sie vermutete einen Stalker. Irrtum. Den Ermittlern ging ihr lieber Parteifreund Johannes Kahrs ins Netz.

    Daraufhin forderten über 50 hochkarätige Hamburger Sozialdemokraten Kahrs auf, von „sämtlichen Ämtern und Mandaten“ zurückzutreten und „zu prüfen, ob er einen weiteren Verbleib in der SPD (..) für sinnvoll hält‘. Er hielt es und überstand die Telefon-Affäre nahezu unbeschadet.

    Das Gerichtsverfahren, für das Kahrs den späteren Bürgermeister Ole von Reust (CDU) als Anwalt nahm, wurde gegen eine Buße von 800 Mark eingestellt Der Rechtsausleger der SPD gilt als Mann der harten Bandagen. der kein Mittel im politischen Machtkampf scheut Auch den Vorwurf, eine Juso-Wahl in Bremen manipuliert zu haben. konnte Kahrs nicht entkräften – der Urnengang musste wiederholt werden.
    Nach einem Bericht der Zeitschrift BISS speichert er im Computer angeblich sogar die politische Gesinnung von SPD-Mitgliedern. Eine Augenzeugin: „Linke bekommen ein Sternchen, Rechte bleiben sauber.‘ Ausgehend von seiner Machtbasis. den auf ihn eingeschworenen Jusos im Bezirk Mitte. bereitete Kahrs unbeirrt Stück für Stück seine weitere Karriere vor.
    Gerade erst 34 Jahre alt, entriss der gewiefte Taktiker dem renommierten Inken Außenpolitiker Freimut Duve 1998 das Bundestagsmandat Die Parallele zum aktuellen Fall Ilkhanipours ist frappierend. Ebenso wie sein Zögling(Ilkhanipour) gab Kahrs seine Kandidatur erst kurz vor der parteiinternen Wahl bekannt, als er sich durch seine Jusos schon die Mehrzahl der Delegiertenstimmen gesichert hatte.
    Als Kahrs 2002 Kreis-Chef von Mitte wurde, trat er in die Fußstapfen von Bausenator Eugen Wagner, seinem politischen Mentor. Doch während Wagner, der jahrzehntelang Wortführers des rechten SPD- Lagers war, auf den Ausgleich und Absprachen setzte, hatte Kahrs weitergehende Ziele
    ** *
    Feindliche Übernahme traditionell linker Kreisverbände
    ***
    „Bereits 2003 haben die Kahrs-Anhänger erste Jusogruppen bei uns in Eimsbuttel ubernommen“, so ein Mitglied des dortigen Kreisvorstandes, das ungenannt bleiben möchte. Während in ganz Hamburg immer mehr Jusos des sogenannten rechten Lagers zuerst die Jugendorganisation übernahmen und anschießend nach politischen Ämtern in der Partei strebten, schob Eimsbüttel dem Übernahmeversuch erst einmal den Riegel vor. Mit einer Verzweiflungsstrategie
    „Da wir nicht genug Nachwuchs mobilisieren konnten, lösten wir einfach unsere Jusogruppen auf“, so das Kreisvorstandsmitglied. „Neugründungen konnten so durch die Distrikte überwacht werden“ Nach zwei Jahren musste diese politische Vogel-Strauß-Taktik aufgegeben werden Inzwischen sind alle Jusogruppen in Eimsbüttel und fast alle in Hamburg mit Gefolgsleuten des mächtigen Mitte-Mannes besetzt. Die rechte Revolution bei der Jusos erfasst inzwischen die ganze (Hamburger) Partei. Bereits im Frühjahr 2008 konnte nur mit Not die Übernahme der für die Macht im Kreis entscheidenden Schlüsseldistrikte Eimsbüttel Nord und Süd sowie Schneisen verhindert werden.
    Eine tektonische Machtverschiebung in der Hamburger SPD zu Gunsten von Johannes Kahrs scheint nur eine Frage der- Zeit. „Bereits jetzt sind einzelne Distrikte in Wandsbek und Nord in der Hand von Kahrs-Jüngern, ebenso weite Teile des SPD-Landesverbandes“ erläutert das Kreis-Vorstandsmitglied. Dass sich der bisher eher farblos agierende SPD-Landeschef Ingo glatt für Ilkhanipour und gegen die mögliche Wahl eines dritten Kandidaten ausgesprochen habe, sei für viele nur ein weiteres Zeichen dafür, unter welch immensem Druck der Landeschef aus dem Kreis Wandsbek bereits jetzt stehe.
    ***
    Junge Mitglieder werden zur Loyalität erzogen
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    Das erfolgreiche Anwerbender Jusos folgt dabei immer dem gleichen Muster. Junge Mitglieder werden mit „kostemlosen Saufen, gemeinsamen Busfahrten nach Berlin und der Aussicht auf eine Praktikantenstelle, ein Mandat oder einen Job im Karrierenetzwerk von Kahrs zur Loyalität erzogen. Das System Kahrs ist auf Wachstum ausgelegt Die Währung für den eigenen Aufstieg ist das eigene Anwerben weiterer Mitglieder – ähnlich einem klassischen Schneeballsystem, das expandieren muss, um sich am Leben zu erhalten. Dieser Grundkonflikt der Hamburger Sozialdemokratie ist also weniger inhaltlicher Art sondern vielmehr an Mandaten und Macht festzumachen. „Langfristige Kompromisse innerhalb der SPD werden dadurch zwangsläufig unmöglich“, heißt es nicht nur aus Eimsbüttel „Spitzenfunktionäre von Kahrs arbeiten nur solange vernünftig mit, bis sie heimlich eine Mehrheit akkumuliert haben und alle anderen aus den Ämtern drängen. Das hat schon beinahe etwas von politischen Schläfern, die auf ihre Aktivierung warten.
    Als Ressource für diese aufwendige Form der eher orientalisch anmutenden Form des Neopatrimonalismus in der Hamburger SPD dienen dem leidenschaftlichen Reserveoffizier seine lukrativen Kontakte in die Rüstungswirtschaft. Die Hamburger Morgenpost berichtete, dass Firmen wie „Krauss-Maffei Wegmann“ und „Rheinmetall“ 2004 und 2005 rund 100.000 Euro für die Wahlkämpfe der Machtmaschine Kahrs zur Verfügung stell(t)en.
    ***
    Wie rund 1000 Briefwahlzettel aus einer Urne in der Parteizentrale verschwinden?
    ***
    Pikant: Beide Firmen entwickeln den Schützenpanzer Puma, für den die Projektsumme von zunächst zwei auf derzeit drei Milliarden Euro erhöht wurde. Kahrs ist seit dieser Legislaturperiode mit allen Parlamentsangelegenheiten für das Projekt federführende befasst. Als sich der damalige Landesvorsitzende Mathias Petersen für eine schärfere Überwachung der Rüstungsspenden aussprach und mit weiteren politischen Vorstößen wie einer einsehbaren Datei für Sexualstraftäter politisch ins Aus schoss, wurde er auf Betreiben seiner innerparteilichen Gegner entmachtet. Eine der Schlüsselfiguren: Johannes Kahrs, der mit durchsetzte, dass sich Petersen einer Mitgliederbefragung stellen musste.
    Die Ouvertüre zu einem Skandal, der bundesweite Wellen schlug: Bei der Wahl kam es zum Stimmenklau. Rund 1000 Briefwahlzettel verschwanden aus einer Urne in der Parteizentrale. Obwohl der damalige Landesvorsitzende Mathias Petersen auch ohne die fehlenden Stimmen die Mitgliederbefragung haushoch gewonnen hätte, wurde er nicht Spitzenkandidat. Der Diebstahl ist bis heute nicht geklärt.

    © SZENE HAMBURG | FEBRUAR 2009

  8. rai30 Says:

    @ Kabur Kabari

    Sehr interessant zu lesen! Diese Machenschaften des Johannes Kahrs erinnern irgendwie auch an den hiesigen SPD-Bundestagsabgeordneten Pflug, der auch dem rechten Seeheimer Kreis angehört und sich hier in Duisburg auch die Jusos gefügig gemacht hat.
    Richtig ekelhaft zu sehen wie da die Schleimer, Jackenzieher und rückgratlosen Opportunisten mit Posten versorgt werden. Das ist auch mit ein Grund warum die SPD vor die Hunde geht!

  9. jakobswege Says:

    Nächsten Samstag gibt es eine Demo in Soest gegen die Schließungen von Lokalredaktionen und Kündigungen von Lokaljournalisten. Ich geh hin, auch wenn sich damit den SPD-Schreiberling Martin Ziecke (NRZ) unterstütze.

  10. seraquael Says:

    Die Diskussion in den Kommentaren ist zwar interessant zu lesen entfernt sich aber ziemlich von dem Blogeintrag. Ich bin selbst seit vielen Jahren Mitglied von AWO und ASB und arbeitete in der Studienzeit als Sanitäter für den ASB und seit lurzen für die AWO. Ich habe allerdings trotzdem ein kritsches Bild der Wohlfahrsverbände, was ich in meinem eigenen Blog auch schon zum Ausdruck gebracht habe, in Oberhausen und Umgebung muss allerdings sagen das die politische Betätigung der Verbände für mich er nebensächlich ist wenn die Arbeit des Verbandes funktioniert und ich weiss, dass beispielsweise sehr viele Ältere Menschen völlig auf der Strecke bleiben würden wenn es vor allem die AWO nicht gebe und sie eine er wenigen Organisationen in Oberhausen ist die aktiv versucht etwas gegen den um sich greifenden Rechtsradkalismus unter Jugendlichen in Oberhausen zu tun Deshalb wäre ich vorsichtig damit aus solchen Organisationen auszutreten oder sie abzuschreiben. Das Leben in Deuschland sähe ohen sie noch viel düsterer aus, deshalb muss man auch mal Kompromisse machen und über den ein oder anderen Fehler hinwegsehen. Gruß Seraquael

  11. rai30 Says:

    @ seraquael

    Ich weiß, dass die AWO auch wichtige soziale arbeit leistet. Deswegen bin ich auch 2004 nach meinem SPD-Austritt weiter in der AWO geblieben!

    Aber irgendwo ist für mich auch eine Schmerzgrenze erreicht. Wenn der örtliche AWO-Vorsitzende unverhohlen und direkt zur Wahl von SPD-Kandidaten aufruft und selbst die Fahrzeuge der AWO für den Wahlkampf der SPD genutzt werden kann ich das nicht tolerieren. Zudem möchte ich dafür auch nicht meine Mitgliedsbeiträge zur Verfügung stellen.

    Schließlich betreibt die SPD seit Schröder eine asoziale Politik, die ganz klar den Grundsätzen der AWO widerspricht.

    Zum Demokratieverständnis des AWO-Vorsitzenden in Homberg kann man nur sagen, dass er auf der letzten Mitgliederversammlung eigenmächtig erklärte die AWO würde immer die SPD unterstützen! Und meine Austrittserklärung nahm er auch gleich an. Ohne Diskussion!

    Das einzige was ich bereue ist nur, dass ich nicht schon früher ausgetreten bin!!!

  12. seraquael Says:

    @rai30

    Das hört sich eher nach einem Problem mit Deinem Distriktvorsitzenden als mit der AWO an. Ich kann Dir versichern auch der AWO-Stadtverband in Oberhausen ist auf SPD-Seite aber nicht uneingeschränkt. Er schießt durchaus Spitzen in Richtung der Bundes SPD ab und nähert sich der Linkspartei an. Allerdings habe ich noch niht herausbekommen ob das ernst gemeint ist oder nur dazu dient die Bezirks SPD ein bisschen zu ärgern. Ich vermute eher Letzteres.
    Auf jeden Fall würden sich unsere Amtsträger solche Eigenmächtigkeiten nicht herausnehmen und eine Diskussion wenn ein langjähriges und/oder verdientes Mitglied austritt gibt es bei uns immer. Deshlb denke ich das Euer Bezirksvorsitzender einfach nur schlecht ist aber dafür gibt es höhere Instanzen zum regeln und prüfen. Man muss nicht gleich austreten
    Gruß Seraquael

  13. rai30 Says:

    @ seraquael

    Da ich schon ausgetreten bin und mein Austritt auch sofort ohne Diskussion akzeptiert wurde hat sich die Sache mit meiner Mitgliedschaft erledigt.

    Was mich nur so sehr ärgert ist der Umstand, dass da der Vorsitzende der Homberger AWO einfach ohne Diskussion entscheidet „wir werden immer die SPD unterstützen“! Jede Diskussion darüber wurde gar nicht erst in Erwägung gezogen. Immerhin sind die meisten AWO-Mitglieder nicht in der SPD! Und wie kritiklos wird der Sozialabbau der letzten Jahre durch die SPD einfach hingenommen.

    Ich finde einfach nur, dass die AWO sich ziemlich unglaubwürdig macht wenn sie sich als Wahlkampforganisation für die SPD und deren Politik hergibt und gleichzeitig die wachsende Armut im Lande beklagt.


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